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für Kunst hin, was die Maler, Bildhauer und Architekten dafür ausgaben. 
Oftmals wurden von den Auftraggebern ihre Wünsche in Betreff eines zu 
malenden Bildes in der detailliertesten Form ausgedrückt. Die Genauig 
keit, mit der beispielsweise die Gegenstände der Bilder festgesetzt wurden, 
die Tizian für den Palast zu Brescia zu malen hatte, ist beispiellos, „und 
heutzutage würde sich nicht ein Stubenmaler so genauen und strengen 
Vorschriften unterwerfen, denen sich damals der ,König der Maler’, wie die 
Auftraggeber selbst Tizian nennen, nicht zu entziehen suchte”. = ©© 
© „Die Kenntnisse, welche der Künstler von seinem Gegenstände besitzt, 
werden jeden Mangel an Eleganz in der Art der Behandlung oder selbst 
an Deutlichkeit, die noch wesentlicher ist, mehr als aufwiegen. = Ich bin 
überzeugt = sagt Reynolds = daß ein kurzer von einem Maler geschriebener 
Aufsatz mehr dazu beitragen wird, die Theorie unserer Kunst zu fördern, 
als tausend solcher Bände, wie wir sie manchmal sehen, und deren Zweck 
eher zu sein scheint, des Verfassers eigene ausgeklügelte Auffassung einer 
unmöglichen Praxis auszukramen, als nützliche Kenntnisse oder Belehrung 
irgendwelcher Art zu verbreiten.” = = ©©© 
© Schwind schrieb in einem Briefe (28. XI. 1856) an seinen Freund 
Schaedel: „Ich finde es impertinent, daß ein anderer, weil er ein paar Taler 
zu vergeben hat, mir sagen kann, jetzt machst Du das und das läßt Du sein.” 
© Böcklin sagte einmal zu Marees: „Man schätzt nur das, was auf gleicher 
Stufe mit der eigenen Anschauungsweise steht, was man eben einsehen 
kann. Für das, was darüber hinausgeht, fehlt einem jeder Maßstab.” © 
© „Item aus welchem ein großer kunstreicher Maler soll werden, der 
muß ganz von Jugend auf dabei erzogen werden.” (Dürer.) = = ©©© 
© „Item durch eine rechte Kunst wirst du in deiner Erbeit viel geherzter 
und fertiger dann sonst.” (Dürer.) = „Echte Kunst kann sich nur auf dem 
Boden des Handwerkmäßigen aufbauen.” (W. Leibi.) = „Wer es weit 
bringen will in der Malerei = sagte Reynolds = muß arbeiten, ob es ihn 
freut oder nicht. Morgens, mittags und abends, bis in die Nacht hinein; 
denn es ist kein Spiel, sondern harte Arbeit, die er zu treiben hat.” = = 
© „Was man mit größtem Eifer erstreben und mit dem größten Aufwand 
von Arbeit und Studium, im Schweiße seines Angesichts zu erreichen 
suchen soll, ist dasjenige, daß, was man mit allergrößter Mühe schafft, so aus- 
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