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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Oberösterreich und Salzburg

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Feuerung  und  der  nach  je  drei  Stunden  sich  wiederholenden  Entfernung  des  Salzes  aus
der  Pfanne  so  lange  fortgefahren,  bis  nach  etwa  zwei-  bis  dreiwöchentlichem  Betriebe  sich
die  Nothwendigkeit  ergibt,  die  Pfanne  von  dein  angelegten  salzhaltigen  Gips,  dem
sogenannten  Pfannstein,  zu  reinigen  und  die  etwa  sonst  noch  nöthigen  Reparaturen
vvrzunehmen.  Das  aus  den  Pfannen  ausgezogene  Salz  bleibt  entweder  in  losem
Zustande  als  Blanksalz  und  wird,  nachdem  die  anhaftende  Mutterlauge  abgetrauft  ist,  ans
blechernen  Dörrböden  durch  die  Überhitze  der  Pfanne  gedörrt  und  sodann  in  Säcken

Gosanzwang  mit  der  Salzleitunci.

verladen,  oder  es  wird  das  Salz  in  hölzernen  Kufen  eingestampft  und  zu  Stöckeln,
„Füderln"  geformt  oder  auch  in  Metallformen  zu  Ziegeln,  „Briquettes"  gepreßt  und
dann  in  Dörrkammern,  durch  welche  die  von  den  Sudpfannen  abziehenden  Verbrennungsprodncte
  streichen,  scharf  abgedörrt.  Unterhalb  der  Pfannen,  die  auf  zahlreichen  thönernen
oder  gußeisernen  Ständern,  „Stehern",  aufruhen,  befinden  sich  die  je  nach  der  Beschaffenheit
des  Brennmaterials  entsprechend  eingerichteten  Feuerungsanlagen,  welche  entweder  durch
einen  ziehenden  Schornstein  oder  einen  blasenden  Unterwind-Ventilator  die  nothwendrge
Luftzuführung  erhalten.  Als  Brennstoff,  wozu  in  früherer  Zeit  ausschließlich  Holz  verwendet ­
  wurde,  dient  gegenwärtig,  wo  durch  die  Vervollkommnung  der  Communicationsmittel
  einerseits  die  Zufuhr  der  Kohle  wesentlich  erleichtert,  anderseits  eine  vortheilhafte
Verwerthnng  des  Holzes  zu  Bau-  und  Schnittholz  im  Laufe  der  Zeit  ermöglicht  wurde,
            
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