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die Vöckla senkt, am Hochlehen oder dort, wo das alte Schloß Frankenburg stand, eröffnet
sich ein überraschender Ausblick. Der vielverzweigte Hausruck- und der Kobernauser
Wald erfüllen das nördliche Gehänge des breiten Vöcklathales, dem einst die Römerstraße
gegen Juvavia folgte. Dort stand am Haushamerfelde die breitästige Linde, an welche des
blutigen Herberstorf Schergen die ausgelosten Opfer h äugten, in jenem stillen Waldthale,
Das Mattigthal bei Uttendorf.
von welchem harmonisches Glockengeläut herüberdringt, liegt Ampfelwang, wo religiöse
Schwärmerei noch in diesem Jahrhundert blutige Menschenopfer darbrachte, darüber
hinaus steht prächtiger Wald in schön geschlossenen Beständen, kaum daß hier und da eine
Schneiße, ein blumiger Schlag ihn unterbricht. Will man aber einen vollen Ausblick
haben ins blauende Land dahinter oder zur Alpenkette gegenüber, so findet man ihn aus
der Schanze bei Wolfsegg. Hier ist der Anblick der Alpenkette vom Untersberg bis zum
Ötscher überwältigend. Hochkalter, Watzmann, Göll, die Schneefelder der übergossenen Alm,
die Felsschroffen des Schafberges, davor ein blinkendes Stück des Attersees, das zackige
Höllengebirge, die Dachsteingletscher, gerade gegenüber die imposante Felspyramide des