scheinen sollte. = Es sei darum hier ganz besonders auch
auf diese die Gegenstände charakterisierenden Zwischenraumsformen
und ihre Ausschnitte, wie auf ihre sachgemüsse
Verwertung hingewiesen. ©©©
© Für die malerische Wiedergabe werden sich der Gleichmässigkeit
wegen die regelmässigen oder geometrischen
ebenen Figuren (Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis etc.) in
der Regel weniger eignen. Es werden hiefür die unregelmässig
geformten mehr in Betracht kommen müssen. Da
diese zur Ausschmückung der Fläche besonders geeignet
erscheinen, so bezeichnet man sie auch mit dem Ausdrucke
„ornamentale Formen”. ©©©
© Schon eine kleinere Abweichung von der regelmässigen
wird eine unregelmässige Form ergeben, und die Verwertung
von der einfachen unregelmässigen bis zur complicierter
ausgestalteten ergibt eine ausserordentliche Vielseitigkeit
und einen grossen Reichthum von Formenabwechslung,
durch deren Kenntnis für jede Persönlichkeit und
Zeitanschauung genügend Gelegenheit geboten ist, Eigenartiges
zu erfassen oder dieses herauszubilden. ©©©
© Einige Meisterwerke, sowohl ältere als neuere, werden
uns hierüber die einfachste Aufklärung geben. ©O©
© Betrachten wir z. B. das Bild von H. van der Goes,
einem van Eyk=Nachfolger, so sehen wir die einzelnen
Formen eckig, dem Drei= oder Vierecke nahekommend.
Und zwar ist dieses Principielle durch das ganze Bild, von
den Formen der Draperie angefangen, zu verfolgen. ©©
© Auf der Reproduction von Botticellis „Pallas Athene
einen Centauren züchtigend” erscheinen beispielsweise die
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