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BAU- UND WOHNUNGSKUNST
HEFT 14
I3AUNACHRICHTEN
DIVERSE GERINGERE BAUTEN.
ausgearbeitet, deren einer die Schaffung von etwa acht Wohnungen
mit einem Kostenaufwande von 302.000 K vorsieht,
während der zweite für sechs bis sieben Wohnungen 316.000 K
erfordern würde. Der Gemeinderat entschloß sich für die
Verwirklichung des ersteren Planes unter der Bedingung, daß
der Staat einen Beitrag von 190.000 K leistet.
1. Bezirk: Garage, verlängerte Operngasse, von Graf Josef
Hunyady, Bauführer
Franz Weigang.
2. Bezirk: Schuppen,
Schönngasse 19, von
Baumeister GustavHolaubek,
XIX., Heiligenstädterstraße
225.
20. Bezirk: Magazin usw.,
Dammstraße 20, von
Adolf Spitzer u. Ernst
Eisinger, Dammstraße
Nr. 18, Bauführer Oskar
Brill.
20. Bezirk: Kippergrube,
Handelskai ia, von der
Ersten priv. Donau-Dampfschiffahrtsgesell
Bauführer
F. Schindler.
PARZELLIERUNG.
18. Bezirk: Grundteilg.
Einl.-Z. 660 und 56,
Pötzleinsdorf, von
Dr. Ed. Reichel noe.
Charlotte und Käthe
Wertheim.XVIIL,Gymnasiumstraße
24.
GESUCHE UM BAULINIENBESTIMMUNG.
BEZIEHUNGSWEISE UM
BEKANNTGABE DER
AUSSTECKUNG DER BAULINIEN WURDEN ÜBERREICHT:
Villa Hecht in Brünn.
SALZBURG. ERRICHTUNG EINES LUFTHAFENS. Der
Gemeinderat erhob in einer
Sitzung den Antrag der
vereinigten Ausschüsse
zum Beschlüsse, mit der
Luftverkehrsgesellschaft
in Wien in der Frage der
Schaffung eines Lufthafens
weiter in Verbindung zu
treten und sich hinsichtlich
der Überlassung des als
Flughafen in Aussicht genommenen
Exerzierfeldes
in Maxglan mit der Militärbehörde
ins Einvernehmen
zu setzen.
DAS DARNIEDERLIEGEN
DER SLOWAKISCHEN
BAUINDUSTRIE.
Die Ziegelindustrie der
Slowakei ist heute nicht
mehr in der Lage, den
Bedarf des Landes zu
decken. Die Gründe sind:
Sinken der Ausnützung
der Betriebe auf 30%» Kohlenmangel,
Verbot der Einfuhr
vonSpezialmaschinen
aus Deutschland und
Deutschösterreich und der
Zeitlohn, durch den die
wirkliche Arbeitsleistung
unter 5o"/o herabgedrückt'worden ist.
21. Bezirk: Kaiserin Elisabethgasse, Donaufeld, Einl.-Z. 805,
von N. Führer, XXL, Kaiserin Elisabethgasse 52.
21. Bezirk: Floridsdorfer Hauptstraße,
Einl.-Z. 117, von Friedrich
Schindeleckers Erben.
21. Bezirk: Leopoldau, Einl.-Z. 757,
von der Ersten Brünner Maschinenfabriks-Aktiengesellschaft
Paukerwerke.
FRAUENBERG. (BÖHMEN.) ERRICHTUNG
EINER MASCHINENTISCHLEREI.
In Frauenberg haben
sich die Tischlermeister zu einer Produktivgenossenschaft
zusammengeschlossen,
die Werkstätten mit den
modernsten Maschinen ausgestattet
und schreiten nun zur gemeinsamen
Erzeugung von Produkten der Bauund
Möbeltischlerei.
TULBING. (NIEDERÖSTERREICH.)
BAU EINES ELEKTRIZITÄTSWERKES.
In Tulbing hat der
Elektrotechniker Karl Krötlinger aus
Wien eine Elektrizitätsgenossenschaft
gegründet, welche unter Führung
der Brüder Nagl und Bleichner in
Gemeinschaft mit allen dortigen
Landwirten den Bau einer elektrischen
Licht- und Kraftanlage ausführen.
OBERGEORGENTAL (BÖHMEN).
BAUTEN. In einer Stadtvertretungssitzung
wurden für den Bau eines
Wohnhauses für acht Wohnungen
zu je Zimmer und Küche 500.000 K
bewilligt.
SALZBURG. BAULICHE HERSTELLUNG.
Das Stadtbauamt in
Salzburg hat hinsichtlich des Ausbaues
der Räume in dem Magazinsgebäude
der ehemaligen Heilbrunner
Kaserne zu Wohnungen zwei Pläne Standuhr.
BRATISLAVA. (PRESZBURG.) BAUTEN. Für den Ausbau
der Gartenstadt wird der Magistrat außer den bereits
aufgewendeten 25 Millionen Kronen
von der Repräsentantenversammlung
einen weiteren Kredit von einigen
Millionen fordern. Der riesige Komplex
der städtischen Artilleriekaserne,
/ deren Aufbau vor dem Kriege 7 Millionen
Kronen gekostet hat, soll entweder
in Wohngebäude zu Lasten
der Stadt umgeändert oder, wenn der
Herstellungsbetrag nicht bewilligt
wird, der Verkauf dieses Riesenkomplexes
beantragt werden.
WARNSDORF. (BÖHMEN.) ERRICHTUNG
EINER SPORTANLAGE.
Der deutsche Turnverein in Warnsdorf
hat die sogenannten Werner-Wiesen
umdenKaufpreisvoniso.oooK
erstanden und wird dort im Vereine
mit dem Deutschen Sport-Klub 1912
unter einem weiteren Aufwande von
150.000 K große Sportplätze errichten.
Die neue Sportanlage sieht zunächst
einen großen Fußballplatz mit entsprechendem
Zuschauerraume, ferner
einige Rasenspielplätze vor. Im Winter
wird der Sportplatz teilweise als
Eislaufbahn eingerichtet werden.
PRESZBURG. HAFENAUSBAU.
Am 25. v. M. fand in Preßburg eine
auf Einschreiten der Spediteurverbände
und anderer kommerzieller
Körperschaften vom Handelsministerium
veranlaßte Verhandlung über
den Ausbau der Handelshäfen in
Preßburg und Komorn unter dem
Vorsitze des Direktors des Donauverkehrsamtes
Sektionschef Jifik
statt. Gegenstand der Verhandlungen
war die Ausgestaltung des Preßburger
Hafens sowie der damit im Zusammenhänge
stehenden Baulichkeiten.