GIOVANNI
SEGANTINI.
HEIMKEHR ZUM
SCHAFSTALL.
Rachen die Flammen steigen wie aus Dietrichs von Bern Munde, wenn
er in seinem Drachenzorn aufloderte.
Das Meer war in träger und seufzender Bewegung. Bleigrau und
überglänzt von silbernen Schüppchen umfing es das Land.
Station Pompeji.
Sie verliessen den Zug und die junge Frau sah um sich, als ob sie
träume und starrte dem Zuge nach, der pustend und eine träge und müh
selig zerfliessende Rauchwolke hinter sich seinen Weg fortsetzte. Alsdann
wendeten sie sich der toten Stadt zu. Es ging sich so eigenthümlich weich
auf dieser Strasse. Als ginge man auf Mehl, musste sie sich denken. Kein
Dünensand hat diese Weichheit und Feinheit. Als müsste es einem
durch die Schuhe dringen bis zur blossen Haut und sich dort wollüstig
anschmiegen. Es ist ja auch Asche, dachte sie sich, und das blosse Wort
durchschauerte sie mit Aschermittwochsvorstellungen aus ihren Kinder
jahren.