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Internationale Sammler-Zeitung
Nr. 2
M 300; Nr. 536, Westerwald, 17. Jahrh., Krug, M 400;
Nr. 537, Desgleichen, M 210; Nr. 538, Desgleichen, M 300;
Nr. 53.9, Desgleichen, M 270; Nr. 540, Desgleichen, M 450;
Nr. 541, Desgleichen, M 350; Nr. 542, Desgleichen, M 400;
Nr. 543, Desgleichen, M 300; Nr. 544, Westerwald, um 1700,
Krug, M 400; Nr. 545, Desgleichen, M 500; Nr. 546, Wester
wald, 18. Jahrh., Krug, M 300; Nr. 547, Desgleichen, M 310;
Nr. 548, Lausitz, 1696, Krug, M 210; Nr. 549, Deutschland,
17. bis 18. Jahrh., Krug, M 230; Nr. 550, Italien, uni 1500,
Faltstuhl, M 17.000; Nr. 551, Toskana, um 1500, Truhe,
M 12.500; Nr. 552, Venedig, 16. Jahrh. ?, Truhe, M 3000;
Nr 553, Italien, 16. Jahrh., Kassette, M 7600; Nr. 554, Italien,
16. Jahrh., Kabinettschrank, M 20.000; Nr. 555, Italien,
16. Jahrh., Kredenzschrank, M 20.5000; Nr. 556, Italien,
14. Jahrh., Tisch, M 33.000; Nr. 557 und Nr, 558, Italien,
16. Jahrh., Zwei Schemel, M 6300; Nr. 559 und Nr. 560,
Desgleichen, M 5000; Nr. 561 und Nr. 562, Desgleichen,
M 6500; Nr. 563, Italien, 16. Jalirh., Schemel, M 2300;
Nr. 564 und Nr. 565, Italien, 16. Jahrh., Zwei Stühle,
M 6000; Nr. 566, Italien, 17. Jahrh., Schemel, M 4000;
Nr. 567, Italien, 16. Jahrh., Lehnstuhl, M 1000; Nr. 568
und Nr. 569, Italien, 16. Jahrh., Zwei LehnstühleSj M 6500;
Nr. 570 und Nr. 571, Desgleichen, M 6500; Nr. 572 und
Nr. 573, Desgleichen, M 3700; Nr. 574 und Nr. 575,
Desgleichen, M 3800; Nr. 576, Venedig, 17. Jahrh.,
Barockkommode, M 2500; Nr. 577, Frankreich, 16. Jahrh.,
Pfeilerschränkchen, M 7000; Nr. 578, Frankreich, 16. Jahr
hundert, Halbschrank, M 4000; Nr. 579, Frankreich, 16. Jahr
hundert, Lehnstuhl, M 2400; Nr. 580, Frankreich, 16. Jahrh.,
Betschemel, M 600; Nr. 581, Frankreich, 17. Jahrh., Bank,
M 5600; Nr. 582 und Nr. 583, Rheinland, um 1540, Zwei Möbel
füllungen, M 5500; Nr. 584, Norddeutschland, 16. Jahrh.,
Truhe, M 3600; Nr. 585, Niederlande, 1000, Schrank, M 4500;
Nr. 586, Niederlande, 17. Jahrh., Faltstuhl, M 1800; Nr. 587,
Desgleichen, M 1400; Nr. 588, Desgleichen, M 1600; Nr. 589,
Italien, 17 Jahrh., Kabinettschrank, M 15.000; Nr. 590 bis
Nr. 593, Spanien? 18. Jahrh., Barocklehnstühle, M 40.000
und M 34.000; Nr. 594, Oberitalien, 15. Jahrh., Kästchen,
M 2500; Nr. 595, Süditalien, 16. bis 17. Jahrh., Kreuz, M 5300;
Nr. 596 und Nr. 597, Süddeutschland, 16. Jahrh., Zwei Wappen,
M 1650; Nr. 598, Indien, 18. bis 19. Jahrh., Kasten, M 1800;
Nr. 599, Mittelfrankreich, 16. Jahrh., Wandteppich, M 20.500;
Nr. 600, Brüssel, um 1525, Wandteppich, M 81.000; Nr. 601,
Brüssel, 16. Jahrh., Wandteppich, M 37.600; Nr. 602, Douai,
16. Jahrh., Wandteppich, M 68.000; Nr. 603, Kleinasien,
16. Jahrh., Knüpfteppich, M 10.200; Nr. 604, Desgleichen,
M 14.500, und Nr. 605, Persien, um 1600, Knüpfteppich,
M 92.000.
Chronik.
Autographen.
(Die Autographenauktion Morrison.) Wie bereits
gemeldet, wurde kürzlich in London der wenige Stunden
vor ihrer Hinrichtung geschriebene Brief versteigert, den
Maria Stuart an König Heinrich III. von Frankreich
gerichtet hatte. Das wertvolle Dokument wurde auf der
Auktion von dem Parlamentsmitgliede Leverton Harris
erworben, der cs dem Staat zum Geschenk machen will.
Wieviel er für den Brief bezahlt hat, wird nicht gesagt. Klein
kann die Summe aber nicht gewesen sein, denn verschiedene
Autographensammler hatten schon vor der Auktion erklärt,
daß es ihnen auf ein paai tausend Pfund nicht ankommen
sollte. Bei derselben Versteigerung wurde auch eine von.
Luther geschriebene Predigt für den Betrag von M 2100
versteigert. Es kam weiterhin ein Brief der Königin Elisabeth
zum Verkauf, der für M 3000 einen Liebhaber fand. Danach
wird man ermessen können, was für den pikanten Brief
wechsel der Königin mit Sir Christopher Hatton bezahlt
wurde. Von den Briefen, die die liebeglühende jungfräuliche
Königin an ihren Freund richtete, ist aber keiner mehr vor
handen. Man kennt nur ein Antwortschreiben Christopher
Hattons, worin dieser seine Gefühle für die Königin in die
nicht übermäßig originellen Worte kleidet: „Mein Geist ist
ganz verwirrt. Ich kann ohne Dich nicht mehr leben. Liebe
mich, denn auch ich werde nicht aufhören, Dich zu lieben!“
Bibliophilie.
(Eine neue Anzengruber-Biographie.) Im Einver
nehmen mit der Cottaschen Buchhandlung in Stuttgart
bereitet Professor Dr. Alfred Kleinberg in Teschen (Österreich-
Schlesien) eine ausführliche Biographie Anzengrubers vor.
Er bittet alle Besitzer von noch ungedruckten Briefen Anzen
grubers und dergleichen und alle Verfasser von Aufsätzen über
Anzengruber oder über das Wiener Volksstück um freundliche
Mitteilung beziehungsweise um einen entsprechenden Hinweis.
Bilder.
(Ein Dürerfund.) Dr. Erich Römer hat im Kupfer
stichkabinett des Amsterdamer Reichsinuseums einen
Dürerfund gemacht. Es ist der einzig erhaltene Abdruck
eines unvollendeten Stiches. Ein orientalischer Despot —
nach der Entstehungszeit, um 1497, muß es Bajesid II.
sein, der bigotte Sohn Mohammeds des Großen — sitzt in
Vorderansicht da mit Krone, Reichsapfel, Schwert. Vollendet
ist nur die Gewandung vom Schoß abwärts, alles übrige nur
eist in Umrissen angelegt. Außerdem veröffentlicht Römer
noch eine bisher nirgends abgebildete Dürer-Zeichnung aus
dem Dresdner Kupferstich-Kabinett, einen wilden
Mann, der als Wappenhalter für eines seiner Tafelbildnisse
gegen 1500 bestimmt war.
Heraldik.
(Schweizer Heraldik.) Die „Neue Züricher Zeitung“
schreibt: Jahrzehntelang haben dielettantenhafte Leistungen
auf dem Gebiet der Heraldik bei uns Oberwasser gehabt und
die Produktion von Wappenschmuck an Bauwerken und
graphischen Erzeugnissen ungünstig beeinflußt. Die Herolds
wissenschaft ist geradezu diskrediert worden durch unrichtige
und verknöcherte Anschauungen. Seit ein paar Jahren hat
sie, offenbar unter dem Einfluß von Rapatriierung und Nationa
lisierung, einen bemerkenswerten Aufschwung genommen.
In Freiburg und Bern sind die alten Wappen tafeln des
18. Jahrhunderts in Faksimile wieder aufgelegt worden, in
Basel hat man den alten Wappenskulpturen in Nischen und
Kreuzgängen wieder die ursprüngliche, richtige Polychromie
verliehen, an einem Wohltätigkeitsfeste hat man den Baslern
ihre Wappen im alten Stil gezeichnet, dann hat Carl Roschet
eine AVappentafel mit den Schildern der bekanntesten Basler
Geschlechter erstellt, W. R. Stähelin auf Weihnachten
bunte Wappenkalender herausgegeben. Die vorzüglichste Publi
kation auf heraldischem Gebiete ist aber das neue,,Wappenbuch
der Stadt Basel“, in dem ein zünftiger Historiker Dr. August