Nr. 12
Internationale Sammler- Zeitung
Seite 105
K 3200; Nr. 313, Rungaldier, Betendes Kind, K 180; Nr. 316,
Aug. Schaeffer, Landschaft, K 680; Nr. 317, August Scharf,
Johann Strauß, Plakette, K 150; Nr. 319, Alois Schön.n,
Italien. Bauer, K 250; Nr. 323, Anti Schrödel, Im Stall,
K 900; Nr. 339, Karl Spitzweg, Der Brautwerber, K 9000;
Nr. 331, Dom. Schuhfried, Stefanskirche, K 250; Nr. 332,
George Schalders, Kaninchen im Stall, Iv 2000; Nr. 334,
Szubat, Markt in einer italien. Stadt, K 420; Nr. 336, Valerio,
Junge Zigeunerin, K 125; Nr. 337, Ders., Zigeunerin, K 100;
Nr. 338, Ders., Ungar. Bauer, K 85-—; Nr. 341, Waldmüller,
Herrenbildnis, bez. Waldmüller 1853, K 5000; Nr. 344, Wiener
Schule, Ein kaiserlicher Wagen, K 4.50; Nr. 349, Wigand,
Manöver auf dem Glacis vor dem König von Neapel den
2. Jänner 1836, K 4000.
Werke älterer Meister. Nr. 351, Ad. v, Bartsch,
Genreszene, K 250; Nr. 352, Deutsche Schule um 1600, Auf
erstehung Christi, K 450; Nr. 354, Deutsch, um 1700, Land
schaft mit Staffage, K 700; Nr. 356, Deutsche Schule, 18. Jahr
hundert, Seelandschaft, K370; Nr. 365, Franz. Schule, 18. Jahr
hundert, Spielende Kinder, K 1950; Nr. 366, Art des Guercino,
Büßende Magdalena, K 2000; Nr. 368, Art des Meytens,
Kaiserin Maria Theresia im Staatskleid, K 3600; Nr. 370,
Dan, Teniers d. J., Handwerker im Wirtshaus, K 3600.
Antiquitäten. Nr. 372, Zwei Salzfässer in Empireform,
Silber, K 150; Nr. 374, Kaffeeschale, Wiener Blaumarke 1813,
K 30 —; Nr. 375, Anhänger, Romant. Zeit, K 40-—; Nr. 376,
Sauciere mit Untertasse, Fayence, Mitte des 18. Jahrh.,
K S0>—; Nr. 378, Porzellanbüste, 1\ 20-—; Nr. 379, Kaffeekanne
und drei Schalen, Prag, Anfang des 18. Jahrh., K 45-—;
Nr. 380, Kleine Vase, Mitte des 18. Jahrh., K 100; Nr. 382,
Elf Mokkaschalen, Chinesisch, K 80- Nr. 383, Kaffee-Ober-
und Untertasse, Weiße Marke 1829, K 125; Nr. 384, Tintenfaß,
Böhm., Biedermeier, K 40-—; Nr. 385, Kaffeekanne mit
weißerWienerMarke, um 1834, K45; Nr. 391, Silberrähmchen,
K 35 —; Nr. 392, Taschenuhr, 18. Jahrh., K 230; Nr. 393-
Glas, Biedermeier, K 90—; Nr. 394, Glas, Biedermeier,
K 54—; Nr. 395, Glasdeckel, Biedermeier, K 75-—; Nr. 396,
Empirestengelglas, K 40-—; Nr. 397, Glas, Deutsch, Louis XV.,
K 50—; Nr. 398, Zwei Fayenceteller, Anfang des 19. Jahrh.,
K 40'- ; Nr. 400, Schreibzeug, Pers., K 80-—=—; Nr. 401, Holz
figur, Deutsch, 18. Jahrh., K 200; Nr. 402, Ovale Schüssel,
Silber, um 1700, Augsburg, K 600; Nr. 403, Biedermeier
Milchkanne, K 15-—; Nr. 404, Reliquienkästchen, Ende des
18. Jahrh., K 550; Nr. 405, Flakon, Horn, K 250; Nr. 406,
Miniatur, Elfenbein, Katharina von Rußland, K 300; Nr. 407,
Drei Tassen und Untertassen, Japan, K 50—; Nr. 408, Kleine
Schale, Japan., K 40 —; Nr. 409, Gebetbuch aus dem Jahre
1821, K 130; Nr. 410, Papiermesser, Ebenholz, bez. Em. Pendl,
K 200; Nr. 411, Album, um 1840, K 40—; Nr. 413, Miniatur
auf Elfenbein, um 1770, K 90——; Nr. 414, Mantelschließe,
K 90-—; Nr. 416, Runde Miniatur, K 270; Nr. 417, Miniatur,
um 1790, K 240; Nr. 420, Hirschfänger, Ende des 18. Jahrh.,
K 160; Nr. 421, Kleines Ciborium, K 100; Nr. 422, Armstuhl,
Louis XV., Stil, K 260; Nr. 423, Meißener Ober- und Untertasse,
K 520; Nr. 424, Bunte Meißener Spitzenfigur, K 140; Nr. 425,
Bunte Altwiener Porzellangruppe, 18. Jahrh., K 2200; Nr. 426,
Ofenschirm, Österr., 1820, K 560; Nr. 427, Pulverhorn, Empire,
K 360; Nr. 428, Kupferplatte, G. Vollmar del., M. Esslinger
sculp., K 50—; Nr. 429, Zwei Leuchter, Kupfer, versilbert,
Engl., Louis XVI., K 620; Nr. 430, Necessaire, Louis XVI.,
K 850; Nr. 431, Kleines Kästchen, Ende des 17. Jahrh.,
K 250; Nr. 432, Nähkassette, Wien, um 1820, K 520; Nr. 433,
Kartenpresse, Biedermeier, K 160; Nr. 434, Spielmarken
schachtel, Biedermeier, K 320; Nr. 435, Kleines Kabinett
aus Lack, Holland., K 400.
(Schluß in der nächsten Nummer.)
Eine Maria Theresien-Ausstellung in Brünn.
Man schreibt uns aus Brünn:
Das Erzherzog-Rainer-Museum eröffnete am
13. Mai, dem 200. Geburtstage der Kaiserin Maria
Theresia, eine Maria-Theresia-Ausstellung, die in über
300 Gegenständen persönliche Erinnerungen an die
Kaiserin mit wertvollen Bildnissen ihrer Zeit und einem
Überblick über die kunstgeschichtliche Entwicklung des
18. Jahrunderts in Möbeln, Porzellan, Glas, Metall
arbeiten usw. vereinigt.
Aus kaiserlichem Besitz sieht man das Brustbild
Maria Theresias nach dem Entwürfe von Du Creux
1771 von Cozette in Gobelintechnik gearbeitet, den
vergoldeten Tragstuhl und die geschlossene Sänfte,
das Galageschirr ihres Sechserzuges und ihr Jagdgerät,
aus dem Besitze des Oberstkämmerers Grafen Leopold
Berchtold die feinen Reliefbildnisse des Kaiserpaares
von Wiener Hofgoldschmied Würth und ein persön
liches. Geschenk der Kaiserin an ihre Hofdame Berch
told ein kleines schön gearbeitetes Schildkrotkästchen
mit Perlmutter und Messingeinlagen, vom Dietrich-
steinschen Schlosse Nikolsburg das Ankleidegerät aus
dem Maria-Theresien-Zimmer in Rosenholz. Zahlreiche
wertvolle Gemälde sind vom regierenden Fürsten
Johann von Liechtenstein aus der Wiener Galerie
und den mährischen Schlössern sowie vom Grafen
Kaunitz aus Austerlitz, dann aus der bekannten
Sammlung Arnold Skutezky in Raigern dargeliehen,
darunter Gemälde von Rigaud, Hamilton, Hickel,
Balthasar Denner, Martin van Meytens, Peter Strudel,
Tiepolo, Zoffani, denen sich bekannte Stiche von
Haid, Andreas und Josef Schmutzer, Ridinger u. a.
anschließen. Das Olmützer und Brünner Domkapitel,
die Stifte Altbrünn und Raigern, haben wertvolles
Altargerät in Edelmetall, schöne Gläser des 18. Jahr
hunderts und Ornate, darunter das sogenannte Krö
nungsornat Maria Theresias dargeliehen.
Der Privatbesitz ist namentlich durch die hervor
ragende Brünner Porzellansammlung Rudolf Stein,
die Münzensammlung des schon genannten Kunst
sammlers A. Skutezky (Raigern), die Kupferstich
sammlung Dr. Alfred von Fischei vertreten. Reich
gestickte Rokokotrachten, schöne Fächer, wertvolle
Möbel (aus dem Besitze des Erzherzog-Rainer-Museums),
Miniaturen — darunter das ausgezeichnete Bildnis
des Staatskanzlers Fürsten Wenzel Kaunitz aus dem
Besitze der Gräfin Leopold Berchtold „fecit I. Bode-
mer a Vienne 1805“ -—-, Jagdgewehre und Schabracken
in prächtiger Goldstickerei gewähren einen guten Ein
blick in die verschiedenen Kunsttechniken jener Zeit.
Hiezu bietet insbesondere, auch die von Domanöck
in Stahl geschnittene Vase des k. k. Österreichischen
Museums, die nach der Überlieferung ein Geschenk der
kaiserlichen Familie an Maria Antoinette war, eine
von Hagenauer in Blei gegossene Heilige Magdalena
und die Altwiener Schokoladenschale mit dem Bild
nisse Franz I. (dies alles ebenso wie ein Meß
gewand mit den Buchstaben Maria Theresias als
deren persönliches Geschenk beglaubigt, Eigentum
des Österreichischen Museums in Wien), eine lehr
reiche Illustration.