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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Oberösterreich und Salzburg

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mit Ravelins u. s. tv. und endlich noch der ganze Kapnzinerberg mit einei Mauei 
umschlossen. Allen diesen Bauten sieht man die offenbare Hast ihrer Errichtung — sind 
sie doch das Werk weniger Jahre — keineswegs an. Alles ist solid und häusig sogar reich, 
nicht ohne künstlerischen Schmuck. Dieser bestand zumeist aus prächtigen großen Wappen 
schildern in hohem Relief, welche eine der eigenthümlichsten Zierden der Salzburger 
Bauten bildeten und zum Theile noch bilden. Durch die Temolirnng der rechtsseitigen 
Befestigungswerke find viele entfernt worden; sie befinden sich jetzt meist im Museum. 
Die großen Kosten dieser Bauten und die noch größeren Beträge, welche an den 
Kaiser als Reichsstener für den Krieg gezahlt werden mußten und zusammen allerdings 
eine sehr hohe, schwer auf das Volk drückende Leistung darstellen, waren eigentlich das 
Salzburg zu einer uneinnehmbaren Festung zu machen, in ihrem Verdienst nicht geschmälert 
werden sollen. Diese großartigen Befestigungsbauten sind das Werk seiner fünfzehn ersten 
Regierungsjahre. Der Mönchsberg wurde durch Scarpirung der weniger steilen Ränder 
und die Anlage starker Bastionen an seinem Nordende unzugänglich gemacht, nn mehreren 
Stellen desselben und an der Festung führte man große Stützmauern aus Quadern auf, 
ferner wurde der rechtsseitige Stadttheil mit Wall und Graben in vorspringenden Winkeln, 
Erzbischof Paris von Lodron.
	        
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