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MAK

Full text : Jahrgang 6 (1903) (Heft 18)

mischen  sich  unmerklich,  so  daß  man  meint,  es  gäbe  nur  wahllos  ein
Durcheinander.  ©  ©  0
©  Schön  und  verführerisch  ist  diese  buntfarbige,  vielgestaltige  Wirklichkeit. ­
  Es  bedarf  einer  leichten  Kraft,  sich  ihr  gegenüber  zu  halten.  Aber
ebenso  reizvoll  ist  es,  hier,  durch  dieses  Dickicht,  Wege  zu  schlagen.  Seien
diese  Wege  auch  nur  dazu  da,  um  für  einen  Augenblick  Licht  zu  schaffen.
Licht  dringt  plötzlich  ein.  Und  damit  Klarheit,  wo  man  diese  bisher  nicht
ahnte.  ©0©
©  Um  diese  Grundcharaktere  =  sie  liegen  fest  =  kristallisiert  sich  alles
herum.  Man  muß  sie  festhalten.  ns
©  Drei  Wege.  qqq
©  Und  überall  sonst  dichter  Wald.  Durch  den  führen  diese  Wege.  ©
©  Wohin  sie  führen,  weiß  niemand.  ©©©
©  Und  viele  reizt  es  vielleicht,  lieber  im  Dunkel  und  Dickicht  sich  zu
verlieren.  ©0©
&

©  Noch  einmal  kommt  die  Wirklichkeit,  die  triumphierende!  Noch
einmal  kommt  sie.  Und  lächelt:  ©O©
©  =  „Schließlich  wird  jede  Kunst  =  Malerei  wie  Zeichnung  =  seine
Wege  gehen.  Wird  eine  die  andere  beeinflussen  und  jede  der  anderen
geben,  was  der  anderen  gehört.  Und  nicht  nur  dies  =  noch  etwas  obendrein! ­
  Eine  Zugabe!  ©Q©
©  Und  vielleicht  liegt  in  dieser  Zugabe,  in  diesem  eigentlichen  Zuviel,
in  diesem  Abirren  vom  Wege,  in  diesem  Ineinanderfließen  der  Grenzen
der  Reiz  der  Kunst.  Vielleicht  zeigt  es  von  Leben;  von  Streben  und  Irren
und  Weitersuchen,  geschieht  es  in  rechtem  Sinne.  ©0©
©  Und  vielleicht  liegt  in  diesem  Ineinanderfließen  der  getrennten
Grenzen  die  Erklärung  des  Geheimnisvollen.  ©  ©  ©
©  Ihr  trennt!  Um  zu  erkennen!  Und  doch  ist  es  nur,  als  würde  für  einen
Augenblick  ein  Schleier  weggezogen.  Anders  könnt  ihr  nicht  sehen.  ©
0  Ich  bin.  ©0©
©  Ihr  sucht.”  =  ©0©
©  Und  da  war  noch  ein  dritter  Geist.  Der  sprach:  ©©0

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