MAK
Nr. 5 
Internationale Sammler-Zeitung 
Seite 37 
bruch St. Johann am Wocheiner See, K 600; Nr. 213, Stein 
bruch St. Johann am Wocheiner See, K 760; Nr. 214, Akt 
studie, Nachmittagsonne, K 160; Nr. 215, Verschneite Fichten, 
Nacht, K 460; Nr. 216, Interieur, Februarsonne, Vormittag, 
K 360; Nr. 217, Reiter im Schnee, K 320; Nr. 218, Verschneite 
Fichten, K 180; Nr. 219, Wasserfall, K 190; Nr. 220, Verschneite 
Fichten, K 400; Nr. 221, Aus der Wochein, Winter, K 150; 
Nr. 222, Waldweg, K 470; Nr. 223, Fichtenstämme, K 280; 
Nr. 224, Geburt der Venus, K 540; Nr. 225, Schneerosen, 
K 320; Nr. 226, Kirche in St. Johann am Wocheiner See, 
K 620; Nr. 227, Die heilige Barbara, K 440; Nr. 228, Akt 
studie, Nachmittagssonne, K 700; Nr. 229, Der Tod und das 
Mädchen, K 890; Nr. 230, Vanitas, K 620; Nr. 131, Kirche 
hi St. Johann am Wocheiner See, K 500; Nr. 232, Mädchen 
im Buchenwald, K 500; Nr. 233, Wocheiner Mädchen, K 680; 
Nr, 234, Aktstudie, K 540; Nr. 235, Mondnacht, K 500; Nr. 236, 
Kirche von St. Johann am Wocheiner See, K 380; Nr. 237, 
Waldinnercs, K 480; Nr. 238, Kirche von St: Johann am 
Wocheiner See, Nacht, K 190; Nr. 239, Kirche von St. Johann 
am Wocheiner See, Winter, K 520; Nr. 240, Kirche von Sankt 
Johann am Wocheiner See, Winter, K 440; Nr. 241, Lesende, 
K 520; Nr. 242, Bildnisskizze, K 150; Nr. 243, Bildskizze, 
K 110; Nr. 244, Skizze zur Abschied der Jugend, K 380; 
Nr. 245, Wocheiner See, I\ 110; Nr. 246, Dame mit Blume, 
K 140; Nr. 247, Die Mutter des Künstlers, K 290; Nr. 248, 
Alte Stube, K 220; Nr. 249, Bildskizze, K 270; Nr. 250, Desgl., 
K 110; Nr. 251, Desgl., K 120; Nr. 252, 12 Zeichnungen und 
2 Hefte für Ver Sacrum, K 400; Nr. 253, 8 Zeichnungen, K 640; 
Nr. 254, 10 Zeichnungen, K 260; Nr. 255, 8 Zeichnungen, 
K 260; Nr. 256, 4 Zeichnungen, K 220; Nr. 257, 3 Zeichnungen, 
K 100; Nr. 258, 5 Zeichnungen, K 380; Nr. 259, 13 Zeichnun 
gen zum Christusbilde, K 860; Nr. 260, 6 kleine Aquarelle, 
K 560; Nr. 261, 4 kleine Aquarelle, Bildentwürfe, K 600; 
Nr. 262, 4 kleine Aquarelle, K 110; Nr. 263, 3 kleine Aquarelle, 
Tageszeiten, K170 Nr.; 264, 4 kleine Aquarelle, Aus der Wochein, 
K 100; Nr. 265, 3 kleine Aquarelle, Interieurs, K 220; Nr. 266, 
3 kleine Aquarelle, Aus der Wochein, I\ 150; Nr. 267, 3 Aqua 
relle, Landschaften, K 110; Nr. 268, 3 Aquarelle und 1 Öl 
skizze, Figurenbilder, K 160; Nr. 269, Pieta, Mittelbild, K 110; 
Nr. 270, Kniende Frau, K 150; Nr. 271, Wandelnde, K 1700; 
Nr. 272, Christus, K 220; Nr. 273, Kirche St. Johann am 
Wocheiner See, K 500; Nr. 274, Desgl., IC 680; Nr. 275, Desgl., 
K 340; Nr. 276, Triglavsee, K 680; Nr. 277, Desgl., K 650; 
Nr. 278, Desgl., K 640; Nr. 279, Desgl., IC 660; Nr. 280, Triglav- 
weg, K 700; Nr. 281, Sarca-Ursprung und -Fall, K 500; Nr. 282, 
Triglavsee, K 700; Nr. 283, Wocheiner See, IC 700; Nr. 284, 
Desgl., K 650; Nr. 285, Doppeltriglavsee, IC 660; Nr. 286, 
Wocheiner See mit Kirche, K 700; Nr. 287, Triglavweg, IC 620; 
Nr. 288, Weg zum Wocheiner See mit Triglav, K 860; Nr. 289, 
Schwarzsee am Triglav, K 1200; Nr. 290, Triglavsee, K 620. 
<E*3> 
Chronik. 
Autographen. 
(Palestrinas einziges bekanntes Musikautograph), 
das mehrere Kirchenkompositionen enthält, galt seit 1902. als 
verschwunden. Wie nun der „Corriere della Sera" mitteilt, 
wurde dieser äußerst wertvolle Kodex kürzlich von dem Kano 
nikus Raffacle Casimiri im Musikarchiv von St. Giovanni 
Laterano in Rom wiedergefunden. Es war unter neueste Musika 
lien geraten. 
Bibliophilie. 
(Der Tanz der Bücherpreise.) In einer Besprechung 
des Büchermarktes in den Jahren 1916 und 1917 weist Philipp 
Rath im ,,Buchhändlerbörsenblatt“ darauf hin, wie völlig 
launenhaft und gesetzlos sich die Bücherpreise in Deutschland 
während der Kriegszeit gestaltet haben. Das gilt besonders 
für die Erzeugnisse des 19. Jahrhunderts, soweit sie in den 
Kreisen der Bücherliebhaber gesammelt und gesucht werden. 
Natürlich gehen die Preise für ein und dasselbe Werk je nach 
dem Erhaltungszustand und der Schönheit des Exemplars 
weit auseinander. Diese Gesichtspunkte sind aber in den vor 
liegenden Fällen nicht maßgebend gewesen, da es sich meist 
um durchaus gleichwertige Exemplare handelte. Ein paar 
Beispiele aus verschiedenen Bücherversteigerungen der er 
wähnten Jahre: Die 1819 bei Cotta erschienene Originalausgabe 
von Goethes ,, West östlichem Divan" ist bei demselben Ver 
steigerer mit M 17'—, 22'—■, 75'—■, 76'— und 95'— bezahlt 
worden. E. T. A. Hoffmanns gesammelte Schriften, Berlin 
1844/45, waren einmal für M 16'—- zu haben, während sie ein 
anderes Mal M 900 - —brachten. Kuglers Geschichte Friedrich 
des Großen mit Menzels Zeichnungen (Leipzig 1840) bewegte sich 
sprunghaft in Preislagen von M 80'— bis M 455'— Chamis- 
sos „Peter Schlemihl" mit den Holzschnitten von Menzel 
kostete auf einer Versteigerung M 24'—, auf einer anderen 
M 105.— Die Zahl dieser Beispiele ließe sich vermehren. Und 
der Schluß, der daraus zu ziehen ist, ist doch wohl der, daß 
die Preise des Büchermarktes sich gegenwärtig nicht nach be 
stimmten durchschnittlichen Erfahrungen und Geschmacks 
richtungen regeln, sondern daß sie ungemein von Launen und 
persönlichem Ehrgeiz abhängig sind. Man hat in dieser Sprung 
haftigkeit der Bücherpreise wohl eine ungünstige Einwirkung 
der mangelhaft erfahrenen und geschulten neuen Sammler 
kreise zu erblicken. 
(Versteigerung seltener vorshakespearischer 
Dramen.) Eine Versteigerung von Büchern, die für die engli 
sche Literaturgeschichte von höchster Bedeutung ist, wird 
demnächst bei Sotheby in London stattfinden. Die Werke, 
stammen aus dem Besitz des Lord Mostyn, in dessen Familie 
sie sich seit der Zeit ihres Druckes im 16. und 17. Jahrhundert 
befanden. Die Sammlung war bisher den Gelehrten ganz un 
bekannt, denn sie enthält eine Reihe von Werken und Aus 
gaben, von denen in der so überaus eifrigen und umfangreichen 
Shakespeareforschung noch nie die Rede war. Das wichtigste 
dieser Werke ist ein vollständiges Exemplar des 1585 erschiene 
nen Dramas „Fedele and Fortunio“, das die Grundlage für 
Shakespeares „Zwei Edelleute von Verona“ bildet. Bisher 
waren von diesem Buch nur zwei unvollständige Exemplare 
bekannt. Zum ersten Mal tritt hier auch ein vollständiges 
Exemplar des um 1820 gedruckten Dramas „Fulgens and 
Lucrece“ ans Licht, von dem bisher nur ein zwei Blätter um 
fassendes Bruchstück im britischen Museum vorhanden war. 
Als Verfasser dieses interessanten Stückes läßt sich aus dem 
Exemplar Henry Med wall feststellen. Ein Unikum ist auch 
der um 1360 erschienene Druck von William Wägers „Enough 
is as Good as a Feast“. Von seltenen Werken aus dem Shake- 
. spearekreis ist das seltenste in der Sammlung die 1605 er 
schienene alte Fassung des Leardramas, von der bisher nur 
drei Exemplare bekannt waren. Außerdem sind fast alle 
pseudoshakespearischen Dramen und die Werke aller führenden 
Dramatiker der Shakespearezeit in Originalausgaben vertreten. 
Bilder. 
(Ein Rembrandt zu haben!) Wie uns aus Berlin ge 
meldet wird, steht der Rembrandt der Sammlung Leopold 
Koppel zum Verkauf. Gefordert werden M 2,000.000.
	        
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