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des Hanswurstes hat hier ihren Ursprung. Bäuerische Tanz- und Trutz-, Sommer- und
Winterlieder, wie sie schon Walthern von der Vogelweide in seinen volksliedartigen Gedichten
vorschwebten, werden die Vorbilder der schon erwähnten Neidhart und Tannhäuser, zweier
ritterlichen Sänger, welche aber, indem sie die Ritterdichtung von ihrer einförmigen Höhe
wieder in die stoffreiche Wirklichkeit des Volkslebens herableiten, den Übergang zu einer
neuen realistischen Zeit- und Literatnrepoche bereiten helfen. Beide stehen zu Salzburg in
naher Beziehung. Neidhart, von dem Hofe Friedrich des Streitbaren von Österreich durch
die fortwährenden kriegerischen Unruhen verscheucht, kehrt mit dem Erzbischof Eberhard
von Salzburg nach langer Abwesenheit wieder in sein „Baierlant", also offenbar in das
Salzburgische, das ja damals noch nicht den Lnndesnamen trug, zurück. Auch Gastrins und
seines Bades geschieht in einem seiner Lieder Erwähnung.
Der „Tanhusaere", wie er sich mehrmals selbst nennt, jedenfalls, nach seinen
Gedichten zu schließen, dem baierisch-österreichischen Zweige seines Geschlechtes angehörend,