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geschmackvoll verwendet. Ebenso werden die männlichen 
Acte, die Ihr von ihm sehen werdet, schon vom mensch= 
liehen Standpunkte aus interessiren; denn sie sind für das 
Bild einer Assentirung geschaffen, ein Werk, das ihn den 
grössten Anfeindungen aussetzte, weil er damit die Degene= 
ration des Pariser Volkes zu offen eingestand. ^ ^ 
^ Ein weiterer Gesichtspunkt für mich ist der, die Be= 
kanntschaft mit neuen Erscheinungen zu vermitteln, und 
zwar gerade mit den divergirendsten, weil sie so sehr das 
charakteristische Merkmal eines wirklichen Kunstlebens 
sind, wie man es eben nur an einer so alten Culturstätte 
wie Paris finden kann. Natürlich sind darunter viele blos 
für uns noch neu, die es anderswo längst nicht mehr sind; 
hat man sich doch in Wien so lange nicht bemüht, das 
künstlerisch Interessante zu zeigen, ja hat uns davon sogar 
förmlich ferngehalten. Ich mache auf Chahine’s Blätter auf= 
merksam, die in ihrer Verbindung des Noblen mit dem 
Ausdrucksvollen einen eigenen Reiz auf mich ausüben, auf 
ein meisterhaftes Tonblatt von Villon, auf Potter, der durch 
die bemalte Platte directe Bildwirkung anstrebt und er= 
reicht, auf Lunois und Ranft. yb 
Nicht weniger beschäftigt mich Grasset. Ihr werdet die 
Studien zu seinen Euch bekannten ausgeführten Werken 
sehen. Sie sind von einem Ernst und einer Meisterschaft, 
die mich hingerissen haben. Von Bracquemont werde ich 
zwei Blätter bringen, eine farbige Lithographie und eine 
Radirung, die als Zwischenstufen einer Combination von 
beiden anzusehen sind. Leider war aber eine solche selbst 
nicht aufzutreiben. ^ ^ ^
	        
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