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ständig. Unser Auge ruht auf keinem bestimmten Punkte,
sondern gleitet über die ganze Fläche. ©©0
© Bringen wir an einer Stelle derselben
einen dunkleren Punkt oder Flecken an, so
wird unser Auge ständig auf diese Stelle hin=
gezogen. Unser Blick wird also stets dort ge=
fesselt werden, wo eine sichtbare Dunkelheit
einer Helligkeit und umgekehrt gegenübergestellt wird.
© Diesem Beispiele entsprechend können wir folgenden
Satz aufstellen und ihn so erweitern: „©©©
© JE MEHR UND JE STÄRKERE GEGENSÄTZE
AN EINER STELLE CONCENTRIERT WERDEN,
DESTO MEHR WIRD DER BLICK DES BESCHAU=
ERS DORTHIN GELENKT. ©00
© Damit sind wir imstande, Wichtigeres vor anderem
besonders zu betonen, oder bei Bildern, welche direct vor
der Natur entstehen, jene Gegenstände, die die stärkeren
Gegensätze enthalten, von vorneherein als die wichtigeren
zu erkennen und demgemäss auf der gegebenen Fläche zu
placieren. Auch haben wir hiedurch alle Mittel in der Hand,
Hauptsächliches und Untergeordnetes genügend zu differen=
zieren. ©©©
© Als Gegensätze sind zu nennen: die Linearen, die For=
malen, hell und dunkel, kalt und warm, horizontal und
vertical auch als Flächenbewegung, viel und
wenig, hart und weich, gross und klein, Ruhe
und Unruhe etc. ©©©
© Bringen wir auf einer Fläche zwei Punkte
von annähernd gleicher Grösse und Tonstärke
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