Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Jahrgang 6 (1914) (7)

Seite  98

Internationale  Sammler-Zeitung,

Nr.  7

Fig.  4.
jetzt  in  Leipzig),  ein  besonders  schönes  Blatt,  welches
eine  erhöhte  Wirkung  durch  die  Farben  grau  und  mattrosa
  —  farbige  Radierung  —  erfährt  und  in  der  Behandlung ­
  des  Gewandes  technische  Qualitäten  zeigt!
Ungemein  stimmungsvoll  und  brillant  komponiert  ist
das  Exlibris  (Fig.  8)  für  Herrn  Fritz  D  ü  m  1  i  n  g  —  eine
sinnende,  in  die  Weiten  des  Meeres  blickende  Jünglingsgestalt ­
  und  dem  Sinnspruche  »carpe  diem«.

Fig.  6.
künden  .  .  .  Ein  sinniger  Vorwurf,  den  Wilm  in  vollendeter ­
  Weise  gelöst  hat.
Soweit  die  Pröbchen  von  Wilms  Kunst  —  auch  sie
werden  Verlangen  wecken,  die  Originale  schauen  und  sich
in  die  Gedanken-  und  Formenwelt  des  Künstlers  mit  der
Freude  am  Schönen  vertiefen  zu  können.

Bucheigenzeichen  seines  Bruders,  welcher  in  der  dargestellten ­
  Eigenschaft  in  Südwest-Afrika  kämpfte.
Pallas  Athene  mit  einem  streng-ernsten  Gesichtsausdruckc
  (Fig.  3)  weist  auf  die  kunsthistorische  Tätigkeit
des  Besitzers,  Dr.  Siegfried  Krebs,  hin.
Das  Exlibris  mit  der  anmutigen  Rokokodame  (Fig.  4)
ist  das  des  trefflichen  Schweizer  Radierers  Alfred  So  der.

Fig.  3.
Merkurstab  und  Segelschiff  auf  hoher  See  —  Exlibris
W.  L.  (Fig.  5)  —  nehmen  Bezug  auf  den  kaufmännischen
Beruf  des  Besitzers.  Weniger  glücklich  scheint  der  Vorwurf ­
  des  namenlosen  Exlibris  (Fig.  6),  welches  später  in
Dr.  K  u  t  s.c  h  a  einen  Eigner  fand.
Dagegen  sind  die  nächsten  Blätter  feinempfundene,
hervorragende  Kompositionen,  die  durchaus  den  persönlichen, ­
  unabhängig-originalen  Stempel  des  Künstlers
tragen.  Die  Harfenspielerin  (Fig.  7),  das  Exlibris  für  den
bekannten  Exlibris-Sammler  Oskar  Len  sehn  er  (Wien,

Fig.  5.
ersehnten  und  mit  hoher  Freude  begrüßten  Ereignisses:
eine  Frauengestalt,  welche  eine  geschlossene  Schale  hält,
welche  das  unbekannte  —  wie  zu  hoffen  glückvolle  —
Schicksalslos  birgt  und  auf  eine  zierliche  Rokokouhr
blickt,  deren  Zeiger  die  Geburtsstunde  des  Kindes

Beschlossen  sei  der  Reigen  mit  dem  Blatte  (Fig.  9),
welches  höchst  persönlichen  Charakter  trägt  und  die  Erinnerung ­
  festhält  an  den  Zeitpunkt  eines  lang  erwarteten,
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.