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I n t e r n a t i o n a 1 e S a m m 1 e r - Z e 11 u n g.
112 Goldemaildose. Danzig, Meister PB, um 1790 350
113 Goldemaiidose. Schweiz, um 1810 450
114 Porzellanuhr. Deutschland, um 1750 735
115 Lackdose. Paris, um 1770 250
116 Emaildose. Paris, Anf. 18. J. 780
117 Goldenes Necessaire. Frankreich, um 1750 2350
118 Dose. Frankreich, um 1780 860
119 Golddose. Paris, 2. H. 18. J. 1255
120 Lackdose. Frankreich, um 1780 300
121 Glasmosaikdose. Venedig, Ende 18. J. 225
122 Steindose. Frankreich, Mitte 18. ,J. 2450
123 Goldemaiidose. Frankreich, um 1780 310
124 Desgl. 2800
125 Golddose. Paris, um 1740 3750
126 Goldemaiidose. Frankreich, 2. H. 18. J. 1650
127 Goldemaiidose. Paris, Stempel d. Meisters Bouillerot 5700
128 Golddose. Paris, Mitte 18. J, 5050
129 Portecarte. Perlmutter, gefaßt und verziert mit
Gold. Frankreich, um 1770 800
130 Desgl. Frankreich, Ende 18. J. 1300
131 Goldemaiidose. Frankreich, um 1790 1750
132 Steindose. Dresden, Joh. Christ. Neuber 1150
133 Taschenuhr, goldgraviert. London, um 1750 1000
134 Desgl. 3400
135 Goldemaiidose. Schweiz, um 1820 1600
136 Golddose. Schweiz, um 1820 530
137 Taschenuhr, Gold, reich graviert. London, um 1730 580
138 Portecarte. Elfenbein mit goldenen Verzierungen.
Frankreich, Ende 18. J. 230
139 Goldemailetui. Schweiz, Anf. 19. J. 800
140 Goldetui. Schweiz, um 1820 355
141 Emaildose. Deutschland, Mitte. 18. J. 270
142 Schildpattdose. Deutschland, Anf. 18, ,1. 440
143 Desgl. Frankreich, Mitte 18. .1. 340
144 Anhänger. Heliotrop mit geschnittenem antiken
Kopf. Deutschland, Anf. 18. J. 600
145 Emaildose. Deutschland, Mitte 18. J. 500
146 Miniatur in Goldfassung. Frankreich, 1837 190
r Dürer-5emäfde im SKunstßandef.
Aus Berlin wird uns berichtet:
D ii rers Gemälde „Heilige Familie“ ist aus der
Berliner Sammlung Dr. Paul von Schwabach ins
Ausland, wahrscheinlich nach Amerika, verkauft wor
den. Es ist eine der zwei im deutschen Privatbesitz
befindlichen Dürer-Gemälde — das andere ist der
„Männerkopf“ der Sammlung Professor N a a g e r s
in München — und es erregt in der Oeffentlichkeit
lebhaften Unwillen, daß die Ausfuhrbewilligung er
teilt wurde. Man findet es in dieser schweren Zeit
begreiflich, daß Dr. von Schwabach sich die Gelegen
heit, das Bild gut zu verkaufen, nicht entgehen ließ,
aber man kann es sich nicht erklären, was die Kom
mission, in der Geheimrat von Bode, Geheimrat
Dr. Max Friedländer und der Reichskunstwart
Dr. R e d s 1 o b sitzen, dazu veranlaßt hat, die Ab
wanderung des Dürer zuzulassen.
Ein Zufall fügt es, daß gerade jetzt die Galerie
M a 11 h i e s s e n ein bis vor kurzem unbekanntes
Dürer-Gemälde aus dem Fideikommiß Bonde auf
Eriksbcrge in Schweden Erworben hat, aber man
zweifelt sehr daran, daß dieses Deutschland erhalten
bleiben wird. Wahrscheinlich wird cs auch bald über
die Grenze wandern. Dieser Dürer ist ein zwischen
den Jahren 1507 und 1510 gemaltes Porträt eines
Jünglings mit Barett und pelzbesetztem Wams. Ge
heimrat Dr. Max F r i e d 1 ä n d e-r, dem er vor eini
gen Monaten zur Begutachtung vorgelegt wurde, er
klärte ihn als eigenhändiges und ausgezeich
netes Werk des Meisters.
Die Galerie Matthiessen soll für diesen Dürer
7 5 0.0 0 0 Mar k erlegt haben. Mit einigem Nutzen
könnte ihn wohl ein deutsches Museum haben, aber
wo ist das deutsche Museum, das sich heute leisten
kann, für einen Dürer 750.000 Mark oder mehr zu
verwenden. Eher käme schon ein Privatsammler in
Betracht. Es bleibt abzuwarten, ob sich einer in
Deutschland finden wird.
*Die Sammlung fPnna SofdscFimidf;
Im Nachstehenden setzen wir die Ergebnisse der
Auktion Anna Goldschmidt (Wien), die bei
Rudolph L e p k e in Berlin durchgeführt wurde.
Spitzen des 18. und 19. Jahrhunderts.
390 400 Konvolut 75
401-406 Desgleichen 60
407 Spitzen-Volant 70
408— 408a Zwei Teile Point Applique 85
409- -410 Zwei kleine runde Decken 55
411 Klöppelspitze, 19. J. 45
412 Bändchenspitze, 19. J. 120
413 Dreieckiger Spitzenschal, 19. J. 75
414 Klöppelspitze. Mitte 18. J. 130
414a Desgl. Mecheln, Mitte 18. J. 105
415 Desgleichen 100
416 Nähspitze, Alengon, Ende 18. J. 220
417 Spitze, geklöppelt, Niederl. Mitte 18. J. 210
Brüsseler und französ. Gobelins, Point-Arbeiten etc.
418—419 Zwei Paar Stores 90
420—421 Zwei Paar Scheibengardinen 30
422—424 Drei Paar Desgleichen 75
425 Leinen-Damastdecke 68
426 Skutarisamt, 18. J. 55
427 Gestickte Borte, 18. J. ■ 80
428 Gestickte Decke, Itai. 18. J. 65
429—430 Zwei Kissen, Biedermeier 125
431 Rückenteil einer Kasel 30
432 Decke, Moirgseide 45
433 Bildstickerei, 1. H. 19. J. 200
434 Runde Brokatdecke, Italien. 18. J. 60
435 Ovale Decke, Franz. Brokat 100
436 Sitzkissen, Seidendamast und Samt 100
437 Deckchen aus Genueser Samt 95
438 Desgleichen 180
439 Großes ovales Kissen, Franz. 18. J. 145
440 Desgleichen 225
441 Desgleichen 150
442 Desgleichen • 80
443 Desgleichen 110
444 Gestickter Wandbehang, Italien. 260
445 Decke, 2. H. 17. ,1. 120
446 Portiere, 18. J. 190
447 Große seidene Decke 520
448 Große Brokatdecke 180
449—450 Zwei Kissen, Point-Stickerei 385
451 Gestickte Decke, 18. .1. 160
452-—453 Zwei große Kissen 200
454 Decke aus Rückenteil einer Kasel, Ende 16. J. 160
455 Gestickter Wandbehang, 18. J. 125
456 Große gestickte Decke 290
457 Gestickte Decke, Groß-Point-Arbeit, Französ.
1. H. 17. J. 180 X 130 cm 1050
458 Kaminbehang 125
459 Gestickte Decke, Point-Arbeit um 1700, 180X130 env 1700
460—461 Ein Paar große Kissen, Aubusson - Stuhlbezüge
18. Jalirti. 910
462 Gestickte Decke. Groß-Point-Arbeit, 17. J. 3000
464 Brüsseler Renaissance-Gobelin, 2. FL 16. J. 4300
465 Französ. Gobelin? Aubusson ? 1. H. 17. J. 7500
466 -467 Ein Paar Brüsseler Gobelins, um 1640 3500
468—469 Ein Paar Aubusson-Portieren 280X127 cm 650
Porzellan, Palissyarbeiten, Majoliken etc.
470—471 Zwei sitzende Balalaikaspielerinnen, Meißen 25
472 Kleine Prinzessin, Meißen, Kandier 23
473 Hebe, Wiener Biscuit, Ende 18. J. 10
474 Meißner Tierfigur, 18. J. 150