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Full text : Jahrgang 22 (1930) (22)

'  INTERNATIONALE  SAMMLER  -  ZEITUNG

Seite  249'

22'

103  Leda  mit  dem  Schwan  in  einer  Landschaft.  Monogrammiert
  B.  pinx
104  Porträt  eines  glattrasierten,  älteren  Herrn.  Englisch,
um  1830
105  Porträt  eines  Herrn  in  blauem  Rock  180
105  b  Golddose  emailliert,  um  1820  500
105  d  Jaspisdose  in  Goldmontierung.  Am  Deckel  Porträt
Peters  d.  Gr.,  18.  Jahrh  1100
105  e  Kleine  Golddose,  emailliert,  um  1800  400
Silber.
106  Prinz  Eugen  zu  Pferd.  Oesterreichlsch,  Mitte  18,  J.  1000
107  Silberner  Buckelpokal.  Englisch,  Anf.  18.  Jahrh.  •  .  350
108  Große  Glasvase.  Englisch,  2,  Hälfte  19.  Jahrh.  .  .  520
109  Silberschälchen,  19.  Jahrh.,  75  g  80
110  Silberne  Teebüchse.  England,  2.  Hälfte  19.  Jahrh.
110g  •  •  •  JO
111  Silberner  Hahn  als  Trinkgefäß,  19.  Jahrh.  (?),  770  g  180
112  Silberner,  teilweise  vergoldeter  Kelch  mit  Blumendekor. ­
  Oesterreichisch,  18.  Jahrh-,  220  g  30C
114  Salzfaß  aus  vergoldetem  Silber,  Augsburg,  18.  Jahrh.,
80  g  .  .  .  250
115  Zwei  silberne  Salzfässer,  1.  Hälfte  19.  Jahrh.,  170  g  100
118  Silbergefäß.  Italienisch,  1821,  170  g  180
119  Ovale  Silberschale  mit  Rankenornamentik,  18.  Jahrh,,
90  g  .  .  130
120  Silberschale,  Nürnberg  17.—18.  Jahrh.,  200  g  .  .  .  .  500
121  Silberbecher,  Augsburg,  18,  Jahrh.,  245  g  160
122  Große  ovale  Silberschale.  Deutsch,  19.  Jahrh.,  200  g  130
123  Silbernes  Tee-  und  Oberskännchen,  Mitte  19.  Jahrh.,
400  g  130
124  Silberner  Deckelbecher,  Mitte  18.  Jahrh.,  610  g  .  .  800
125  Zwei  Silberteller,  Anf.  19.  Jahrh.,  730  g,  85
126  Silberteller,  Rom,  Anf.  19.  Jahrh.,  710  g  100
127  Silberpokal,  vergoldete  Streifen  und  Ränder.  Am
Fuß  vier  plastische  Rosetten.  Deutsch,  18.  J.,  250  g  160
128  Ovale  Silberdose  mit  Deckel.  Deutsch,  Mitte  19.  J.,
440  g  180
129  Silberbecher,  Schweden,  18.  Jahrh.,  320  g  520
130  Hoher  Silberpokal.  Deutsch,  17.  J.  490  g  700
131  Silberner  Deckelhumpen  mit  Henkel.  Augsburg,  17.  J.
580  g  800
132  Runde  Silberschale  mit  Deckel.  Mitte  19.  J  390  g.  260
133  Silberne  Zuckerdose  mit  Deckel.  Um  1860.  290  g  .  .  320
134  Tulpenbecher.  Deutsch,  Ende  17.  J.  440  g  650
135  Ein  Paar  silberne  Kerzenleuchter.  Paris,  Anf.  19.  J.
1190  g  400
138  Silberständer  für  Essig,  Oel  und  Senf.  Wien  1807.
1620  g  630
139  Großer  silberner  Deckelhumpen,  teilweise  vergoldet.
Regensburg  (?)  18.  J.  1230g  900
140  Großer  Silberhumpen.  Rußland,  Ende  18.  J.  1700  g  850
141  Ein  Paar  silberne  Ziervasen.  Venedig,  Anf.  19.  J.
1200  g  260

!  142  Aufsatz  aus  Silber  mit  geschliffener  Glasschale.
Anfang  19.  J.  1030  g  300
143  Silberjardiniere.  Wien,  1817.  750  g  .  .  .  '620
144  Niederer  Silberkorb.  Wien,  1830.  1120  g  750
145  Große  getriebene  Silberschüssel.  1550  g  1100
146  Ovale  Silberschüssel.  Rom  oder  Kirchenstaat,  Anf.
19.  J.  510  g  280
147  Silberne  Anbietpiatte.  Mitte  19.  J.  870  g  300
148  Taufgarnitur.  Mitte  19.  J.  Dresdner  oder  Leipziger
Beschaumarke.  370  g  750
149  Silberaufsatz  mit  4  Salzfäßchen  und  4  Flakons,  Anf.
19.  J.  2450  g  800
150  Silberner  Aufsatz.  Wien,  1805.  1450  g  550
151  Runde  Silberschüssel.  Moskau,  1797.  670  g  550.
152  Silberschälchen.  Augsburg,  17.  J.  45  g  160
153  Silberschale  (Salzfaß?).  Deutsch,  1.  H.  18.  J.  ...  ISO
154  Schale.  Portugiesisch  (Kolonialarbeit),  17—18  J.?
190  g  ■  HO
155  Halbkugelförmige  kleine  Silberschale.  Anf.  19.  J.  35  g  70
156  Ein  Paar  Weihwassergefäße  aus  Silber.  Italienisch,
um  die  2.  H.  18.  J.  745  g  240
158  Ein  Paar  Silberleuchter.  Wien,  1,  H.  19.  J.  310  g  .  130
159  Kerzenleuchter.  Augsburg,  Ende  18.  J  120
160  Silberbüchse  auf  Fuß.  Mitte  19.  J  .30
161  Silbernes  Körbchen.  Mitte  19.  J.  125  g  70
162  Silberschale.  19.  J.  35  g  90
165  Silberfigürchen:  Christus,  nur  mit  dem  Lendenschurz
bekleidet.  Deutsch,  Anf.  18.  J  40
166  Silberrelief  mit  der  Anbetung  des  Kindes  -  170
167  Silberschale.  Deutsch,  17.  J.  (?)  230  g  110
168  Zwei  silberne  Leuchter.  Wien.  1770.  480  g  180
169  Silbermedaille.  1.  H.  19.  J.  40  g  30
172  Silbernes  und  teilweise  vergoldetes  Salzfaß.  Vor  der
Mitte  des  19.  J.  70  g  120
173  Silberschale.  Mitte  19.  J.  110  g  170
175  Silberplatte.  790  g  150.
177  Karafindel.  19.  J.  590  g  150
178  Silberne  Teekanne.  650  g  200
179  Silberner  Buckelbecher.  Im  Stile  der  deutschen  Spätrenaissance. ­
  280  g  .  160
ISO  Silberne  Zuckerzange.  2.  H.  19.  J.  60  g  40-181
  Silberne  Zuckerzange.  2.  V.  19.  J.  60  g  30
183  Silberteller.  Anf.  19.  J.  260  g  ..........  50
184  Ovale  Dose.  Mitte  19.  J  25
185  Silberdose.  2.  H.'19.  J.  40
188  Ovale  Dose.  Mitte  19.  J.  20
189  Kleiner  Tafelaufsatz.  2.  H.  19.  J.  400  g  .....  .  80
190  Kleiner  Silberbecher.  19.  J  35
191  Silberner  Taufbecher  20,
192  Glatter  Taufbecher.  19.  J  20
193  Glatter  Becher.  19.  J  25
194  Silberbecher.  19.  J  25
195  Taufbecher.  19.  J  .  .  25
(Fortsetzung  folgt.)

Chronik.

BIBLIOPHILIE.
(Verschiebung  der  dritten  Chorinski-Versteigerung.)  Die
Bücherstube  Hans  Götz  in  Hamburg  teilt  uns  mit:  Da  die
umfangreichen,  noch  nicht  versteigerten  Bestände  der
v.  C  h  o  r  i  n  s  k  i'schen  Bibliothek  auf  Wunsch  zusammen  mit
einer  Auktion  angeboten  werden  sollen,  ist  es  nicht  möglich,
den  ursprünglich  für  die  dritte  Versteigerung  angesetzten  Termin ­
  einzuhalten.  Das  für  den  17.  und  18.  November  angesetzte
Datum  ist  somit  hinfällig;  die  Auktion  wird  voraussichtlich  in
der  zweiten  Januar-Hälfte  1931  stattfinden  können.
An  Stelle  dessen  veranstaltet  die  Bücherstube  Hans  Götz  am
22.  November  eine  Versteigerung  von  Beiträgen  aus  verschiedenem ­
  Hamburger  Privatbesitz:  Moderne  Vorzugs-  und  Pressen-Drucke,
  teils  in  Handeinbänden,  Gesamtausgaben,  moderne  Literatur ­
  und  einige  ältere  illustrierte  Werke,  darunter  Folgen
von  Pocci,  Richter  usw.
(Verkäufe  der  Bibliotheken  von  St.  Gallen.)  Durch  die
schweizerischen  Zeitungen  zog  sich  in  diesen  Tagen  eine  Fehde
zwischen  Altertumsfreunden  und  Bibliothekaren,  die  den  Verkauf ­
  alter  Stücke  aus  der  St.  Galler  Stadtbibliothek  Vadiana
und  aus  der  Stiftsbibliothek  des  Klosters  zum  Gegenstand
hatte.  Die  beiden  Bibliotheken  haben  eine  gewise  internationale ­
  Berühmtheit  als  Hort  seltener  alter  Stücke.  Und  zwar
scheint  es,  um  den  Hütern  dieser  Schätze  zu  glauben,  daß  die
Würdigung  dieser  Werte  im  Ausland  größer  sei  als  in  der
Schweiz  selber.  Da  nun  die  schweren  Zeiten  auch  an  der
Stadt  des  Gallus  und  Vadians  nicht  spurlos  vorübergegangen
waren  und  die  Schweiz  kein  Gesetz  gegen  den  Verkauf  von
Altertümern  nach  dem  Ausland  hat,  mußte  der  Tag  kommen,

da  das  fremde  Interesse  zu  Veräußerungen  führte.  Umsomehr,
als  die  Bibliothekare  für  die  angebotenen  Stücke  im  eigenen
Lande  trotz  ihrem  Bemühen  keine  Abnehmer  fanden.  Das  Interesse ­
  wurde,  wie  dies  meist  geschieht,  erst  in  dem  Augenblick ­
  rege,  als  die  bereits  verkauften  Altertümer  auf  einer
Versteigerung  einer  Berliner  Firma  auftraten.  Jetzt  erst  erfuhr ­
  man,  daß  ein  Metallschnitt  zu  17.400  Franken,  ein  Shakespearebüchlein ­
  zu  2520  Franken,  die  berühmte  »mappa  mundi«
(Erdkarte  aus  dem  15.  Jahrhundert)  zu  16.750  Franken  und
eine  Tafel  von  Ulm  zu  5000  Franken  aus  der  Vadiana  airsgewandert ­
  waren.  Gleichzeitig  waren  aus  der  Stiftsbibliothek
Holzschnitte  aus  dem  15.  Jahrhundert  denselben  Weg  gegangen. ­
  Da,  wie  ein  Basler  Bibliothekar  schreibt,  das  eidgenössische ­
  Departement  des  Innern  rundweg  ablehnte,  sich  der  Sache
anzunehmen,  sind  die  St.  Galler  um  ihre  Verteidigung  nicht'
verlegen.

BILDER.
(Ein  Beckmann-Gemälde  für  das  Züricher  Kunsthaus.)
Das  Züricher  Kunsthaus  erwarb  anläßlich  der  großen  Beckmann-Ausstellung, ­
  die  durch  Direktor  Warth  mann  veranstaltet ­
  wurde,  Beckmanns  Gemälde  »Strandpromenade  in
Scheveningen«  aus  dem  Jahre  1928.
(Ein  herausgeschwindeiter  Renoir.)  Wie  aus  Basel  gemeldet ­
  wird,  hat  die  dortige  Polizei  einen  24jährigen,  angeblich
nach  Ungarn  zuständigen  Mann  verhaftet,  in  dessen  Besitz
sich  ein  Gemälde  von  Renoir  befand,  das  er  in  Zürich
für  25.000  Schweizer  Franken  gekauft  hatte.  Diese  Summe
hatte  er  mit  einem  auf  die  Französische  Nationalbank  lauten-
            
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