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Internationale Sammler-Zeitung 
Nr. 23 
druckten Farben,, ganz einfach und sehr wirkungsvoll. 
Es wurde auch von seinem Neffen Erzbischof Georg 
verwendet. Das älteste Salzburger Porträt-Exlibris 
gehörte dem Jeremias Knoll von 1579 an, doch ist 
es fraglich, ob es ursprünglich als solches gedacht war, 
da das Porträt nur auf der Rückseite des Wappens 
ist. Das wertvollste ist jedenfalls das Exlibris des 
Abtes Johannes Dulcius von Michaelbeuern (1573). 
Mit dem 17. Jahrhundert tritt der Holzschnitt zu 
gunsten des Kupferstiches immer mehr zurück. Aber 
auch die Heraldik verliert ihre Alleinherrschaft. Schon 
1636 hat die Stiftsbibliothek St. Peter ein Exlibris 
auf dem in einer Wappenkartusche e'fei Garten, den ein 
Gärtner begießt, dargestellt ist. Die Beischrift Con- 
servando cresco deutet ebenso wie das Bild auf die 
notwendige Pflege einer Bibliothek. Wir finden also 
bereits das Symbol verwendet, wenn auch das Wappen 
nicht ganz dabei fehlt. Auch das'zweite Porträt-Exlibris, 
das des Abtes Edmund Sinhuber, war ursprünglich 
nicht als solches gemacht, sondern war ein Widmungs 
blatt in einem dem Abte gewidmeten Werke des 
P. Franz Mezger, nur wurden dann Abzüge als Buch 
eignerzeichen verwendet. 
Im 18. Jahrhundert nimmt die Zahl der Exlibris 
stark zu, doch nimmt ihre Qualität merklich ab, 
indem das typographische Moment vortritt. Es handelte 
sich nicht mehr so um einen Buchschmuck wie um den 
Buchschutz. Bei dem Anwachsen der Bibliotheken 
mögen auch Sparsamkeitsgründe maßgebend gewesen 
sein. Am Beginn des 19. Jahrhunderts finden wir sehr 
oft nur Blättchen mit dem Namen des Bucheigen 
tümers. 
Seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts sind 
Exlibris wieder in Mode gekommen und sogar ein 
Sammelartikel geworden. Auch in Salzburg haben sich 
zahlreiche Bibliophilen solche zugelegt, bei denen neben 
Anspielungen auf den Namen und den Beruf meist 
das Ortssymbol verwendet erscheint (Dr. Baldi, A. 
Breitner, Dr. Hummel, Junger, Dr. Moschigg, Schreins 
u. v. a.). 
Die Sammlung Jakob Schröffl. 
[Schluß.) * 
Nr. 256, Japanischer Künstler, Sechs aquar. Feder 
zeichnungen, K 36.000; Nr. 257, Schließmann, Die vier 
Jahreszeiten des Kusses, K 2000; Nr. 258, Teutwart Schmit- 
son, Vier Blatt Skizzen, K 1200; Nr. 259, Ders., Schlitten 
fahrt, Jäger, K 3100; Nr. 260, Ders., Fünf Blatt Tier- und 
Pflanzenstudien, K 1700; Nr. 261, Ders., Sechs Blatt Land 
schaften und Armstudien, K 1500; Nr. 262, Alois Schönn, 
Vier Figurenstudien, K 3000; Nr. 263, Wiener Künstler, 
Anfang 19. Jh., Faschingszug in Ottakring 1809, K 5000; 
Nr. 264a, Theodor Franz Zimmermann, Ein Barasinga 
(Sumpfhirsch) und Nr. 264b, Cervus Aristoteles (Guß),K 6500; 
Nr. 265 bis Nr. 276, Sammelbände und Konvolute von Hand 
zeichnungen, K 617.000. 
Bronzen. 
Nr. 277, Zwei weibliche Figuren in altdeutscher Tracht, 
19, Jh., K 50.000; Nr. 278, Sitzende weibliche Figur, 19. Jh., 
K 27.000; Nr. 279, Ganymed, Französisch, 19. Jh., K 21.000; 
Nr. 280, Venus von Milo, Französisch, 19. Jh., K 62.000; 
Nr. 281, Der Gefesselte, Französisch, 19. Jh., K 50.000; Nr. 283, 
Dionysische Figur, Italienisch, 16. Jh., K 145.000; Nr. 284, 
Briefbeschwerer, Löwe, 19. Jh., K 12.000; Nr. 285, Faun, 
nach einem Modell von Clodion, K 310.000; Nr. 286, Bacchant, 
,, Französisch, 18. Jh., K 105.000; Nr. 288, Apollo, Französisch, 
erste Hälfte 19. Jh., K 40.000; Nr. 289, Silen, Französisch, 
19. Jh., K 64.000; Nr. 290, Zwei sitzende Putti, Italienisch, 
19. Jh., K 80.000; Nr. 291, Ringergruppe, 19. Jh., K 140.000; 
Nr. 292, Tänzerin, Empire, K 71.000; Nr. 293, Schweißhund, 
K 22.000; Nr. 294, Brunnengruppe von Tilgner, K 560.000; 
Nr. 295, Faun und Ziege, um 1840, K 55.000; Nr. 296, Faun 
und Nymphe, K 34.000; Nr. 297, Ein Paar chinesische Bronze 
vasen, 19. Jh., K 410.000, und Nr. 298, Japanische Zierbronze, 
K 46.000. 
Teppiche. 
Nr. 299, Kirman, 350x293, K 1,000.000; Nr. 300, Täbris, 
190x 120, K 280.000; Nr. 301, Täbris, 325x227, K 1,000,000; 
Nr. 302, Seidenkeschan, 200x 139, K 680.000. 
Kunst, Prachtwerke. 
Nr. 303, Bode, Italienische Plastik, K 2000; Nr. 304, 
Ders., Rembrandt und seine Zeitgenossen, K 6500; Nr, 305, 
Duräzzo, Descrizione della raccolta di stampe, K 5800; 
Nr. 306, Ebers-Guthe, Palästina in Wort und Bild, K 6000; 
Nr. 307, Engerth, Beschreibendes Verzeichnis der Gemälde 
der Belvederegalerie, K 5200; Nr. 308, Faber, Konversations- 
° i 
*) Siehe die Nummern 21 und 22 der „Internationalen 
Sammler-Zeitung“ vom 1, und 15. November 1921. 
lexikon für bildende Kunst, K 6200; Nr. 309, Frimmel, 
Lexikon der Wiener Gemäldesammlungen, K 16.000; Nr. 310, 
Fuessli, Allgemeines Künstlerlexikon, K 11.000; Nr. 311. 
Grässe, Guide de l’amateur de porcelaines, K 4000; Nr. 312, 
Weckbecker, Handbuch der Kunstpflege in Österreich, 
K 1100; Nr. 313, Heller, Monogrammenlexikon, K 4200. 
Klassiker der Kunst. Nr. 314, Corregio, K 4200; 
Nr, 315, Dou, K 6000; Nr. 316, Dürer, K 6000; Nr, 317, Hol 
bein d. J„ K 3600; Nr. 318, Maxitegna, K 3800; Nr. 319, 
Memling, K 3000; Nr. 320, Michelangelo, K 3800; Nr. 321, 
Murillo, K 4800; Nr. 322, Perugino, K 3000; Nr. 323, Raffael, 
K 5800; Nr. 324, Rembrandt-Gemälde, K 5600; Nr. 325, 
Rembrandt-Radierungen, K 6200; Nr. 326, Rubens, K 7000; 
Nr. 327, Tizian, K 6000; Nr. 328, Van Dyk, K 7500; Nr. 329, 
Velasquez, K 2800, und Nr. 330, Watteau, K 8000. 
Nr. 331, Kleinpaul, Rom in Wort und Bild, K 4800; 
Nr. 332, Krafft, Verzeichnis der k k. Gemäldegalerie im 
Belvedere, K 1100; Nr. 333, Füeßli, Allgemeines Künstler, 
lexikon, K 15.000; Nr. 334, Künstlermonographien von H. 
Knackfuß, 11 Bände, K 12.000; Nr. 335, Desgl., K 21.000; 
Nr. 336, Die Meisterwerke der bedeutendsten Galerien Euro 
pas, 7 Bände, München, Hanfstängl, K 27,000; Nr. 337, 
Michel, Hobbema, K 1300; Nr. 338, Die österreichisch-unga 
rische Monarchie in Wort und Bild, 5 Bände, K 900; Nr. 339, 
Müller, Biographisches Künstlerlexikon der Gegenwart, 
K 5800; Nr. 340, Muther, Studien und Kritiken, K 2600. 
Nr. 341, Nagler, Neues allgemeines Künstlerlexikon, K 145.000, 
Nr. 342, Pfau, Maler und Gemälde, K 2000; Nr, 343, Philippi, 
Die Kunst der Renaissance in Italien, K 3400; Nr. 344, Kron 
prinz Rudolf, Orientreise, K 2000; Nr. 345, Sandwart, 
Der Teutschen Academie zweyter Teil, 1765, K 7500; Nr. 346, 
Schäfer, Gemäldegalerie in Dresden, K 4600; Nr. 347, 
Schönla k, Gemäldegalerie, K 1100; Nr. 348, Seubert, 
Allgemeines Künstlerlexikon, K 16.000; Nr. 349, Waagen, 
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen, 
K 4000; Nr. 350, Werke der Kleinplastik in der Skulpturen 
sammlung des A. H. Kaiserhauses, K 3000; Nr. 351, Winkel- 
ma'nn, Geschichte der Kunst des Altertums, K 5000; Nr. 352, 
Winkelmann, Neues Malerlexikon, K 2000; Nr. 353, Wurz 
bach, Niederländisches Künstlerlexikon, K 56.000; Nr, 354, 
Zampieri, Vie et oeuvre complete, K 2600; Nr. 355, Zeit 
schrift für bildende Kunst, Band 1 bis 5, K 7500. 
Versteigerungskataloge. 
Nr. 356, Artaria, ^Kupferstiche und Handzeichnungen, 
1896, K 1600; Nr. 357, Desgk, ( K 1500; Nr. 358, Böhm, Kunst 
sammlung,Wien, Pozsonyi, 1865, K 3600;Nr.359, Goldschmiedt, 
Gemälde alter Meister, K 3100; Nr. 360, Galerie Gsell, 1872,
	        
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