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MAK

Full text : Jahrgang 2 (1899) (Heft 9)

Andere  zeigen  ihre  Schachteln,  in  denen  sie  unendlich ­
  kleine  Schnitzereien  verborgen  haben.  Unkenntliche ­
  Seltsamkeiten  schwenken  und  schwingen
die  Scharen  in  den  Händen.  Die  Frauen  hantiren
gewandt  und  zierlich  mit  ihren  Fächern,  die  sie
mit  schmalen  Fingern  halten.
Lichtstreifen  fallen  vom  Wasser  her  durch  die
Zweige  —  eine  kurze  Strecke  durch  den  verborgenen ­
  Wald
wir  vergessen  die  wechselnden  Gesichter.
Ein  lustiger  Kauz  zappelt  im  Wasser;  die  hellen
Tropfen  spritzen  bis  an's  Ufer,  den  Umstehenden,
deren  Aufmerksamkeit  auf  diesen  ergötzlichen  Unfall ­
  gelenkt  ist,  in's  Gesicht.  Auf  dem  Kahn,  der
dicht  am  Strande  liegt,  ist  der  Lärm  und  das  Gelächter ­

  am  grössesten.  Mit  einem  Purzelbaum
war  er  in's  Wasser  geschossen,  als  er  gerade  auf's
eifrigste  sich  dem  Vergnügen  hingab,  die  rasche
Wendung  des  Boots  nicht  beachtend.
Immer  lauter  ergötzt  man  sich  an  den  komischen
Anstrengungen  des  armen  Verunglückten,  der  so
plötzlich  aus  der  angenehmsten  Beschäftigung  gerissen ­
  war  und  nun  im  Wasser  erbittert  um  sich
schlug.  Man  bildet  einen  immer  engeren  Kreis
um  ihn;  die  Frauen  recken  ihre  schlanken,  schmalen ­
  Leiber  hinaus  und  schleudern  ihm  Papierpfeile
in's  Gesicht.  Immer  toller  wurde  das  Spiel.
Aus  einem  nahen  Theehause  erschallt  Musik  und
Klappern  der  Theetassen;
der  Hakone-See  liegt  in  voller  Ausdehnung  da;
            
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