MAK
DAS THEEFEST AM HAKONE-SEE. 
H eute Abend sollte das grosse, alljährlich wie- 
derkehrende Theefest begangen werden. 
man rüstet überall 
jeder müht sich in Gedanken ab, wie er seinen 
Freunden einen rechten Schabernack spielen will. 
Lachen und Belachtwerden — das ist die Devise 
des Festes, das schon allen in den Gliedern spukt 
eine versteckte, übermüthige Fröhlichkeit kichert 
aus jedem Winkel. 
Der Lärm, der vom Wasser her tönt, wird immer 
lauter; das Fest ist in vollem Gange. Das 
aufsteigende Geräusch der allgemeinen Freude dringt 
an den Ufern herauf. Etwas Kleines, Dunkles 
rumort zu den Füssen der grossen Berge. Wer in 
die vergnügte Menge schaut, die sich in den Käh 
nen tummelt, lacht und schwatzt, dem ist es wohl 
wie ein Schatten. Schon kommen einzelne Gäste, 
aus dem Schwarm sich lösend, den Strand hinauf. 
Dunkle Schatten, tauchen sie auf und ziehen vorbei 
weise Wipfel wehen im Winde; schon lange 
in einer fernen Weltecke singt eine verlorene Stimme 
in silbernen Tönen: 
JAPANISCHER 
SCHABLONEN 
SCHNITT
	        
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