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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 145)

Bildfolge 1-8 
 
ble Reihe von berühmten Künstlern ist 
der Schau: Dürer, Barocci, L'Allemand, 
Gericault, Delacroix, Chasseriau, Pissarro, 
Munch, Toorop, Bonnard, Villon, Braque, 
inn, Kirchner, Ernst und Miro. Während der 
drei Jahre hat die Zunahme der Druckgraphik 
der europäischen wie der amerikanischen 
eine rapide Steigerung mit gesamt ca. 350 
1 erfahren. Aus Käufen wie aus oft groß- 
1 Schenkungen. Eine weitere große Aus- 
;, „El Dorado - The Gold of Ancient 
iia", vereinigte mit 204 Werken prä- 
iianische Goldobiekte mit Stücken in Keramik 
ein; veranstaltet vom Center for lnter- 
an Relatians und der American Federation 
t schloß diese hochinteressante Schau am 
t76. Neben Filmen und Gallery-Talks und 
iten über kanadische Künstler gab es 
aante Themen, wie „Poussin as Figure 
", „Poussins First Years in Rome", eine 
Dr. Konrad Oberhubers, Harvard Universityl 
rt Museum und „Structure in Landscape: 
to Mondrian" (Abb. 5]. 
- Galerie Suisse 
Ende des Voriahres präsentierte man hier 
er dem Künstlernamen Paternion auf- 
en Österreicher J. Karl Heinz Müller, Das 
ere eines Debüts: Der 1928 in VillachfKärnten 
-ne entschloß sich mit 47 Jahren erst, freier 
u werden. Aufgabe seiner bürgerlichen 
i Existenz bedeutete auch, die Ungewißheit 
I der Zukunft liegenden Erfolges auf sich 
wen. Paris war mit einer ersten größeren 
ile auch erste wichtige Station eines 
rs, der zeitlebens unentwegt malte mit der 
atellung, selbständiger Künstler zu werden. 
ans Themenkreis ist bestimmt von 
)gischen Erdfernen, hohen Himmeln und 
Horizonten, in denen Phantasiegestirne 
aft Zeichen setzen. Manchmal öffnet er 
itzen den Bildgrund, läßt Blicke ins schwarze 
un. Ein kosmischer Surrealismus auf eigenen 
dem bildphilosophische Aspekte aneignen. 
intastischer Kosmossurrealist? Die Basler 
Geiger, die ihn vertritt, zeigte seine 
Äusstellung, die gute Kritiken fand (Abb. 6). 
tVien - Euro Art 
Daumier, der unermüdlichste der 
gszeichner" des 19. Jahrhunderts, war nach 
1d Hogarth in den Räumen der Bawag- 
on vom 13.1. bis 20,2,1976 zu sehen. 
r, der das zu seiner Zeit aufgekommene 
edium der Lithographie wahrlich auszunützen 
zt, schuf fast täglich eine neue Graphik, 
kt vom Stein gedruckt in der Zeitung 
irivari" erschien. Originale und populärste 
e kritischer Graphik, wie Pariser Typen, 
hrten, Eisenbahnen, Väter und Söhne, 
', Soldaten, Repräsentanten, okkulte 
se, Frauenrecht, 1848. Eine Titelfracht, 
gnanter für Daumier nicht sein kann (Abb. 7). 
Nig-HolsteinlWien - A.-Paul-Weber- 
m 
all will es, daß wir hier im Anschluß den oft 
rtschen Daumier" bezeichneten deutschen 
'Prof. Paul A. Weber anläßlich einer 
ition seiner Werke - satirische Lithographien 
idzeichnungen - vorstellen können, Die 
Schwarzer zeigte 50 Blätter des gebürtigen 
ars (Arnstodt), der heute nahe Hamburg 
l dem man in Schleswig-Holstein ein 
Museum einrichtete. Mannhaft trat Weber 
Dritten Reich mit seinen Zeichnungen gegen 
l den Schriften „Widerstand" auf, was 
ch auch zu seiner Inhaftierung führte. 
i-kritisch bis heiter-ironisch schöpft der 
aus den Bereichen des Zeitlos-Menschlichen. 
Wien sah man u. a. Blätter aus den Zyklen 
e Fuchs", zu Kafka, Freiherr von Knigge, 
itand", „Das Gerücht" und „Glanznummer" 
ildungsnotstand" (Abb. 8). 
leopold netopil 
 
 
 
1 Anna Oppermann, Ensemble 2 Kurt Freundlinger, Partner. Aauarellierte Zeichnung 
 
3 Wilhelm lehmbruck, Lesendes Mädchen. Farbstift, sign. 4 Ernst Neukamp, Landschaft 
 
 
5 Max Beckmann, Selbstporträt mit Hut, 1921. Radierung, 
National Gallery Canada 
6 Paternion, Kosmische Landschaft, 1974, Temperu. Gale- 
rie Geiger, Basel 
  
s A. Paul Wber, Satirische Lithographie 
7 Honore Daumier, Lithographie für 
Charivari" 
die Zeitung „Le 
45
	        

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