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WOHNUNGSKUNST 
HEFT 6 
(Die Adressen der hier vermerkten Interessenten für kirnst- 
gewerbliche Fabrikate sind unter Angabe der untenstehenden 
Nummer in der Schriftleitung der „WOHNUNGSKUNST“, Wien, 
HI/i, Strohgasse io, zu erfahren.) 
Gesucht werden: 
174, Für LONDON: Re- 
klameneuheiten, Pla 
katschilder. 
175- Für MANTUA: Glas, 
Porzellan, Bauholz. 
176. Für ALGIER: Messer 
waren, Küchengeräte, 
Leder-, Glas-, Papier 
waren, Bureaubedarf 
und -Möbel. 
177. Für ALEXANDRIEN: 
Glaswaren, Email 
geschirr. 
178. Für PARIS: Gold- 
und Silberbijouterie, 
Künstleremail. 
179. Für GENF: Kunst 
werke; Kunstgegen 
stände. 
180. Für BARCELONA: 
Kurzwaren, Reklame 
artikel, Verschlüsse 
für Damentaschen, 
elektrische Klaviere. 
181. Für VENEDIG: elek 
trische Beleuchtungs- 
182. Für NYLAND (Schwe 
den): Klaviere und 
Musikinstrumente. 
183. Für BIRMINGHAM: 
Tapeten, Farben, Fir 
nisse, Glas-, Chinasil 
berwaren, galvanisier 
te Artikel, Beleuch 
tungsgegenstände. 
184. FürBARCELONA:Bi- 
jouterie,Schmuck,Toi 
letteartikel, Geschenke. 
185. Für BARCELONA: 
Möbel,Tapeten, Bilder 
rahmen und Kunst 
leder. 
186. Für QUEBEC (Cana- 
da): Beleuchtungsge 
genstände, Glastulpen, 
Lichtschirme, Perl 
fransen, elektrische 
Neuheiten. 
187. FürCARDIFF:Rauch- 
requisiten, Galanteriewaren. 
188. Für ALEPPO: Glas, Papier, Leder, Bijouterie. 
189. Für ALEXANDRIEN: Glaswaren, Leder, Emailgeschirr, 
Glühlampen, Linoleum. 
150. Für ALEXANDRIEN: Beleuchtungsartikel, Porzellan, 
Emailgeschirr, Möbel, Schreib- und Druckpapier, Papier 
waren. 
191. Für ANGERS (Frankreich): Stöcke und Schirme. 
192. Für BELGRAD: Textil-, Leder-, Eisen-, Kurz-, Galanterie-, 
Porzellan- und Glaswaren. 
193. Für BELGRAD: Glas- und Porzellanwaren. 
194. Für BELGRAD: Emailgeschirr, Eisen-und Messingmöbel. 
195. Für BELGRAD: Papier, Papierwaren. 
196. Für BUENOS-AIRESi Rauchrequisiten, Galanterie- und 
Lederwaren. 
197. Für BUKAREST: Galanteriewaren, Möbel, Hausgerät. 
198. Für BUKAREST: Gold-, Silber- und Juwelenwaren. 
199. Für BUKAREST: Glas-, Porzellan- und Steingutwaren. 
200. Für MALTA: Gebogene Möbel. 
Architekt Prof. E. J. Margold: Kristalldose, 
201. Für KALKUTTA: Edelsteine, Juwelen, Parfümerien, Ga 
lanteriewaren, Sportartikel, Spielzeug. 
202. Für SAN JUAN (Puerto Rico): Kleiderschnallen, Spiel 
waren. 
203. Für LYON: Gebogene Möbel. 
204. Für BARCELONA: Geschenk-, Toiletteartikel, Galanterie 
waren. 
205. Für BARCELONA: Spazierstöcke, Schirmgriffe, Tabaks 
beutel, Rauchrequisiten und Toiletteartikel. 
206. Für GARCHES (S.- u. O.-Dep. Frankreich): Gebogene 
Möbel. 
207. Für AMSTERDAM: Möbel. 
HANDELSKAMMERREISE NACH LONDON. Die Wiener 
Handels- und Gewerbekammer teilt uns mit, daß sie auf 
Grund der günstigen Er 
fahrungen der eben abge 
schlossenen Handelskam 
merreise nach London eine 
neuerliche Reise von unge 
fähr 30 Industriellen und 
Kaufleuten innerhalb der 
nächsten drei Wochen nach 
England plant, welche in 
erster Linie den Zweck ver 
folgt, den VEREDLUNGS 
VERKEHR MIT ENGLAND 
einzurichten und Verträge 
mit jenen englischen Inter 
essenten abzuschließen,wel 
che bei der letzten Reise ihr 
prinzipielles Interesse kund 
gegeben haben, oder neue 
Interessenten festzustellen. 
Daneben ist jedoch 
auch die Mitnahme und 
der Verkauf von Waren 
für eine kleine österreichi 
sche Ausstellung ins Auge 
gefaßt, da sich dieser Vor- 
gangvom Standpunkte der 
Propaganda und der Dek- 
kung der Reisekosten als 
zweckmäßig erwiesen hat. 
Die Reise, die nach 
beiden Richtungen drei bis 
vier Tage in Anspruch 
nehmen dürfte, kann in 
England bei bescheidenen 
Ansprüchen schon mit 
einem Kostenaufwand von 
täglich zwei Pfund Sterling 
bestritten werden. Der 
Transport von Ware als 
Stückgut erfordert unge 
fähr drei Wochen. 
ERRICHTUNG VON 
GLASFABRIKEN INTEP- 
LITZ-SCHÖNAU.Unterder 
Firma Glashüttenwerke 
Knizek & Co., Gesellschaft 
m.b.H. in Turn bei Teplitz, 
werden neue Glasfabriken 
nächst der Station Turn- 
Probstau der Aussig-Teplitzer Eisenbahn errichtet. Das 
Stammkapital der Gesellschaft beträgt 8,000.000 K. 
DIE LUXUSSTEUER UND DIE KUNST. Die gesamte 
Münchner Künstlerschaft hat gegen die Einreihung von Kunst 
werken unter die Luxusartikel protestiert, wodurch die Kunst 
zum „Luxus“ herabgewürdigt wird. Ebenso hat die Vereini 
gung „Berliner Künstler“ ihren Einspruch dagegen erhoben, 
nicht nur im eigenen Namen, sondern auch in dem von 
150 Künstlervereinigungen und eintausend einzelner Künstler. 
ERRICHTUNG EINER PORZELLANFABRIK IN PILSEN. 
Die Gemeinde Altrohlau plant die Errichtung einer Porzellan 
fabrik auf den von der Gemeinde bereits angekauften Roß- 
hartschen Gründen unter Mitbenutzung des für die kerami 
sche Fachschule bestimmt gewesenen Gebäudes. Das Unter 
nehmen, dem sich wahrscheinlich auch die kleinen Porzellan 
händler und Porzellanmalereibesitzer anschließen dürften, 
ist derart gedacht, daß die Gemeinde die Mehrzahl der Aktien 
besitzen würde und daß die Arbeiter und Beamten an der 
Verwaltung des Unternehmens teilnehmen.
	        
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