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Standleuchter aus Bronze in der Stiftskirche St. Peter
in Salzburg.
Sittich 1613 bis 1615 erbaut und zeigt heute
noch ziemlich unverändert die ursprüngliche
Gestalt. Das eigentliche Schlvßgebünde ist
klein, in den Formen der französischen
Renaissance, wiewohl ohne deren reiches
decoratives Beiwerk ausgeführt; eine schöne
offene Freitreppe nach vorne und einige flotte
Seulpturen auf der Gartenseite sind sein
einziger Schmuck. Das Innere bietet jedoch
mehr, als das Äußere verspricht. Im Ober
geschosse eine Reihe von Gemächern mit
allerlei interessanten Einzelheiten aus alter
Zeit, darunter als Schönstes ein Saal und
ein Eckpavillon in Gestalt eines knppelartig
überwölbten Rondels, beide mit reizenden
künstlerisch wie technisch durch die Art der
Farbenbehandlung gleich interessanten Ge
mälden von den florentinischen Meistern der
Dombauzeit, Mascagni, A. Solari und
Francesco da Siena, überkteidet; im Erd
geschosse verschiedene grottenartige Räume,
nach dem Geschmack der Erbauungszeit mit
Tropfstein- und Mnschelmosaiken, Statuen,
Reliefs, Fresken, künstlichen Ruinen und
dazu diversem Wasserspielwerk ansstaffirt.
Eine Menge symmetrisch angevrdneter niedri
ger Nebengebäude verbindet sich mit dem
Schlosse zu einer Baugruppe von einheitlichem
Stilgepräge, die einen großen Schloßhof
nicht ungefällig umrahmt.
Das Juwel von Hellbrunn bleibt sein
Garten und Park nnt den Grotten und
Pavillons, Teichen und Wasserkünsten,
Blumen- und Rasenteppichen, überragt von
einem aussichtsreichen Felsenhügel, in dessen
Waldschatten uns noch die pikante Scenerie