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Internationale Sammler-Zeitung
Nr. IS
Der Nachlass des Hofrates Emil Zuckerkand!
(Schluß des Versteigerungsberichtes)*).
Nr. 192, Ränchergefäß aus japanischem, grünglasiertem
Steinzeug, K 110; Nr. 194, Porzellanfigur der Ma-Gu, K 340;
Nr. 196, Chawan aus japanischem Satsumasteinzeug, K 180;
Nr. 197, Bunt bemalte Porzellanstatuette eines Mandarins,
K 110; Nr. 198, Bemalte bauchige Teekanne aus chinesischem
Porzellan, K 175; Nr. 199, Räuchergefäß aus japanischem
Satsumasteinzeug, K 360; Nr. 202, Japanischer Blumenhälter,
K 55—; Nr. 203, Japanischer Blumenhälter, K 80—;f
Nr. 204, Teeschale aus gelbem Steinzeug mit buntem Götterfries,
K 340 und Nr. 205, Chinesische Teekanne, K 340.
Bronze.
Nr. 209, Kleine, japanische Bronzevase, K 32—; Nr. 211,
Kleine japanische Teekanne, Tv 150; Nr. 213, Kleine, japanische
Fratzenmaske, K 120; Nr. 214, Altchinesische Bronzefigur
des Ma-Ku, K 400; Nr. 215, Japanische Teekanne, K 130;
Nr. 216, Teekanne, Japanisch, K 360; Nr. 217, Japanische
Bronzevase, K 200; Nr. 218, Japanische Pinselhälter, K 105;
Nr. 220, Bronzevase, altchinesisch, 18. Jh., K 1700; Nr. 221,
Blumenbehälter aus japanischer Bronze, K 150; Nr. 222,
Chinesische Bronzefigur eines stehenden Priesters, K 720;
Nr. 223, Japanischer Blumenbehälter, K 150; Nr. 224,' Vase
in Form eines sich aufbäumenden Karpfens, japanische Arbeit,
18. Jh., K 1700; Nr. 225, Altjapanischer, dütenförmiger
Blumenbehälter, K 110; Nr. 227, Vierseitige chinesische
Tempelvase, 17. bis 18. Jh., K 700; und Nr. 229, Gong aus
Bronze, K 100;
Clolsonne.
Nr. 231, Vierseitige, bauchige altchinesische Vase in Laternenform,
17. Jh., K 1900.
Lackarbeiten.
Nr. 235, Holzdose, japanisch, in der Art des Körin, K 320;
Nr. 236, Kleine, vierseitige Lackschachtel, K 150; Nr. 240,
Modell einer Sänfte aus schwarzem Lack, K 820.
Arbeiten in Holz und Speckstein.
Nr. 241, Tempellampe aus Holz geschnitzt, japanisch,
K 300; Nr. 242, Japanische Tempelschnitzerei aus Holz,
K 310; Nr. 243, Altjapanisclie Maske aus Holz geschnitzt,
K 310; Nr. 246, Alte japanische Maske aus Holz geschnitzt,
K 185; Nr. 247, Japanisches Schreibzeug aus Holz, Tv 75-Nr.
248, Stockgriff aus geschnitztem Holz, japanisch, K 80—
und Nr. 250, Specksteinfigur eines chinesischen Priesters,
K 310;
Textilien.
Nr. 251, Japanischer Seidenmantel, K 270; und Nr. 253,
Japanische Decke (Fukusa), K 80—
Waffen.
. Nr. 256, Halbkugeliger japanischer Helm, K 160; Nr. 258,
Handspieß, indisch, K 180; Nr. 260, Abzeichen der Ärzte,
Schriftsteller, Studenten u. a., Nachbildung eines Dolches
ohne Klinge, bloß aus Holz, japanisch, K 85—; Nr. 262,
Desgl., geschnitzt in Form eines Fisches mit Ratte, K 45—;
Nr. 263, Desgl., am Tragring, leicht geschnitzt und eingelegte
Käfer, K 100; Nr. 264, Desgl., aus Holz geschnitzt, mit Insekten
aus Bein, K 45—; Nr. 285, Desgl., aus Holz, ohne
Klinge, Griff und Scheide ornamental geschnitzt, K 85- —;
Nr. 267, Desgl., aus Holz ohne Klinge, Griff und Scheide
figural geschnitzt, Drachenmotiv, K 55- ; Nr. 268, Desgl.,
aus Holz ohne Klinge, geschnitzt, K 55—; Nr. 270, Keule
aus Antilopenhorn, afrikanisch, K 32-— und Nr. 271, Abzeichen
mit geschnitzter Holzscheide in Gestalt eines Drachen,
K 75-—.
Gesamtergebnis: K 96.496.
* *
*
Im Anschlüsse an die Auktion Zuckerkandl gelangten auch
ostasiatische kunstgewerbliche Gegenstände aus
verschiedenem Besitz zur Versteigerung, wobei folgende
Preise erzielt wurden: Nr. 300, Kakcrnono, Mandarinengruppe,
Aquarell auf Papier, K 100; Nr. 301, Chinesische Porzellanschüsse!
K 310; Nr. 302, Chinesische Porzellanschüsse! K 230;
Nr. 303, Henkelbecher aus japanischem Imariporzellan, K 35—;
Nr. 304, Teebüchse, japanische Gesellschaftsszenen, am Boden
Signatur: ..Oseki“ 630 g Silber, K 340; Nr. 306, Hohe, bimförmige,
chinesische Vase, K 700; Nr. 307, Kleine chinesische
Porzellanvase mit reichem Vogel- und Blumendekor, Familie
verte, IC 900; Nr. 312, Zwei chinesische Bronzevasen, IC 240;
Nr. 313, Sechseckige chinesische Laterne, K 140; Nr. 314,
Vier chinesische Bilderrollen, K 60—; Nr. 315, Zwei chinesische
Bilderrollen, darstellend die sogenannten hundert
Hunde und hundert Katzen, IC 160; Nr. 316, Zwei chinesische
Wurzelmänner, K 125; Nr. 317, Chinesische Holzfigur, das
Glück darstellend, IC 75- •; Nr. 320, Zwei Affenfelle als Wanddekoration,
IC 410; Nr. 329, Kleine Messingfigur einer ruhenden
Katze, IC 55-—; Nr. 332, Zwei kleine runde chinesische Stickereien,
IC 50—-; Nr. 336, Album mit zwölf Blatt Aquarellen
auf Reispapier, K 200 und Nr. .337, Alte chinesische Seidendecke,
K 500.
*) siehe Nr. 12 der „Internationalen Sammler-Zeitung“).
Chronik.
Autographen.
(ICitchener Autographen.) Der Tod Lord Kitcheners
macht sich neuerdings in England auf einem Gebiete geltend,
das man in Zusammenhang mit dem Untergang des britischen
Kriegsministers wohl kaum in Betracht gezogen hat. Fs ist
der Autographen markt, der durch Kitcheners Ableben wesentlich
beeinflußt wird. Nach einem Bericht der „Times" ist das
Interesse für die übrigen Autographen merkbar abgeflaut, um
sich fast völlig den Schriftstücken von der Hand Kitcheners
zuzuwenden. Notizzette! Tagebucheintragungen, schriftliche
Bemerkungen und gar Briefe Kitcheners wurden zu Wertpapieren,
indem die höchsten Preise für sie geboten wurden.
Besonders begehrt ist das Original eines Briefes, in dem Kitchener
die Einstellung von 300.000 frischen Rekruten in die
neue Armee fordert. Für diesen Brief wurden bereits M 22.000
geboten. Dieses plötzlich so kostbare Schriftstück ist öffentlich
zum Verkaufe gestellt, der Erlös soll dem britischen Roten
Kreuz zufließen. Im Übrigen wird an den Verkauf die Bedingung
gestellt, daß der Brief durch den Käufer nicht ins
Ausland gebracht werde. —. In der Sammlerwelt war Kitcliener
übrigens als Besitzer einer großen, sehr wertvollen
J aponicas ammlnng bekannt, über deren Schicksal vorläufig
noch nichts verlautet.