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DIE HÄNGENDEN BLUTHEN.
Eine junge Schönheit erscheint mit lässigen,
schleppenden Schritten, sie entledigt sich der hohen
Stelzenschuhe; goldgelbe Jamabufciblüthen trägt
sie im Arm; sie legt sie auf die korbgeflochtene
Wandborte; dort lassen die Armen die Köpfe herabhängen.
Einige behält sie in der Hand — sie setzt sich
nieder und sieht nach der Strasse; die sieht verlassen
im Abendglanz. (3 H
Ferne, blasse Töne kommen vom Dorf — ein
Pfiff — tiefe Stille —
Sinken und Brausen — verdämmerndes Sprechen
— wie Töne, die schlafen gehen und noch zögern
— bis dann das grosse Rad sich in gleichmässigem
Takte im Dunkel der Nacht durch die Luft zu
drehen beginnt.
Eine dunkle Gestalt schleppt sich mühsam den
Hügel hinan — nur ihre Umrisse sind noch erkennbar
— es ist wohl ein Alter — der von
weither kommt — es sieht aus, als hätte er keine
JAPANISCHER
SCHABLONENSCHNITT
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