VER SACR
Credenzdecke.
Leinenstickerei
in W eiss u. Blau.
i bücherschau. =
JULIUS 1 WOHLERS^mbutg^ndMOMME NISSEN. Der sehr lesenswerte Aufsatz beginnt mit einer Würdigung
^Moderne"! und die auch SngescMagen und übe,all gtwü.digt worden ist wo tarne, AreErreugmsse vor^emem wk-
iieh kunstempfindenden Publicum zur Schau gestellt werden konnten. In emgehender Werse .s^o^
Artikels die Charakteristik Otto Eckmanns und seines künstlerischen Antipoden, des Hamburgers Altred Mombu ,
^iseinando'gesetzt worden. Während Eckmann bei der alten nordischen Hausindustrie und Weberei des Flachen
ornlments a g nseSe und in freier Erfindung ihre Leistungen erhöhte und neue Motive hineinbrachte (in der Haupt
sache aber immer seine Wirkung durch die Linie erreicht), fasst Mohrbutter, im Gegensatz zu diesem „kalligraphische
Zug" "wie "S nennt), seine Teppiche mehr als „farbige Flecke“ für die Wand auf und bringt die 8«o«nFjKhen«nd
verschwimmenden Contouren der nordischen Stimmungslandschaft zum Ausdruck, wie auf einem gemalten Bdd .
Beide Richtungen haben ihre volle Berechtigung und durch ihr friedliches Nebeneinandergehen bewahrte sich d
Anstalt vor Principienreiterei und Einseitigkeit.
Ein weiterer Artikel trägt die Überschrift: „SIND DIE ALTEN
MEISTER ABGESETZT?“ von O. Schwindrazheim (Hamburg) und
gelangt nach trefflicher logischer Entwickelung des Gedankens zu dem
richtigen Schluss, dass das Grundübel in der verkehrten Auffassung der
Lehre von den unübertroffenen alten Meistern gelegen hat, dass uns näm
lich diese alten Meister nicht, wie bisher, Idole, sondern Ideale sein sollen.
Zwei Artikel über das „Münchener Herrschaftshaus“ (mit Abbil
dungen nach dem Architekten Professor Emanuel Seidl) und über die von
Heinrich Seitz zuerst wieder eingeführten Kupfertreibarbeiten von Kellner
und Winhart vollenden den reichen Inhalt des dritten Heftes.
Das vierte Heft bringt vor allem einen lehrreichen Aufsatz von Pro
fessor Dr. EDMUND WILHELM BRAUN (Director des Kaiser Franz-
Josef-Museums inTroppau) über HANS THOM A s BILDERRAHMEN,
mit ausgewählten Illustrationen nach den Rahmen, Zierleisten, Friesen
und Studien des grossen Frankfurter Meisters. Ein zweiter Artikel von
F. Schumacher bespricht die Bedeutung RUSKIN s , den in England jeder