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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Oberösterreich und Salzburg

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Haus mit getrennten Wirthschaftsgebänden aus dem Lungau. 
Durch dir Thüre betritt mau den nach rückwärts verlaufenden Hansgang, schlechtiveg 
„Haus" genannt, der das Geschoß in eine rechte und linke Hälfte theilt. Zu beiden Seiten 
liegen die vier Gemache oder „Gwalter": Stube, Kammer, Küche, Speise- oder Milch 
kammer. Die Kammer heißt auch „Kematen", die Milchkammer „Steingaden". Größere 
Häuser besitzen im Erdgeschosse fünf bis acht „Gaden" oder Kammern, je nach der Zahl 
der Geschosse und wie es der Hausbedarf, die Sonderung der Eheleute, Kinder und 
Dienstboten, selbst die Rücksicht auf Gäste, Einleger oder Einquartierung erheischt. 
In den abgelegenen Thälern findet man immerhin noch einzelne „Rauchhäuser", in 
denen, weil der Rauchfang fehlt, der Rauch, wie in der Alphütte, durch Thüren und 
Dachritzen zu entweichen gezwungen ist. Etwas jünger sind die zwei bis drei Schuh im 
Gevierte weiten hölzernen Rauchfänge. 
Ans dem Vorhause oder Gang gelangt man rückwärts in Tenne und Stall und 
über eine meist hölzerne Stiege in das Obergeschoß, den „Obenauf". Derselbe wird durch 
den gerade oberhalb des Vorhauses gelegenen Mittelgang oder „Soler" halbirt und zeigt 
Oberösterreich und Salzburg. W
	        
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