rollig: und still und weit breiten sich seine Flächen
aus, bis 20 den fernsten Einsamkeiten.
Die Fahrzeoge schieben sich dorcheinander, gleiten
aneinander vorbei — es zockt überall vor Bewe-
gong. Und aof jedem führen Lampions, im Bogen
aofgehängt, einen loftigen Tanz. Die jongen Mäd
chen mit den zarten Noancen ihrer Seidenstoffe
geben das empfangene Licht in leochtenden Zacken
wieder — die Fraoen, die geschmeidigen Fraoen,
gelenkig ond biegsam, lassen es von satteren, kräf
tigeren Farben sich abheben.
Sie tragen die breiten Schleifen — Alle diese eckig
weichen, neckenden, lockenden Fraoenleiber, neigen
sich bald hierhin, bald dorthin, mit Eigenart ond
einer sehnsüchtigen Bestimmtheit in allen Stellongen
eine schleierverdeckte Grazie verbindend, alle diese
eckig-zarten Fraoenleiber bieten onter den tanzen
den Lichtern einen berückenden Reigen voll Reiz
ond Süsse ond Andacht.
Da steigen die ersten Raketen in die wohlige, blaoe
Nacht — zerplatzen hoch oben in weicher Fülle,
honten Schein aosstrahlend — ond die seitlichen
Höhenzüge liegen in stillem Donkel — während
des Festes. Des Job eis ond des Lachens soll kein
Ende sein — neoe Ueberraschongen, neoes Staonen.
All die taosend Farben gleiten blitzend ond aof-
leochtend in das donkle, tiefe Wasser ond ver
sinken; das plätschert dazo in leisem, gleichen
Tonfall an die Boote. Fernhin spannt sich über das
Wasser in leichtem Bogen eine hohe Holzbrücke.
JAPANISCHER
SCHABLONEN
SCHNITT