MAK
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MOLL und CARL MÜLLER zusammengewirkt, um den 
Beschauer sowohl über das Gegenständliche, als über den 
besonderen künstlerischen Reiz der Anlagen zu unterrichten. 
An einem luftig blauen Frühjahrsmorgen schauen wir aus 
300 m Höhe auf Schönbrunn herunter, aus 400 m Höhe 
sehen wir den Park von Laxenburg mit herbstlich ver= 
färbtem Laub, 186 m unter uns blaut Miramar, und von 
einem ähnlich hohen Standpunkte aus ist der abendlich 
beleuchtete Belvederegarten gesehen. Was von den intime= 
ren malerischen Reizen der Anlagen diesen Standpunkten 
zum Opfer fiel, ist in einer Reihe von reizenden Veduten 
gegeben. So aus Schönbrunn die „römische Ruine” in Hoch= 
sommer=Nachmittagsstimmung, der „grosse Obelisk” bei 
Thauwetter und Abendlicht, das „Monatsschlösschen” bei 
beginnender Dämmerung, Hellbrunn in Hochsommersonne 
und der Hradschin im Winter. ©0© 
© Vier Tabellen, nach Angabe des Architekten vom Maler 
LANG in geschmackvollster Weise decoriert, und muster= 
giltig dargestellte Fa^aden einiger zu den Parks und Gärten 
gehörigen Schlösser vervollständigen in wirkungsvoller 
Weise die kleine Bildergalerie, die die Innenseite der drei 
Staffeleien trägt. ©©© 
© In den matten rothen Bodenteppichen, in dem sichtbar 
gelassenen, gleichfalls roth polierten Holz in Bronzemon= 
tierungen, die hie und da auf blitzen, tönt dann der rau= 
sehende Farbaccord des Ganzen aus. ©©© 
© Der Organisator, der dieses Werk in sechs Wochen her= 
stellte, verdient ebensolche Bewunderung wie die Künstler. 
Zwölf Architekten standen ihm als treuer, wohlgeschulter 
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