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MAK

Full text : Jahrgang 4 (1901) (Heft 21)

Einige  sind  Lesende
über  Erinnerungen,
und  die  jungen
sehn  alle  hinaus.
Denn  wo  sie  hintreten  an  meinen  Rand
ist  mein  Gewand  von  Glas.
Meine  Stirne  sieht,  meine  Hand
las  Gedichte  in  anderen  Händen,  _
mein  Fuss  spricht  mit  Steinen,  die  er  betritt,
meine  Stimme  nimmt  jeder  Vogel  mit
aus  den  täglichen  Wänden.
Ich  muss  nichts  mehr  entbehren  jetzt:
alle  Farben  sind  übersetzt
in  Geräusch  und  Geruch.
Und  sie  klingen  unendlich  schön
als  Töne  .  .  .
Was  soll  mir  ein  Buch?
In  den  Bäumen  blättert  der  Wind,
und  ich  weiss,  was  dorten  für  Worte  sind
und  wiederhole  sie  manchmal  leis.  _
=  Und  der  Tod,  der  die  Blicke  wie  Blumen  bricht
findet  meine  Augen  nicht.  .  .

Für  V.S.  gez.v.
E.  Stchr  OM.

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