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Internationale Sammler-Zeitung. 
Nr. 2 
Ende Jänner. Berlin. Martin B r e s 1 a u er. Autographen 
und Bilder zur deutschen Literatur aus dem Nachlasse des 
Prof. Erich Schmidt. 
Ende Jänner. Berlin. Rudolf L e p k e. Modernes Mobiliar 
und Kunstgewerbe. 
Februar. München. Galerie H e 1 b i n g. Sammlung von 
Handzeichnungen und Aquarellen moderner Meister aus ver 
schiedenem Privatbesitz. 
Februar. München. Galerie H e 1 b i n g, Kollektion von 
Antiquitäten aus verschiedenem Privatbesitz. 
Februar. München. Galerie Helbing. Gemälde alter 
Meister aus verschiedenem, teils adeligem Privatbesitz. 
Februar. München. Galerie H e 1 b i n g. Moderne Oel- 
gemäide aus dem Nachlaß des Kunstmalers Ludwig Will- 
r o i d e r (München) und aus anderem Privatbesitz. 
Februar. Mailand. Durch Hugo H e 1 b i n g in München. 
Sammlung Commendatore Gius. Cavalieri, Ferrara. Her 
vorragende Majoliken, Porzellane, Bronzen, Textilien, Minia 
turen. Alte Gemälde und Handzeichnungen bedeutender 
Meister. 
Februar. Berlin. Gebrüder Heilbron. Waffensammlung 
Panier und aus anderem Besitz. 
3. und 4. Februar. Berlin. Gebrüder Heilbron. Ge 
mälde alter Meister. 
3. und 4. Februar. Berlin. Rudolf Lepke. Kunstsamm 
lung Geh. Legationsrat Raffauf-Horchheim t. Orien 
talische Knüpfteppiche und Brokate des 16. und 17. Jahr 
hunderts. Bildwerke und Kunstgewerbe der Renaissance. 
6. und 7. Februar. München. Galerie Helbing. Brief 
markenauktion. 
20. und 21. Februar. Berlin. Max Perl. Moderne Graphik 
aus dem Besitze eines Budapester Kunstfreundes. 
Anfangs März. Berlin. Rudolf Lepke. Kunstsammlung 
des Freiherrn Ludwig von Schacky auf Schönfeld +: 
I. Teil: Gemälde alter Meister. 2. Teil: Antiquitäten: Ita 
lienische Majolika, Silber, Skulpturen, Möbel, ostasiatische 
Kunst und antike Kleinkunst. 
9. März. Berlin. Max Perl. Sammlung von Gemälden, 
Handzeichnungen und Aquarellen neuerer Meister aus Ber 
liner Privatbesitz. 
9. und 10. März. Frankfurt a. M. F. A. C. Prestel 
1. Nachlaß von Fr. Dr. Peter B ü r n i t z. Gemälde von Thoma, 
Burnitz, Viktor Müller etc. 2. Graphische Werke moderner 
Meister. 
9. bis 12. März. Berlin. Hollstein & Puppel. Samm- 
lurig eines ehemaligen Professors der Berliner Akademie und 
Wiener Adelsbesitz: Kupferstiche des 16. bis 19. Jahrhunderts, 
darunter eine reiche Chodowiecki-Sammlung. 
13. und 14. März. Berlin. Hollstein & Puppel. 
Sammlung Dasch (TepÜtz). Oesterreichische Ansichten, 
Bildnisse, historische Darstellungen. 
17. bis 19. März. Leipzig. C. G. Boerne r. Sammlung 
Arnold Otto Meyer I. Kostbare deutsche Handzeichnungen 
des 19. Jahrhunderts. Große Spezialsammlungen von Schwind, 
Graff, Ludwig Richter, Feuerbach, Steinle, Schnorr und allen 
großen Meistern der Zeit. 
20. März. Leipzig. C. G. Boerner. Sammlung Arnold 
Otto Meyer II. Handzeichnungen alter Meister, dabei kost 
bare Originale von Rembrandt, Averkamp. Burgkmair, Leyden, 
Goyen, Ostade u. a. Sammlung von Zeichnungen Fueßlys. 
21. März. Leipzig. C. G. Boerner. Sammlung Arnold 
Otto Meyer III. Holzschnitt-Probedrucke von Richter, 
Menzel, Schwind, Schnorr, hjethel und anderen Drucken von 
und nach deutschen Künstlern dieser Zeit. 
Frühjahr 1914. Köln. Math. Lempertz. Sammlung P. 
Diimler, Höhr und andere. Rheinisches Steinzeug und Anti 
quitäten. 
Literatur. 
* Die Verlagsbuchhandlung F. A. Bruckmann & Co. 
in M ii nchen kündigt die Herausgabe eines Albums mit 
50 Zeichnungen, nach W u Tao T z e an. Wu Tao Tze wird 
von den Chinesen als ihr größter Künstler, der Vater und 
Schöpfer ihrer Malerei großen Stils angesehen. Leider ist uns 
kein einziges, sicher beglaubigtes Original von seiner Hand er 
halten. Die 50 Zeichnungen, die das Album vereinigen wird, 
gelten nach alter Tradition als Kopien nach Fresken Wu Tao 
Tzes, und zwar von der Hand von Chinas Lionardo, des Li 
Hung Min, des grüßten Malers des 11. Jahrhunderts, Wie be 
kannt, zeichnete Li Hung Min alles Bedeutende, das die chinesi 
sche Malerei vor ihm geschaffen, zu Studienzwecken ab. Er 
hinterließ unzählige solcher Zeichnungen, die von seinen 
Schülern als große Kostbarkeiten gesammelt und aufbewahrt 
wurden. 
Neue Kataloge. 
* Rudolf Lepke. Berlin. Aukt.-Kat. 700. Gemälde des 
16. bis 19. Jahrhunderts (277 Nummern). 
* Karl Ernst H e n r i c i, Berlin W. 35. Aukt.-Kat. XIX. 
Kupferstiche der deutschen, französischen und englischen Schule 
(307 Nummern). 
* Galerie H e 1 b i n g, München. Aukt.-Kat. Persische Anti 
quitäten und Kunstgegenstände. Kollektion Mirza Ardechir Khan 
(577 Nummern). 
Briefkasten. 
Philipp v. G„ Rom. Nr. 435 wurde mit 220, Nr. 987 mit 
450 Mk. bezahlt. 
Graf Alex. L. Das Geschlecht ist bereits im 18. Jahr 
hundert erloschen. 
Vulkan. Das Blatt ist sehr selten. Mit 300 Mk. ist es nicht 
zu hoch bezahlt. 
Vertrauen. Die Firma ist vertrauenswürdig. 
An unsere geehrten Abonnenten ! 
Unseren gesch. Abonnenten wird aus den Tages 
blättern bekannt sein, daß in den Buchdruckereien Oester 
reichs ein heftiger Lohnkampf entbrannt ist. Viele Zeit 
schriften haben infolgedessen ihr Erscheinen 'einstellen 
müssen, über anderen schwebt dieses traurige Schick 
sal. Um das prompte Erscheinen der »Internationalen 
Sammler-Zeitung« sicherzustellen, haben wir uns ent 
schließen müssen, die beträchtlichen Mehrforderungen 
unserer Druckerei zu bewilligen. Dadurch verteuert sich 
aber die Herstellung unseres Blattes derart, daß wir — 
so schwer es uns auch fällt — eine kleine Erhöhung 
des Abonnementspreises eintreten zu lassen gezwungen 
sind. 
Wir schmeicheln uns mit der Hoffnung, daß unsere 
gesch. Abonnenten, dieser Sachlage Rechnung tragend, 
gern eine kleine Mehrzahlung leisten werden. 
Die »Internationale Sammler-Zeitung« kostet von 
nun an: 
Für Oesterreich-Ungarn: 
Halbjährig 10 K, ganzjährig 20 K. 
Für Deutschland: 
Halbjährig 10 Mk., ganzjährig 20 Mk. 
Für das übrige Ausland: 
Halbjährig 12 Franken, ganzjährig 24 Franken. 
Hochachtungsvoll 
Die Verwaltung 
der »Internationalen Sammler-Zeitung«.
	        
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