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MAK

Full text : Jahrgang 2 (1899) (Heft 5)

TEXTUMRAHMUNG ­

VON  JOSEF
HOFFMANN.

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JpÄTage  ist  der  Mensch  nur  dadurch  den  anderen  Tieren  über-SÄ
Anlegen,  dass  er  sie  beherrscht  hat.  Die  Herrschaft  ist  also  für
|RH#den  Menschen  alles,  daraus  erklärt  sich  die  Liebe,  sein  Hass  98
}jKp  gegen  den  Beherrscher,  sein  Wunsch  und  seine  Bestrebungen
{^Jjjjnach  der  Herrschaft,  gleichviel  ob  diese  eine  wirkliche  odev&j)
'  '  geistige  ist.  Man  bewundert  und  begehrt  Schönheit,  Gesund-—
  -  —  —  --  —  -  i  ilfiSL?

.scniossen.  uas  vv  onicrgcricn  qcs  juincn  scnsnt  der  Anderen  iäK
^M«  Übel.  Gerechtigkeit,  Ohnmacht  und  Neid  verlangen,  dass  jenes  ÄJj
iySGute  im  Niveau  herabgedrückt  und  gleichmässig  an  alle  ver-jj
UÄVjJtheilt  werde,  so  dass  jeder  vollsinnige  Mensch  mit  den  von  der  2
SB®  Natur  ihm  gegebenen  Mitteln  und  ohne  Anstrengung  Geist  SW
SKgäund  Körper  nähren  könne.  Was  den  Körper  anbetrifft,  so> f j(k
||B  überlassen  wir  den  Nationalökonomen  die  Sorge  für  ihn,  undffl^
Äl was  ^ en  Geist  an t>etrifft,  so  muss  er  von  der  Kunst  gesunde  Vtt\
SSJJund  würdige  Kost  erwarten;  aus  der  Kunst  möge  er  sich  einen
(Ää  Kultus  machen;  dieser  Kultus  soll  der  Ausdruck  der  schönsten  ÄS
JÄS  Geisteskräfte  sein  und  in  der  Natur,  der  Mutter  alles  Lebens,*»
i[S£!wurzeln;  er  soll  in  Beziehung  mit  dem  unsichtbaren  LebenS?
•iTfcider  Erde  und  des  Weltalls  stehen:  bemühet  Euch,  mit  aufrichtiger
  Wahrheit  die  schönen  Dinge  auszudrücken,  voraus-  SS
7Mgesetzt,  dass  diese  Schönheit  der  körperliche  Ausdruck  der
JffgGüte  ist;  suchet  in  der  Einfachheit  die  Grösse,  in  der  Verständ-^Rlichkeit
  die  Wirksamkeit  und  Kraft.  Alles,  was  Laster,  Ge-^)

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