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Full text: Technisches Hilfsbuch für Möbelbestandteile

Vorwort 
Durch die außerordentliche Artikelvermehrung sind in den 
atzten Jahren auch zehr viele neue Sitztypen entstanden. Um de" 
Fabriken Und Lagern die Übersicht zu erleichtern, veröffentlichen 
wir hiemit eine Zusammenstellung der meisten Sitztypen und lassen 
wir jene Sitztypen, bei denen Sitz und Vorderfüße aus einem sXck 
sind oder die nach Tischlerart konstruiert sind (d. h. die Sitzteile 
in ie Vorderfüße eingez.pft, u. dg,., so auch alle Kan.p esto 
spaterer Gelegenheit erscheinen. 
Aus dieser Zusammenstellung ist ersichtlich: 
a) Die Grundnummer des Sitzes abgeleitet von jenem Artikel 
be, welchem der betreffende Sitz zuerst in Anwendung kam Bei 
jenen Sitzen, die eine Ausführungsvariante der Grundaus- 
“ e I> " Maßangaben bezeichnen vorerst die Tiefe und 
d a en n pm«, Br t ““ Höba Sitzrahmen ist aüS 
in der Pr^fT.”*™ “ ei ' Seben ' Hiebei ist Zu bemerken, daß 
der Piaxis stets geringe Abweichungen von diesen Maß 
Ärsrrr? - b r em -- 
einzuhalten. haareaha ''f "ach einer bestimmten Form 
zu fä^mm^rb Abbildu "S a " im nilgemeinen lern 
zu 1 5 mm. Nur abnormalgroße Sitzformen sind des Raum 
bei Memlhz Mflfetab ' wiedergegeben. Da jedoch 
. t , ' le tatsächlichen Größenmaße angegeben sind 
ÄSl: l„ d “ b — -einzeZ' 
^ e ^ 0rm dei Sltze ist aus den Abbildungen zu ersehen, 
d) Die Konstruktion. Wenn 
aus einem Stück gebogen, 
i-st die Art des Sitzschlusses, 
wenn aus mehreren 'Feilen 
hergestellt, die Art ihrer 
erbindung, die Anbringung 
der Vorderfußbacken etc. 
auf den Abbildungen er 
sichtlich. Um die Haltbarkeit 
derLeimfuge unserer Vorder- 
tußbacken, dann der Vorder- 
Und . Hinterstücke bei ge 
schlitzten Sitztypen wie z. B. 
T .301-31! etc. zu erhöhen, 
wollen wir mit der Zeit bei 
sämtlichen Sitzen alle Sitz- 
jHe mit Kammfugen leimen. 
V 6 Fig L ) Hies hat den 
ortcl, daß die ineinander- 
^ifen denZähneein e 
Fei ^äche bilden, wodurch 
V n . beim Einschlagen der 
^ orderfüße die verleimten 
feie nicht so leicht auseinandergetrieben werden können wi 
cies bei glatt aneinanderverleimten Bestandteilen der Fall ist 
Hiedurch erzielen wir eine größere Solidität als dies bei de 
Konkurrenzware der Fall ist. 
Bei jenen Sitztypen, welche bereits Bestandteile auf Kamm 
Ug ® verleimt haben, sind letztere auf den Abbildungen durch 
punktierte Linien gekennzeichnet. (Siehe Fig. 2.) 
o-, „ A Uir unte rscheiden bei den aus einem Stück gebogenen 
Sitzen 3 Arten von Schlüssen, u. zw. geoogenen 
1. Den Backeischluß. Bei diesem stoßen die Sitzenden stumpf 
aneinander, werden an der Außenseite flach bearbeitet und erhalten 
ein Backei aufgeleimt. (Siehe Abbildung 1.) 
ernofü" o L .*T, C| ; 1uIJ ' Sitzmden »«*» übereinander geleimt 
'•) 
of , , , . , . “ , VVWVJCU uueieinanaei 
und steht hiebei die Leimfläche vertikal. (Siehe Abbildung 2 
= i i f 3 ' sogenannten amerikanischen Schluß. Wie beim Lan<f 
chluß werden die Sitzenden übereinander geleimt, jedoch ist dh 
("iXiZ; a.,° bere " zur unttre " s — --- 
1. Backeischluß 
2. Langschluß 
3. Amerik. Schluß 
e) Die Verwendung der Sitze bloß in der Normatausführu 
P oflfeTnT™" 1 , U " d d “ von Varianten d 
Iiofile, Konturen und der Konstruktionen. 
0 e«r SfährUng ^ ^sere Sitze „erdi 
L geflochten, 
2. mit Holzsitzbrettel versehen oder 
3. ungeflochten gelassen (zum Polstern). 
ad 1. Je nach dem Preis des betreffenden Sitzmöbels „ni 
je nach der Größe der Sitzfläche werden zum AusflechtP f ‘ C 
oder breitere Flechtfäden verwendet und dementsprechend"der'Sh 
dichter oder schütterer geflochten. Bis nun wurde mit nicht vi, 
System vorgegangen und haben wir jetzt eine Norm nil<s 1 
einigen wird dies noch geschehen sn Hof? • u u, d b 
Gellechtsflächen in das “alt 
untenstehend das neue Geßechtssystem, wobei wir der Vollständh'gkei 
halber auch die Gellechte der Lebneinsätze mit einbezogen haben 
D ‘ e . R ° hrbre,ten werden mit Ziffern bezeichnet, wobei di« 
Ziffern mit der Breite steigen: d 
” m “ bezeichnet „mittel“ Rohrqualität 
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