daher bei Benutzung eine gerade Fläche, wodurch die Last auf jeden Theil des
Schuhes gleichmässig vertheilt ist. Die von uns erzeugten Schneeschuhe tragen T WO/v f? .
an der oberen Fläche vor dem Zehenriemen den Brand: _ WIEN.
Für die Conservirung der Schneeschuhe ist von Vortheil, dieselben nach
jeweiligem Gebrauche trocken abzuwischen und, nachdem die untere Fläche mit Talg oder Stearin bestrichen
worden, in einem trockenen Raume aufzubewahren.
Es sei uns gestattet, noch einige Worte über die Kleidung der Skiläufer anzufügen; dieselbe sei
nicht zu dick, da das Laufen das Blut schneller circuliren macht, also rasch erwärmt. Wollene, nicht zu eng
anschliessende Unterkleider, sowie hohe Strümpfe sind empfehlenswert. Als Oberkleider (aus leichtem Loden)
wähle man eine Weste (eventuell Aermelleibchen), Kniehosen mit Knieschnallen und kurzen Rock. Die Be-
schuhung sei bequem, aber nicht gar zu weit, mit breiten, niedrigen Absätzen versehen. Als Kopfbedeckung
benutze man eine festsitzende Kappe (Mütze).
Wir erzeugen die Schneeschuhe genau nach Originalmustern bester Construction, und zwar zu
folgenden Preisen: , , . ,
& U o ira. plet ixi o n t i r t.
Ski aus Buchenholz: | Ski aus Eschenholz:
2‘20m 2m l-75m j 2‘20m 2m l-75m
M. 19.— M. 17.— M. 15.— I M. 21.- M. 19.— M. 17.—
Schneestöcke mjj: Schneekranz per Stüfc^ M. 1.50
» » \Eisenblechscheibe und Spitze » » » 1.—
» theilbare » » » 8.— -
*) Schneeschuhspanner » » » 2.—
*) Haupterforderniss für einen guten Schneeschuh ist, dass er, flach auf den Boden gelegt, an der Stelle,
die den Fuss zu tragen hat, convex (nach oben) ausgebogen sei, und zwar in dem Masse, dass die Last des
Läufers die Schneeschuhsohle plan (gerade) drückt. Damit beim Trocknen nach Gebrauch sich der Schneeschuh
nicht strecke und deformire, lege man die Schneeschuhe mit der Sohle aneinander, führe den im Querschnitte
linsenförmig construirten SchrLeeSGhuhspanner ein und schnalle die Schneeschuhe fest aneinander.
R e n n w o I f.
235 Cm.
Zwei lange, dünne Schlittenkufen werden durch einen Ständer mit Handhabe in eine vordere und eine
hintere Hälfte getheilt; erstere trägt einen bankartigen Sitz, letztere ist durch unmittelbar auf den Kufen
aufliegende Brettchen zum Standplatz für den Fahrenden hergerichtet. Die Art der Verwendung dieses Artikels
ergibt sich von selbst. Der Fahrende ergreift, nachdem er die Steigeisen an die Schuhe angeschnallt, mit den
• Händen die quer über dem Ständer angebrachte Handhabe, tritt mit dem einen Fusse auf die Schlittenkufe,
I während er sich mit dem anderen Fusse durch einen langen und kräftigen Stoss abstösst.
Preis per Stück inclusive Steigeisen M. 30.—
Druck von R. v. Waldheim in Wien.