MAK
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nein, hier liegt, steht oder sitzt das 
nackte Modell, wie es gerade der Zufall 
gewollt hat. Der Künstler hat denKör= 
per, den Kopf und die Glieder des Mo= 
dells nicht in eine bestimmt gewollte 
Lage gezwängt, sondern er hat das 
Modell einfach gewähren lassen. ©© 
© Und wie natürlich, frisch und le= 
bendig ist dabei die Arbeit geworden! 
Welcher Abstand von den conventio= 
nellen und gekünstelten Acten, die uns 
in jeder landläufigen Kunstausstellung 
entsetzen oder langweilen! ©©© 
© Dieselb en Vorzüge haben die hollän= 
dischen und bretonischen Volksscenen, 
die Piet alljährlich im Champ de Mars 
auszustellen pflegt. Gewöhnlich sind 
es Märkte mit wimmelndem Volke, 
Händlern und Käufern. Fest umrissene 
Contouren, breite, kräftige Farben= 
gebung kennzeichnen den Maler Piet; 
seine Gemälde sind eigentlich über= 
malte Zeichnungen, die Linie ist ihm 
die Hauptsache, und er berücksichtigt 
nur die wichtigsten, zur Structur des 
Körpers unbedingt nöthigen Linien. 
Offenbar hat er bei den Japanern ge= 
lernt, seine grösste Lehrmeisterin aber 
ist die Natur, und dass er hier gleich 
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