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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Oberösterreich und Salzburg

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durch  Pfahlreihen,  welche  außerhalb
der  eigentlichen  Niederlassung  geschlagen ­
  waren,  selbst  das  Nahen
mit  den  Kähnen  erschwert  war  und
dieVertheidigung  von  den  geschützten
Wohnungen  aus  erfolgreich  sein
mußte.  Waren,  wie  dies  fast  überall
nachzuweisen  gelang,  an  einem  bewohnten ­
  See  verschiedene  Pfahldörfer, ­
  so  genügte  ein  Feuerzeichen,
um  alle  Nachbarn  zur  Abwehr  auszurnfen.

Diese  Vortheile,  einmal  erkannt,
führten  auch  dahin,  daß  die  Bevölkerung ­
  dort,  wo  die  natürlichen
Bedingungen  für  eine  derartige
Behausung  sich  nicht  boten,  durch
künstliche  Anlagen  ähnliche  Vortheile ­
  sich  zu  schaffen  suchte.  So
wurden  Moore  und  Sümpfe,  die
nur  an  einzelneil  Stellen  zugänglich
waren,  ausgesucht,  Wassergräben
ausgehoben  oder  geradezu  um  freistehende ­
  erhöhte  Punkte  Wälle  und
Gräben  gezogen,  die  vom  Wasser
umspült  werden  konnten,  wie  wir
dies  in  unseren  Wallbauten  der
Steinzeit  mehrfach  vorfinden.  Bei
der  Wahl  des  Wohnortes  war  aber
nicht  nur  die  Sicherheit  vor  feindlichen ­
  Überfüllen,  sondern  auch  die
Nahrungsfrage  von  Gewicht,  und
auch  in  dieser  Hinsicht,  sowie  in
Waffen,  Werkzeuge  und  Thongeläße  aus  den  Pfahlbauten.  Bezug  auf  den  Verkehr  mußten  die
oberösterreichischen  Seen  viele  Vortheile  bieten.  Durch  die  unwegsamen  Urwälder,  welche
weitaus  den  größten  Theil  der  Länder  bedeckten,  war  jeder  Wanderzug,  jeder  Lasttransport
            
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