Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Jahrgang 8 (1916) (6)

Seite  60

Internationale  Sammler  -  Zeitilng

Nr.  C

zwei  Gegenstücke  (K  800)  K  8005;  Nr.  39,  Gerard  Leiresse,
Estherszene  (K  1200)  K  2310;  Nr.  42  und  43,  Friedrich  Treml,
zwei  Gegenstücke  (K  600)  K  2400;  endlich  das  angebliche
Selbstbildnis  Alfred  Nethels  K  800.
(Versteigerung  moderner  Graphik  und  Handzeichnungen.) ­
  Die  Sammlung,  die  am  17.  und  18.  d.'M.  bei
Max  Perl  in  Berlin  versteigert  wird,  stammt  aus  dem  Besitz
eines  rheinischen  Kunstfreundes.  Sie  ist  reichhaltig  in  jedem
Bezug,  an  Namen  wie  an  Qualität.  Unter  den  Handzeichnungen
sind  besonders  gute.  Die  großen  deutschen  Meister,  wie  Leibi,
Menzel,  Klinger,  Liebermann  sind  durch  interessante
und  bezeichnende  Blätter  vertreten  und  auch  von  Trübner,
Greiner,  Orlik  sieht  man  den  ihnen  eigenen  Charakter
in  guten - 'Beispielen.  Von  französischen  Arbeiten  nennt  der
Katalog  eine  kleine  Landschaft  von  Daumier,  eine  Tournier
figur  von  Delacroix  und  einige  geistvolle  Aquarelle  von
Guys,  wovon  eines  ganz  besondei's  reizvoll  zu  sein  scheint.
Die  Originalradierungen,  Lithographien  und  Holzschnitte
sind  so  zahlreich,  daß  man  sagen  kann,  fast  alle  modernen
Künstler,  die  sich  dieser  Techniken  bedienten,  sind  vertreten.
Ohne  Unterschied  der  Nation.  Von  Goya,  dem  Spanier,  bis
Liebermann,  dem  Deutschen.  Ein  großer  allerdings  fehlt:
Edvard  Munch.  Aber  sonst  geht  es  von  Namen  zu  Namen,
von  Pfeiler  zu  Pfeiler  der  zeitgenössischen  Kunst:  Leibi,
Thoma,  Menzel,  Klinger,  Greiner,  Liebermann,  Corinth,
Trübner  bis  Hans.  Meid.  Dann  wieder:  Daumier,  Gavarni,
Forain,  Manet,  Haden,  Pennell,  Brangwyn.  Endlich  die
Schweizer  Stauffer  Bern,  Welti,  und  natürlich  auch  der  nordische ­
  Modekünstler  Ande.s  Zorn.  Zwischen  diesen  Reihen  ganz
Bekannter  gibt  es  noch  ein  Gewimmel  großer,  halbg  oßer,
kleinerer  und  kleiner  Namen,  die  alle  aufzuzählen  hier  nicht
möglich  ist.
Ausstellungen.
Berlin.  Paul  Cassirer,  Victoriastraße  35.  Gesamtausstellung ­
  Max  Slevogt,  Werke  aus  seiner  Berliner  Zeit.
—  Ausstellungshalle  im  Zoologischen  Garten.  Waffen
und  Ausrüstungen  von  den  Schlachtfeldern.
—  Freie  Sezession.
Budapest.  Nemzeti  Szalon.  Ausstellung  des  Kriegspressequartiers. ­

Homburg  a.  H.  Kurhaus.  Kriegsausstellung.
Kassel.  Kunstverein.  Kriegsausstellung.
Linz.  Landhauspavillon.  Sonderausstellung  des  .Malers
Konrad  Mein  dl.
Neuenburg.  Galerie  Leopold  Robert.  Ausstellung  der
Gesellschaft  Schweizer  Malerinnen  und  Bildhauerinnen.
Bis  26.  März.
New-York.  Kunstausstellung.
Wien.  Gemäldesalon  Lebel,  T.  Kolowratring  6.  Guardi,
Schindler,  Pettenkofen,  Rumpler,  Alt  u.  a.
—  Künstlerhaus.  Aquarell-Ausstellung.

Auktionen.
März.  München.  Galerie  Helbing.  Moderne  Radierungen,
Kupferstiche,  Handzeichnungen  und  Aquarelle,  dabei  Werke
hervorragendster  Meister  aus  verschiedenem  Besitz.
15.  März.  Berlin.  Rudolph  Lepke,  Nachlaß  Professor
Paul  Meyerheim  (Berlin).  Abt.  I:  Gemälde,  Aquarelle,
Handzeichnungen,  Gemälde  alter  Meister.
15.  bis  18.  März.  Wien.  Dorotheum.  Nachlaß  des  Feldmarschalleutnants
  Grafen  Gyulyai  u.  a.  Privatbesitz.  Antiquitäten. ­

16.  März.  Frankfurt  a.  M.  Rudolf  Bangel.  Ältere  Kunstblätter. ­

17.  —18.  März.  Berlin.  Max  Perl.  Moderne  Graphik  und
Handzeichnungen  aus  dem  Besitze  eines  rheinischen  Kunstfreundes. ­


21.  März.  Berlin.  Rudolph  Lepke,  Nachlaß  Professor  Paul
Meyerheim  (Berlin).  Abt.  II:  Möbel,  Antiquitäten,  Gobelins.
22.  bis  24.  März.  Wien.  Dorotheum.  Nachlaß  des  Hofkunsthändlers ­
  Neumann  u.  a.  Privatbesitz.  Briefmarken.
23.  März.  Berlin.  Karl  Ernst  Henrici.  Kupferstiche  und
Lithographien,  Handzeichnungen,  Originale,  Städteansichten
u.  a.
23.  bis  24.  März.  Wien.  Dorotheum.  Kupferstichsammlung.
25.  März.  Berlin.  Paul  Graupe.  Seltenheiten  aus  der
Bibliothek  Richard  Zoozmann.
30.  und  31.  Marz.  Wien.  Dorotheum.  Gemälde  aus  verschiedenem ­
  Privatbesitz.
31.  März.  Frankfurt  a.  M.  F.  A.  C.  Prestel.  Gemälde
und  Graphik  Frankfurter  Künstler.  Nachlaß  Hector  Rößler
und  anderer  Besitz  .-April.
  München.  Galerie  Helbing.  Antiquitäten  und
Kunstgegenstände  aus  Privatbesitz.
4.  April.  Berlin.  Rudolph  Lepke,  Gemälde,  Aquarelle,
Zeichnungen  von  Meis  ern  unserer  Zeit.
11.  April.  Berlin.  Rudolph  Lepke,  Modernes  Mobiliar  und
Kunstgewerbe.
11.  April.  Amsterdam.  Frederik  Müller  &  Co.  Sammlung
W.  J.  van  Randwijk  (Haag).  Moderne  Bilder,  meist  Haager
Schule.
12.  bis  15.  April.  Wien.  Dorotheum.  Nachlaß  der  Gräfin
Hoyos-Amerling.  Gemälde.
17.  bis  19.  April.  Wien.  Dorotheum.  Kupferstiche.
17.  bis  18.  April.  Berlin.  Rudolph  Lepke,  Bücher,  Kupferstiche, ­
  Handzeichnungen  aus  verschiedenem  Besitz.
Ende  April.  Frankfurt  a.  M.  F,  A.  C.  Prestel.  Kupferstiche ­
  alter  Meister,  englische  und  französische  Blätter  des
18.  Jahrhunderts,  umfangreiche  Kunsthandbibliothek.
23-,  Mai  u.  f.  T.  Berlin.  Rudolph  Lepke.  Nachlaß  Adolf
von  Beckeratli.  Italienische  Kunst  der  Renaissance  und
des  Barock.

Neue  Kataloge.
*  Karl  Ernst  Henrici,  Berlin  W  35.  Aukt.-Kat.  Kupferstiche ­
  und  Lithographien,  Handzeichnungen  und  Originale,
Städteansichten  u.  a.  Zum  großen  Teil  aus  Berliner  Privatbesitz ­
  (461  Nummern).
*  K.  k.  Versteigerungsamt  Dorotheum,  Wien.  VH.  Briefmarkenauktion ­
  (969  Nummern).
*  Rudolph  Lepke  (Berlin).  Auktions-Kat.  1746.  Gemälde
des  15.  bis  18.  Jahrhunderts  sowie  einige  Arbeiten  neuerer
Künstler,  dabei  Berliner  und  Rheinische  Privatsammlung
(269  Nummern).  —  Derselbe  Auktions-Kat.  1745.  Antiquitäten
und  Möbel  aus  verschiedenem  Privatbesitz  (925  Nummern).

Briefkasten.
Adolf  von  B.,  Kassel.  Otto  Runge  (1777  bis  1810)  zählt
zu  den  größten  Künstlern  der  Schere.  Besonders  hoch  werden
seine  mit  der  Schere  geschnittenen  Pflanzenstudien  geschätzt.
E.  H.,  Brünn.  K  60.—  bis  80.—.
Auktion.  Die  Daten  finden  Sic  in  unserem  Auktionsverzeichnis. ­

Dr.  von  H.,  Berlin.  300  Mark.  Nach  dem  Kriege  ward  es
kaum  billiger  zu  haben  sein.
Seltenheit  ?  Die  Marken  des  Nationalausschusses  in
Warschau  waren  im  ganzen  7  Tage,  vom  12.  bis  19.  Oktober
1915,  in  Kurs.
G.  v.  L.,  Rumburg.  Ist  im  Handel  auch  nicht  zu  haben,
K.  R.  II.  Die  Einschaltung  kostet  16  Kronen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.