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Von glitzernden Pfützen bedeckt der Weg,
Die Gräben fast überfliessen.
Und tropfenschwer von den Zweigen es hängt.
Demantenbestreut sind die Nadeln.
Jed’ Hälmchen wie weinend sich niederbeugt.
Das Spinngeweb’ gleicht einem Perlband.
Kein leises Lüftchen die Zweige regt =
Dem Wind ist der Athem vergangen = == = =
Wie grell in das Schweigen der todten Natur
Hereinbricht der Lärm des Lebens:
Ein Piepsen der Lerche fast störend wirkt,
Auch leises Zirpen der Grillen.
Ein Wagen poltert wo über den Weg =
Es rollt wie Gewitterdonner.
Ein Eisenbahnpfiff fern grell aufschrillt
Wie todtbanges Hilferufen.
Dann wieder Stille, hauchlose Ruh’,
Nur langsames Tropfenrieseln. =
Noch flammt am Horizonte die Glut.
Wie Lauschen liegt’s über der Erde. = = = =
= = Als sie so still in Abendglut lag,
Dünkt sie mich: ein Feuerdrache
Der Urzeit, kauernd in Raubthiergier
Und lauernd auf seine Beute.
Für V. S. gez. v.
Max Benirschke
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