an seinem Theater, an seinem Portale vorbei durch seinen
Garten zu seinem Orchester geht und in sein Restaurant
kommt, so kann er hier an Tischen, die von ihm sind, auf
Tüchern, die von ihm sind, mit Löffeln und Gabeln, die von
ihm sind, spielend sich vergnügen und ist von Zeichen seines
Wesens überall umgeben. Es ist alles geworden, was wir
damals geträumt haben, damals im Victoria; es ist nur
anders geworden. ©0©
© Ja, so muss ich es sagen, um Euch meinen Eindruck
ganz mitzutheilen: eine selige Empfindung, hier ist unser
Traum erfüllt, und ein leises Erstaunen, wie die Erfüllung
doch immer ganz anders ist. Jeder von Euch sollte hin,
weil da der Beweis ist, dass, was Ihr in diesen Jahren ge=
wollt habt, kein Wahn und keine Laune war, wie man
wohl manchmal in unsicheren Stunden, durch den Hass
und durch den Hohn bedrängt, sich selbst mit leisem Zwei=
fei warnend gefragt hat, sondern dass es die Aufgabe der
Zeit ist, die jetzt die Künstler lösen müssen. Geht hin, bei
jedem Schritte seht Ihr dort Euer Thun bestätigt und be=
stimmt, und Ihr werdet stolz sein, weil Ihr, bei aller Ver=
ehrung für seine Grösse und Besonderheit, Euch doch sagen
dürft: dies ist unser Werk! Und so wird es auch in der
Geschichte stehen. Wer, um seinen tiefsten Sinn zu ver=
stehen, nach dem Entwürfe fragt, wird sich in Euren Kreis
begeben müssen, hier hat Olbrich angefangen = was Ihr
ihm, was er Euch gegeben hat, können wir nicht abwä=
gen, aber er ist der Eure, und Euren Ruhm strahlen seine
weissen Häuser hell in das Land hinaus. ©0©
© Und doch ist die Erfüllung ganz anders, als der Traum
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