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Gebrüder Thonet* ch “ r Zentral-Anzeiger.
Nr 26 V.
Anforderungen nicht entbreche. Oft beruft man «eh aut vo
luhren an andere Besteller erfolgte Effektu.erungen; nime st
W legt die Drsaohe der Differenzen in der seitens er
Lager nicht genügend präzisierten Form der abnormalen
Ausführung.
Wir sehen uns daher genötigt, folgende Direktiven für
Aufträge in abnormal ausziifülirenden Artikeln zu geben:
l' Hei Bestellung ist, wenn kein Modell in natura bci-
zustelten möglich, eine klare unzweideutige Aufgabe zu erbringen.
Diese ist in Worten nicht immer genügend; es ist daher
eine, wenn auch noch so flüchtige Skizze boizufügen.
2. Die Fabrik liefert, bevor der Auftrag in Arbeit
genommen wird, eine Gegenskizze, die zeigen soll ob die
Intention des Bestellers richtig ertaUt worden ist oder m •
Förderlich wird hiebei für die Fabrik sein, den /.weck der
gewünschten Abänderung kennen zu lernen, wodurch die
Fabrik in die Möglichkeit versetzt wird, dem Besteller even
tuell mit Alternativvorschlägen näherznkonimeu, die einerseits
die technische Ausführung erleichtern, anderseits dazu beitragen
können, das gute Aussehen des Möbels zu wahren, ohne dessen
Charakter zu stören.
3 Nach Empfang der Gegenskizze hat das Lager diese
und den von der Fabrik gegebenen Kommentar zu prüfen
und es ist sogar ein wiederholter Austausch dieser Skizzen
zwischen Fabrik und Lager so lange willkommen, bis aut
diesem Wege die gewünschte abnormale Ausführung zweitel os
«ziert ist Für letztere übernimmt die Fabrik jede Vei-
antwortung, nicl.t aber für die seitens der Besteller erwartete
Zweckdienlichkeit.
4. Wenn nach Abschluß dieser Vorarbeiten, also nach
träglich noch Abänderungen gewünscht werden, so geheu die
hieraus entstehenden Kosten additioneil zu Lasten des
lieatellers.
Liefertermin.
Es ist selbstverständlich, daß die Fabrik für abnormale
Ausführungen je nach Beschaffenheit und Umfang des Auf
trages^entsprechend mehr Zeit benötigt. Bevor daher von
einem Lager mit einem Kunden zusagende Vereinbarungen
getroffen werden, muß die oftektuierei.de Fabrik mterpel .ert
werden Nach Auslieferung der Bestellung hält die Fabrik
kein Modell zurück; wird daher eine abnormale Auslührung
in einem Aufträge wiederholt beordert, so ist >ei ie ei-
auf,.ahme des Auftrages ein Musterstück vom Beste
anzusprechen. Ist selbes nicht erreichbar, so ist der wiederholte
Auftrag in genau derselben Weise zu behanlelu wie ein
K Absolut' unstatthaft ist die alleinige Berufung ohne
weiteren Kommentar auf Kommissionen älterer Jahrgänge.
Die strikte Einhaltung dieser Vorschriften liegt im Interesse
des Bestellers wie der Fabrik und wird daher allen Herren
Beamten, die mit dem Verkaufe zu tun haben, dringend aus
Herz gelegt.
Anregungen zur Herstellung neuer Artikel.
Zirkular vom 6. August 1000
Von den Lagern werden in dankenswerter Weise den
Fabriken mittels direkter Korrespondenzen Anregungen zur
Herstellung neuer Artikel und besonders solcher gegeben
welche seitens der Konkurrenz bereits in erfolgreicher W
posdes. Trös sonvent on se rdfere ä des hvra.sons faites ,1
V a quelques a,indes ä d’autres clients; mais en gdneral U
cause de ces diftdrences est ä attribi.er h ce quei es
Succursales ne prdeisent pas d’une manidre positive la forme
de Vexöcution anormale.
Nous nous voyoos douc dans la udeessitd de recomman-
der les regles snivantes pour exdcution des articles anormals:
1 Si, en commandant, le type original ne peut etre
fourni, une desetiption claire et concise est indispensable.
Elle ne peut toujours sulfir donnde en mots, et une esqmsse,
uuand meine rudimentaire, est udcessaircment ä joindie.
2 La fabrique fournit. avant qne la commatide seit
faite une contre-esquisse montrant si les instruetions du
Client ont dtd bien con 5 ues ou non. 11 sera utile, dans ce cas,
pour la fabrique de connattre le but d'uu changement demandd,
dtant donnd que cela la mettra ä meine de soumettre aux
clients des propositions alternatives, qui, d une part, pourr.
fadliter le travaii technique ct d’autre part donneren une
belle ap,,arencc aux meubles, saus cn amomdr.r 1 »sage
pratique.
3. Aprös avoir re ? ii la contre-esquisse la Succursale est
tenue ä l’examiner avec tous les commentaires y appartenants
et un dchange ultdrieur de ces esquisses entro la labr.que
et la Succursale est ä souhaiter jusqu’ä ce qu un accord
complet seit atteint au sujet de l’exdcutiou. Cest la fabrique
qui se portera garaut de cette demidre, mais jamais de la
valeur pratique supposde et attendue par le dient.
4 Si aprös que ces prdliminaires ont dtd ßms, un
changement quelconque scrait ddsird, los frais en seront ä
subir par le clieut.
Terme de livraison.
[I va saus dire que la fabrique udccssite un plus hing
ddlai pour des eidcutions anormales, leqiiel est ddtennine
par la quantild et le mode d'execution. 11 s’en suit queavant
la Succursale entre en des couventions queleonques, la fabrique
productrice doit dtre interpellde. Aprös 1 cxecution c
commai.de la fabrique ne retient point de modele.; a J«
rexdcution anormale ost, dans une commande p c la me
redemandde, un dchantillou est ä nouveau ä requdrn du dient,
Si Lt dchantillon »e peut pas etre obtenu, la prooddurc ors
de cette ultörieure commande reste la möme que s .1 s agisaait
d’un nouvel ordre
11 est absoliiment inadmisseble que Von se mwe
simplement, saus indications quelconqi.es, ä des comman es
de, anndes prdeddentes. L’obaervation scrupuleuse de cea
instrnctions est d’nn grand intdret aussi bien po», le cl. n
que pour la fabrique et nous recommandons donc k n
les employds a’oecupaut de la vente, de s y cn temr de la
maniöro la plus consciencieuse.
Propositions pour la cr£ation de nouveaux
articles.
Circulaire du 6 aoüt 1901).
Les Succursales, en soumettaut, par correspondance
di recte lenrs propositions an sujet de la erdation de nouveaux
articles et snrtoul de ceux qui ont dtd ddjä introdu.ts avec
suce.es oar la ooncurreuce, en seront toujours romerc.des