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WOHNUNGSKUNST
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VERSCHIEDENE VERFAHREN ZUR VERWERTUNG VON HOLZABFÄLLEN.
A US einer amerikanischen Fachzeitschrift der Holz^
branche entnehmen wir einen Artikel über ver^
schiedene Verfahren, welche die Verwertung von Holz^
abfällen einer Anzahl in Amerika vorkommender
Nutzhölzer betreffen
und welche wir im nachstehenden
kurz beschreiben
wollen.
Nach den Ausführungen
in diesem Aufsatz
ist die Zahl der
Nutzholzarten, deren
Abfälle sich nach der
hier in Frage kommenden
Richtung hin
verwertenlassen,selbstverständlich
eine sehr
große. Hier sollen von
den Fichten- oder Kieferarten
nur die amerikanische
Terpentinkiefer
(Pinus palustris),
welche das bekannte
Pitchpineholz liefert,
ferner Pinus taeda, sodann
die kubanische
Kiefer, die norwegische
Kiefer (Pinus resinosa)
und die Douglastanne
erwähnt werden. Die
erstgenannte, die Terpentinkiefer,
liefert den
meisten Terpentin und
das meiste Harz von
sämtlichen Bäumen in
der ganzen Welt. Die
aufgeführten anderen
Fichtenarten geben je
nach den Verhältnissen
mehr oder weniger
Harze.DiejenigenHolzarten,
welche sich zur
sogenannten Hartholzdestillation
eignen, umfassendieKiefer,
Ahorn,
Birke, Buche, Eiche,
Esche, Nußbaum und
einige andere Laubhölzer.
Dies sind im wesentlichen
diejenigen
Hölzer, welche charakteristische
Eigenschaften
besitzen, auf Grund
von
getrocknet war, 25 bis 50 7 0 Feuchtigkeit oder Wasser.
Beim Schneiden von Pitchpineholz, welches auf
Terpentin ausgebeutet wird, ist eine große Anzahl
Schalbrettern sehr harzreich. Ferner können
Äste und Wipfel, die
beim Fällen der Bäumezurückgelassenwer
für die Hartholzdestillation
gesammelt
werden; der größereT eil
davon bleibt jedoch im
Walde zurück, vermodert
daselbst oder wird
verbrannt. Die Baumstümpfe
sind bei verschiedenen
Koniferen
sehr geschätzt wegen
des aus ihnen gewonnenen
Terpentins und
Harzes. Bei anderen
Holzarten sind die
Baumstümpfe in bezug
auf ihre Zusammensetzung
zu verschieden
und auch zu teuer, um
eine Ausbeutung rentabel
zu machen. Ferner
liefert auch das
Holz von abgestorbenen
oder vom Wind
niedergebrochenen
Bäumen von Pitchpine
und anderen Koniferen
ein wertvolles Material,
welches für Destillationszwecke
verwendet
wird.
Zellulose, Lignin
und Harzöl, Terpene
und Terpenderivate
sind diejenigen Bestandteile
bei jeder Art
von Holzabfällen, welche
sich bei der Behandlung
direkt ergeben.
Alle anderen von
Holzabfällen herrührenden
Produkte erhält
man durch chemische
Umwandlung oder Zersetzung
der genannten
Bestandteile.
Zellulose oder der
die Zellulose enthaltende Teil des Holzzellstoffes
bildet, wie bereits angeführt, einen Bestandteil
der Holzabfälle. Durch Entfernung der anderen
Bestandteile kann man die Zellulose erhalten,
Architekt Prof. E. I. Margold: Silber- und Glasschrank aus neben
stehendem Speisezimmer.
deren man’ besondere Anstrengungen zwecks Verwertung
der Abfälle gemacht hat. r
Wenn man zunächst die Form des Abfallholzes
in Betracht zieht, so sind als die zunachsthegenden “^e^eine wichtige ^Bezugsquelle für Papierbrei
Rückstände diejenigen zu nennen, welche aus Patuermasse darstellt. Die Vorzüge der Holz-Sägewerken
kommen. Diese bestehen aus den Sage- o^er Papiermasse^aarsjem ^ ^ p, ni( f rmass e sind
oagewerden Äuiiiiiicii. 7 q..
Spänen, Schalbrettern, Enden und Säumen. Die agespäne
und die Enden werden annähernd die g eic e
Zusammensetzung haben wie die Holzklötze, dagegen
werden die Schalbretter und Säume einen gro en
Prozentsatz Borke und Splintholz besitzen. Diese
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abfälle für die Gewinnung von Papiermasse sind
ihre Billigkeit und ihre Menge. Die Mängel dagegen
sind verschiedener Art. Bei Gewinnung der Papiermasse
aus den Abfällen in Sägewerken ist das Holz
erün, mit Wasser getränkt, es enthält außerdem einen
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Prozentsatz Borke und Splintholz besitzen. lese g ’ Prozentsatz von Borke und besitzt unregelgesamten
Abfälle enthalten, da das Holz nicht aus- gronen rroze