MAK
Um wenigstens Veranlassung zum Lachen zu haben, 
erzählen sich die Träger die fernliegendsten Dinge, 
sie brechen über die unschuldigsten Witze in ein 
schallendes, nicht endendes Gelächter aus. Die 
Folge war, dass der eben beruhigte Herr wieder 
misstrauisch zu werden beginnt. So stolpert die 
Gesellschaft den Abhang hinab; der Dicke verflucht 
schliesslich alle Strassen und alle Sänftenträger. 
Der Wanderer, der zufällig vorüber kommt, muss 
unwillkürlich in das Gelächter mit einstimmen, 
das er schon von ferne durch das Dickicht des 
Waldes gehört hat, ehe er die komische Scene zu 
Gesicht bekommt. 
JAPANISCHER 
SCHABLONENSCHNITT 
„Du schwimmst wie der Mond in den Wolken 
drei Monate hast du dich wohl dick gefressen” 
so spricht der Wanderer während des Vorüber 
gehens in würdevollem Tone vor sich hin, indem 
er damit eine bekannte Dichterstelle parodiert. 
Die Träger verstehen ihn sofort; ein erneutes 
Lachen folgt. Der Dicke kollert, die Sänfte kol 
lert, die Träger kollern. Schliesslich fährt der 
Gepeinigte den ernsten Mann, der neben ihm schrei 
tet und ihn fächelt, an und verbittet sich diese 
Belästigung.
	        
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