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Unter weissen Sommerwolken, 
Blumen und Gräser wiegen sich, ich bin so wunderbar müde, 
schlafe ich ein. 
Aus einer Welt, die untergieng, ruft der Vogel Bülow, 
in meinem Traum flammt Mohn, wogt ein Kornfeld. 
Durch riesige Korallenwälder 
sinke ich immer tiefer. 
Seesterne rollen in mir und alte Kronen. 
Meine grünen Töchter, 
Tang im Haar, 
tanzen. 
Ich bin die Flut, ich bin die Finsternis. 
Glocken! 
Der Abend weckt mich. 
Durch die hängenden Zweige eines Birkenwäldchens 
glitzert ein Goldhimmel! 
M.ER SACRUM. 
Rudolf Jettmar
	        
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