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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Oberösterreich und Salzburg

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Das hervorragendste hierher gehörige Etablissement ist allerdings die k. k. Tabakfabrik in 
Hallein, welche, seit 1869 im Betriebe, jährlich Tabakfabrikate im Werthe von rnnd 
700.000 Gulden producirt und circa 500 Arbeiter beschäftigt. Dieselbe verwendete im 
Jahre 1886 nahezu 3.000 Meterceutner Rohtabak, davon circa 1.000 Metercentner 
ausländische Blätter. Ihre Erzeugnisse bestanden in rund 1.000 Metercentnern Gespinnsten 
und 25 Millionen Cigarren. Eine Schnupftabak- und Cigarettenproduction hat nicht 
stattgefunden, während von diesen Sorten 150 Metercentner, beziehungsweise eineinhalb 
Transport marmorner Säulenschäfte aus den Hallein-Adneter Marmorbrüchen. 
Millionen Stück im Lande consumirt wurden. Auch die Consumtion von Rauchtabak 
(3.200 Metercentner) wurde durch die Production der Fabrik nur zum Theil gedeckt, 
während die Erzeugung von Cigarren die heimische Consumtion von circa zwölfeinhalb 
Millionen Stück allerdings nahezu um das doppelte übertraf. 
Einer sehr erfreulichen Thatsache muß noch Erwähnung geschehen; es ist dies der 
von Jahr zu Jahr sich steigernde Fremdenverkehr Salzburgs, ein Erfolgreicher um 
so höher anzuschlagen ist, als er den vereinten Anstrengungen der Landesvertretung, 
der Gemeinden, Vereine, zum nicht geringsten Theile aber einzelner Privaten zu verdanken 
ist. Ganz insbesondere sind allerdings die größeren durch die Landesvertretung vorge 
nommenen Bauten in Wildbad-Gastein, der Hotelbau der Elisabethbahn in Zell am See 
und das emporblühende Hotelwesen der Hauptstadt des Landes zu erwähnen. Der Zuzug 
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