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Internationale Sammler-Zeitung
Nr. 11
von j. Schaffer, K 270; Nr. 191, Beim Wachfeuer, Im Wirts
haus. Zwei Lithographien nach h'r. Schnorr, K 54.
Ansichten von Altwien und dessen Umgebung. N>\
201, Drei Ansichten aus dem Prater, J. Schaffer, K 110; Nr. 204,
Ägyptischer Tempel im Esterhazygarten, K 130; Nr. 207,
Dornbach, Neuwaldegg, sechs Blatt handkoloriert, Stiche von
J. Schaffen, K 500; Nr. 208, Zwei Ansichten von Nußdorf
(j. Schaffer), K 190; Nr. 210, Sechs malerische Ansichten von
Wien und Umgebung, K 210; Nr. 212, Desgl., K 190; Nr. 218,
Ansicht aus Kaltenleutgeben (F. T. Stöckel), K 280; Nr. 223,
Schönau, Aquatintablätter von B. Piringer, K230; Nr. 226,
Lobkowitzscher Garten, vier Stiche von Schaffer, K 620;
Nr. 227, Der Volksgarten von J. Albrecht, K 210; Nr. 229,
Sophienbrücke von J. Albrecht, K 100; Nr. 230, Schloß
Schönbrunn (J. Albrecht), K 240.
Landschaften, Stadt- und Schloßansichten.
Nr. 231, Auffenstein, K 160; Nr. 232, Donaureise von Engel
hartszell bis Wien, K 160; Nr. 233, Donaureise von Wien bis
Ofen-Pest, K 160; Nr. 234, Donaupanorama, K 220; Nr. 237,
Gmunden, K 130; Nr. 238, Hainburg, K 200; Nr. 239, Laibach,
K 220; Nr. 240, Adelsberg, K 170; Nr. 244, Prag, Kleinseite,
Triest und andeie, K 405; Nr. 247, Schottwien, Kl30; Nr. 251,
Tirol, K 650; Nr. 252, Schloß Ambras, K 180.
Militaria und historische Darstellungen. Nr. 259,
Ponheimer, Einzug der Verbündeten in Paris 1814, K 200;
Nr. 260, Einzug Franz 1. in Wien 1814, K 150; Nr. 263, L.
Allemand, Die österreichische Armee im Laufe zweier Jahr
hunderte, K 280; Nr. 264, Die österreichisch-ungarische Armee
im Verlaufe zweier Jahrhunderte, 36 Blätter Federzeichnungen,
Entwürfe für das 1845 bei J. Bermann erschienene Werk,
K 600; Nr. 270, Wiener Freiwillige 1797, K 125; Nr. 291, Grund
steinlegung zum russischen Denkmal bei Culm 1835, K 115.
Farbige Punktierstiche. Aquatinte- und Schab
kunstblätter. Durchschnittlich K 20 bis K 100. K 130 er
zielte Ostade, Kartenspielende Bauern, geätzt von A. Her-
zinger, handkolorierte Aquatinta. Die Porträtlithographien
und Stiche bewegten sich zwischen K 10 und K 100.
Gesellschaftspiele, Flug- und satyrische Blätter,
Theatralia usw., Nr. 407, Konvolut von zehn Stichen des
17. und 18. Jahrh., K 135; Nr. 408, Schaffer, vier handkolo
rierte Radierungen mit Darstellungen eines englischen Gartens
K 400; Nr. 410, Zuckerbäcker-Musterbuch, K 1450; Nr. 424,
Kupferstiche zum Eipeldauer Kalender, K 130; Nr. 437, Muster
bilder zur Förderung moralischer und kötperlicher Bildung
der männlichen Jugend, K 200; Nr. 437, Einundzwanzig
Darstellungen in bunten aquarellierten Federzeichnungen, K160;
Nr. 448, Albrecht, Landwirtschaftliche Darstellungen,
K 312, Nr. 456, Blumenzeichenbuch, K 160; Nr. 470, Kassette,
Biedermeierzeit, K 310; Nr. 474, Goldene Herrenspindeluhr
von Courvoisier Genf, K 310; Nr. 475, Goldene Genfer
Damenuhr, K 105; Nr. 480, Rechteckige Porträtminiatur aus
Elfenbein, K 700; Nr. 486, Siebzehn Blätter Schattenrisse, K 210;
Nr. 498, Topographie des Erzherzogtums Niederösterreich,
K 200; Nr. 510, Haarlocke Beethovens, K 100; Nr. 517, A-B-C,
24 Blättchen, aus Blumenmotiven hcrgestellte Buchstaben,
K 180; Nr. 538, Illustrationen zu verschiedenen Erzählungen,
K 100; Nr. 543, Karton mit Druckschriften aus (kn Jahren
1813 bis in dieMitte des 19. Jahrli., K200; Nr. 548, Blumen-
und Tierstücke, K 320; Nr. 555, Heiligenbilder, zwei Guach-
malerekn auf Pergament, K 100.
Chronik.
Ansichtskarten.
(Die Karten der Luftlahrtruppen.) Der Unter-
stülzungsfonds der Luftfahrtruppen hat soeben eine Serie
von Ansichtskalten herausgegeben, die sowohl die Tätigkeit
der Luftwaffe wie auch die Schönhut der Landschaften aus
der Vogelperspektive darstellen. Zum erstenmal ließ die Zensur
die Ausgabe solcher Karten zu, die also mithin eine Neuheit
bilden. Die Käufer der Karten, die mit deutschem und un
garischem Text versehen sind, unterstützen auch wohltätige
Zwecke.
Bibliophilie.
(Die Bibliothek Friedrich von Schennis’.) Aus
Leipzig wird uns geschrieben: Die Bibliothek des kürzlich
verstorbenen Malers und Radierers Friedrich von Schennis
in Berlin wurde vor Karl W. Hiersemann in Leipzig erworben.
Schennis hat im laufe seines Lebens eine erlesene Bücher
sammlung zusammengebracht. Sie enthält vornehmlich latei
nische Klassikerhandschriften des Mittelalters und französische
illustrierte Bücher des 18. Jahrhunderts. Unter den lateinischen
Handschriften findet sich Cicero „Orationes" auf Pergament
aus dem 15. Jahrhundert, Cicero ,,De officiis" mit gemalten
Initialen aus dem 14. Jahrhundert, ein sehr früher Sallust
von 1020, eine Handschrift der „Metamorphosen" des Ovid,
in zierlicher gotischer Schrift aus dem 12. Jahrhundert, ferner
Handschreiben des Juvertal, Seneca, Horaz, Eutropius und
Solinus.. Die Bücher des 18. Jahrhunderts sind alle in den Ein
bünden der Zeit vorhanden, und es sind darunter Rousseau,
Corneille, Voltaire, Crebillon, Lafontaine und andere vertreten.
Außerdem ist die Sammlung reich an Drucken der berühmten
Pressen Aldus, Elzevier und Platin.
Bilder.
(Malereien der deutschen Renaissance.) In dem
der Stadt gehörigen Wohnhaus des Bürgermeisters von
Rothenburg o. T. in der Hermstraße wurden gelegentlich
der Vornahme von Ausbesserungsarbeiten in dem 70 m 2 großen
Vorplatz bedeutende Reste alter Malereien entdeckt und
bloßgelegt. Die Malereien stellen die zehn Menschcnalter dar.
Unter den Figuren sind reichgemalte Ornamente; die einzelnen
Bilder sind durch gemalte Säulen getrennt. Auf Veranlassung
des Generalkonservators Dr. Hager hat der Referent für alte
Malerei am königl. Landesamt für Denkmalspflege Professor
und Kunstmaler Müller (München) eingehende Studien
veranstaltet und dabei iit Übereinstimmung mit anderen Sach
verständigen festgestellt, daß die Malereien unzweifelhaft
aus der Zeit vor 1570 stammen. Professor Müller bezeichnet die
Gemälde als von ganz besonderer Bedeutung, da an Profan
gebäuden in dieser Ausdehnung keine Malet ei aus der deutschen
Renaissance vorhanden sei.
Medaillen.
(Die Kaiser-Rettungsmedaille.) Anläßlich der Rettung
Kaiser Karls aus Lebensgefahr —• bei Übersetzung des Taglia-
mento —• schrieben die drei bedeutendsten Künstlervereini-
gungen Wiens, die Künstlergenossenschaft, die Sezession und
der Hagenbund, eine interne Konkurrenz für eine Gedenk-