streben die Fontainen zum
reineren Himmel, und gebrochen
sinken ihre Wasser
zerstäubend zurück ins marmorne
Becken. == Steinerne
Treppen ruhen erwartungsvoll
vor dem schweigenden
Schlosse, dort, wo die geheimnisvollen
Sphinxe, räthselbergend,
lagern, ein kaltes
Lächeln auf den Lippen als
höhnische Antwort dem Fragenden.
== Gleich schwarzen
Märchenblüten ranken sich
die üppigen Zieraten an den
eisernen Gitterthoren, der
Stunde harrend, wo eine
mächtige Hand sie endlich
wieder öffnet.=Die steinernen
Götter baden sich im
Frühlingslicht, verlangend
nach neuer Jugend. = Sie
schauern, wenn des Herbstes
welke Blätter sie umrauschen.
= Schneebedeckt
friert der Gott des Lichtes.
Seine steinerne Sonne hebt
er aufwärts zum frostigen
Himmel=machtlos! ©0©
© So ertönen uns aus den
alten Gärten statt heiterer
Festklänge leiseElegien von
tiefer Schönheit. © © ©
W. LIST.
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