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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 1)

und Aufnahme des Kampfes, 
glücklicherweise eines fried- 
lichen, mit dern starken Ge- 
schlecht. So haben sich auch 
hier mit selbständigen Ar- 
beiten und Hilfsleistungen 
für Industrielle, wie Lob- 
meyr, Bakalowits u. a. Anna 
Wagner, Hella Unger, An- 
toinette Krasnik, Baronin 
Falke, M. v. Uchatius, Luise 
Wagner, Marie Münster, 
Margarete Munk eingefun- 
den und ihnen schliessen 
sich viele andere Damen an, 
vor allem mit Stickereien, 
Applikationsarbeiten, deko- 
rativen Entwürfen wie Paula 
Schlitter, Ida v. Becker, 
Emilie Bilgery, I-Iermine 
Mittler, Fini Nepp, Hedwig 
Oberst, Marianne v. Kamler, 
Margarete L'Allemand, 
Auguste Hussa, Marie 
Bauer, Isabella Kaufmann, 
Sophie v. Khautz, F ritzi 
Maraus, Malvine v. Welt- 
hoffen u. a. S0 mancher der 
Entwürfe für Applikations- 
und Flachstickereien dieser 
Brunnen, Kupfer getrieben und Marmor, von Nikolaus Stadler Damgn rühft von  
Letniansky her, der sich zu 
einem der besten Zeichner des Lehrmittelbureaus gebildet hat. Die Arbeiten 
aus der k. k. Kunststickereischule und der Frau Berta Landauer stehen stets 
obenan unter den zartesten, feinst getönten Stickereien. Auch in einer Russin, 
Elisabeth v. Tscheremissinoff, lernen wir ein starkes, reich gebildetes Talent 
kennen, die Dame treibt, presst, ätzt und appliziert in Leder die reizendsten 
Einbände und sie versteht auch das Binden selbst und vollführt alles mit 
grösster Exaktheit, was sie macht, ist gut, voll Geschmack, Phantasie und 
Farbensinn. Sonst sind Lederarbeiten nur durch Buchwald vertreten, der 
eine Reihe von guten Stücken, darunter einen sehr hübschen in Leder 
montierten Handspiegel bringt. 
Quantitativ geringer als in den letzten Jahren sind die zarten, duftigen, 
stilvollen Gebilde des Zentralspitzenkurses und der k. k. Fachschulen für
	        

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