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wird ihm selbst diese stille Welt zu laut und er geht fort, in 
die Schweiz, ins Hochgebirge. Und wenn sie wieder zurück= 
schwinden in ihre alten Backsteinstädte, kommt er wieder. 
Dann öffnet das weiße Haus auf der äußersten Düne seine 
blauen, gelb verzierten Läden, und die blonde Frau, die einst 
Miß Hall geheißen, sitzt auf dem Polster in ihrem lieben Salon, 
und der Hausherr bosselt wieder emsig an kupferner Zier für 
denKamin oder an einem steinernen Etwas, das einst über der 
Haustür stehen soll. Oder er streicht durch die silbergrauen 
Dünen und sieht den Wind über die grünlichen Dünengräser 
fahren, daß sie ihm zu lauter Haarbüscheln werden, die aus 
dem Sande wachsen, und ihnen nach lauter blasse Häupter, 
die im Sande begraben waren und nun auftauchen, ganze 
Menschengestalten, schlank und schwank, wehende For= 
men, die mit dem Wandelnden wandeln, in langen schlep= 
penden Gewändern, körperlos, bloße Geberden, von Linien 
eingefaßt, bloße Ahnungen, deren Zittern allein sie sichtbar 
macht. Oder er sitzt am Klavier, das er nie gelernt hat, und 
phantasiert über Wagner’sche Motive, umspinnt sie mit Ton= 
arabesken aus seiner eigenen Welt, aus ferner Tropenheimat, 
. . .javanische Kinderlieder klingen in ihm auf, er pfeift sie 
gern, mitten drein, zwischen durch, bis sie ihm zu Geberden 
javanischer Tänzerinnen werden, Geberden, wie sie kein 
anderes Menschen wesen hat, ein Wachsen von Blumen= 
stengein und Hinanschmiegen dehnbarer Lianen, wie die 
Gliedmaßen in seinen Zeichnungen. Dann wieder sprenkelt 
sich der Saum zwischen Sand und See mit blendend weißen 
Flecken. Das sind die weißen Hauben der Katwijker Frauen 
und Mädchen, und mit raschem Stift wirft er Volkstypen 
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