' INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG
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103 Leda mit dem Schwan in einer Landschaft. Monogrammiert
B. pinx
104 Porträt eines glattrasierten, älteren Herrn. Englisch,
um 1830
105 Porträt eines Herrn in blauem Rock 180
105 b Golddose emailliert, um 1820 500
105 d Jaspisdose in Goldmontierung. Am Deckel Porträt
Peters d. Gr., 18. Jahrh 1100
105 e Kleine Golddose, emailliert, um 1800 400
Silber.
106 Prinz Eugen zu Pferd. Oesterreichlsch, Mitte 18, J. 1000
107 Silberner Buckelpokal. Englisch, Anf. 18. Jahrh. • . 350
108 Große Glasvase. Englisch, 2, Hälfte 19. Jahrh. . . 520
109 Silberschälchen, 19. Jahrh., 75 g 80
110 Silberne Teebüchse. England, 2. Hälfte 19. Jahrh.
110g • • • JO
111 Silberner Hahn als Trinkgefäß, 19. Jahrh. (?), 770 g 180
112 Silberner, teilweise vergoldeter Kelch mit Blumendekor.
Oesterreichisch, 18. Jahrh-, 220 g 30C
114 Salzfaß aus vergoldetem Silber, Augsburg, 18. Jahrh.,
80 g . . . 250
115 Zwei silberne Salzfässer, 1. Hälfte 19. Jahrh., 170 g 100
118 Silbergefäß. Italienisch, 1821, 170 g 180
119 Ovale Silberschale mit Rankenornamentik, 18. Jahrh,,
90 g . . 130
120 Silberschale, Nürnberg 17.—18. Jahrh., 200 g . . . . 500
121 Silberbecher, Augsburg, 18, Jahrh., 245 g 160
122 Große ovale Silberschale. Deutsch, 19. Jahrh., 200 g 130
123 Silbernes Tee- und Oberskännchen, Mitte 19. Jahrh.,
400 g 130
124 Silberner Deckelbecher, Mitte 18. Jahrh., 610 g . . 800
125 Zwei Silberteller, Anf. 19. Jahrh., 730 g, 85
126 Silberteller, Rom, Anf. 19. Jahrh., 710 g 100
127 Silberpokal, vergoldete Streifen und Ränder. Am
Fuß vier plastische Rosetten. Deutsch, 18. J., 250 g 160
128 Ovale Silberdose mit Deckel. Deutsch, Mitte 19. J.,
440 g 180
129 Silberbecher, Schweden, 18. Jahrh., 320 g 520
130 Hoher Silberpokal. Deutsch, 17. J. 490 g 700
131 Silberner Deckelhumpen mit Henkel. Augsburg, 17. J.
580 g 800
132 Runde Silberschale mit Deckel. Mitte 19. J 390 g. 260
133 Silberne Zuckerdose mit Deckel. Um 1860. 290 g . . 320
134 Tulpenbecher. Deutsch, Ende 17. J. 440 g 650
135 Ein Paar silberne Kerzenleuchter. Paris, Anf. 19. J.
1190 g 400
138 Silberständer für Essig, Oel und Senf. Wien 1807.
1620 g 630
139 Großer silberner Deckelhumpen, teilweise vergoldet.
Regensburg (?) 18. J. 1230g 900
140 Großer Silberhumpen. Rußland, Ende 18. J. 1700 g 850
141 Ein Paar silberne Ziervasen. Venedig, Anf. 19. J.
1200 g 260
! 142 Aufsatz aus Silber mit geschliffener Glasschale.
Anfang 19. J. 1030 g 300
143 Silberjardiniere. Wien, 1817. 750 g . . . '620
144 Niederer Silberkorb. Wien, 1830. 1120 g 750
145 Große getriebene Silberschüssel. 1550 g 1100
146 Ovale Silberschüssel. Rom oder Kirchenstaat, Anf.
19. J. 510 g 280
147 Silberne Anbietpiatte. Mitte 19. J. 870 g 300
148 Taufgarnitur. Mitte 19. J. Dresdner oder Leipziger
Beschaumarke. 370 g 750
149 Silberaufsatz mit 4 Salzfäßchen und 4 Flakons, Anf.
19. J. 2450 g 800
150 Silberner Aufsatz. Wien, 1805. 1450 g 550
151 Runde Silberschüssel. Moskau, 1797. 670 g 550.
152 Silberschälchen. Augsburg, 17. J. 45 g 160
153 Silberschale (Salzfaß?). Deutsch, 1. H. 18. J. ... ISO
154 Schale. Portugiesisch (Kolonialarbeit), 17—18 J.?
190 g ■ HO
155 Halbkugelförmige kleine Silberschale. Anf. 19. J. 35 g 70
156 Ein Paar Weihwassergefäße aus Silber. Italienisch,
um die 2. H. 18. J. 745 g 240
158 Ein Paar Silberleuchter. Wien, 1, H. 19. J. 310 g . 130
159 Kerzenleuchter. Augsburg, Ende 18. J 120
160 Silberbüchse auf Fuß. Mitte 19. J .30
161 Silbernes Körbchen. Mitte 19. J. 125 g 70
162 Silberschale. 19. J. 35 g 90
165 Silberfigürchen: Christus, nur mit dem Lendenschurz
bekleidet. Deutsch, Anf. 18. J 40
166 Silberrelief mit der Anbetung des Kindes - 170
167 Silberschale. Deutsch, 17. J. (?) 230 g 110
168 Zwei silberne Leuchter. Wien. 1770. 480 g 180
169 Silbermedaille. 1. H. 19. J. 40 g 30
172 Silbernes und teilweise vergoldetes Salzfaß. Vor der
Mitte des 19. J. 70 g 120
173 Silberschale. Mitte 19. J. 110 g 170
175 Silberplatte. 790 g 150.
177 Karafindel. 19. J. 590 g 150
178 Silberne Teekanne. 650 g 200
179 Silberner Buckelbecher. Im Stile der deutschen Spätrenaissance.
280 g . 160
ISO Silberne Zuckerzange. 2. H. 19. J. 60 g 40-181
Silberne Zuckerzange. 2. V. 19. J. 60 g 30
183 Silberteller. Anf. 19. J. 260 g .......... 50
184 Ovale Dose. Mitte 19. J 25
185 Silberdose. 2. H.'19. J. 40
188 Ovale Dose. Mitte 19. J. 20
189 Kleiner Tafelaufsatz. 2. H. 19. J. 400 g ..... . 80
190 Kleiner Silberbecher. 19. J 35
191 Silberner Taufbecher 20,
192 Glatter Taufbecher. 19. J 20
193 Glatter Becher. 19. J 25
194 Silberbecher. 19. J 25
195 Taufbecher. 19. J . . 25
(Fortsetzung folgt.)
Chronik.
BIBLIOPHILIE.
(Verschiebung der dritten Chorinski-Versteigerung.) Die
Bücherstube Hans Götz in Hamburg teilt uns mit: Da die
umfangreichen, noch nicht versteigerten Bestände der
v. C h o r i n s k i'schen Bibliothek auf Wunsch zusammen mit
einer Auktion angeboten werden sollen, ist es nicht möglich,
den ursprünglich für die dritte Versteigerung angesetzten Termin
einzuhalten. Das für den 17. und 18. November angesetzte
Datum ist somit hinfällig; die Auktion wird voraussichtlich in
der zweiten Januar-Hälfte 1931 stattfinden können.
An Stelle dessen veranstaltet die Bücherstube Hans Götz am
22. November eine Versteigerung von Beiträgen aus verschiedenem
Hamburger Privatbesitz: Moderne Vorzugs- und Pressen-Drucke,
teils in Handeinbänden, Gesamtausgaben, moderne Literatur
und einige ältere illustrierte Werke, darunter Folgen
von Pocci, Richter usw.
(Verkäufe der Bibliotheken von St. Gallen.) Durch die
schweizerischen Zeitungen zog sich in diesen Tagen eine Fehde
zwischen Altertumsfreunden und Bibliothekaren, die den Verkauf
alter Stücke aus der St. Galler Stadtbibliothek Vadiana
und aus der Stiftsbibliothek des Klosters zum Gegenstand
hatte. Die beiden Bibliotheken haben eine gewise internationale
Berühmtheit als Hort seltener alter Stücke. Und zwar
scheint es, um den Hütern dieser Schätze zu glauben, daß die
Würdigung dieser Werte im Ausland größer sei als in der
Schweiz selber. Da nun die schweren Zeiten auch an der
Stadt des Gallus und Vadians nicht spurlos vorübergegangen
waren und die Schweiz kein Gesetz gegen den Verkauf von
Altertümern nach dem Ausland hat, mußte der Tag kommen,
da das fremde Interesse zu Veräußerungen führte. Umsomehr,
als die Bibliothekare für die angebotenen Stücke im eigenen
Lande trotz ihrem Bemühen keine Abnehmer fanden. Das Interesse
wurde, wie dies meist geschieht, erst in dem Augenblick
rege, als die bereits verkauften Altertümer auf einer
Versteigerung einer Berliner Firma auftraten. Jetzt erst erfuhr
man, daß ein Metallschnitt zu 17.400 Franken, ein Shakespearebüchlein
zu 2520 Franken, die berühmte »mappa mundi«
(Erdkarte aus dem 15. Jahrhundert) zu 16.750 Franken und
eine Tafel von Ulm zu 5000 Franken aus der Vadiana airsgewandert
waren. Gleichzeitig waren aus der Stiftsbibliothek
Holzschnitte aus dem 15. Jahrhundert denselben Weg gegangen.
Da, wie ein Basler Bibliothekar schreibt, das eidgenössische
Departement des Innern rundweg ablehnte, sich der Sache
anzunehmen, sind die St. Galler um ihre Verteidigung nicht'
verlegen.
BILDER.
(Ein Beckmann-Gemälde für das Züricher Kunsthaus.)
Das Züricher Kunsthaus erwarb anläßlich der großen Beckmann-Ausstellung,
die durch Direktor Warth mann veranstaltet
wurde, Beckmanns Gemälde »Strandpromenade in
Scheveningen« aus dem Jahre 1928.
(Ein herausgeschwindeiter Renoir.) Wie aus Basel gemeldet
wird, hat die dortige Polizei einen 24jährigen, angeblich
nach Ungarn zuständigen Mann verhaftet, in dessen Besitz
sich ein Gemälde von Renoir befand, das er in Zürich
für 25.000 Schweizer Franken gekauft hatte. Diese Summe
hatte er mit einem auf die Französische Nationalbank lauten-