GIOVANNI
SEGANTINI.
AUSZUG
DER HEERDE,
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„Bleiben wir zurück,“ flüsterte sie leise. Er verstand sie und hinter
dem Schwarm hielten sie sich. Ein Einschnitt, umwuchert von Schling
pflanzen. Ein rauhes Pflaster aus vieleckigen und braunen Lavablöcken.
Ein enges, von Säulen getragenes Thor zu Beginn der sehr steilen Strasse.
Endlich — die tote Stadt.
Es waren wohl einige Hundert mit ihnen aus Neapel gekommen. Alle
mit dem Bädeker oder sonst einem Reisebuch; schnatterndes, neugieriges,
leichtbewegliches Volk. Wo waren sie? Sammt den Custoden waren sie
verschwunden, versinkend in diesem durstigen Sand, der sie in sich zog,
wie er jeden Regentropfen gierig in sich reisst. Was sind auch einige
Hundert in einem Raum, bemessen für Hunderte mal hundert?