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Jahrgang 27 (1935) (6)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1935_27_6
Title:
Jahrgang 27 (1935)
Volume No:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Article

Title:
Vom Bäckerlehrling zum Kunstsammler
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 27 (1935) (6)
  • Title page
  • Die Auktionen bei Graupe in Berlin
  • Nachlaß Braunschweig
  • Alexandrine Kende
  • Vom Bäckerlehrling zum Kunstsammler
  • Ein Uhrenmuseum in Budapest
  • Der Schreibtisch Friedrichs des Grossen
  • 63 Bilder beschlagnahmt
  • Vom Bonner Beethoven Haus
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Nr. 6 
INTERNATIONALE SAMMLER-ZEITUNG 
Seite 37 
Jan Moslaerl Nr. 18 
Gemälde aller Meister 
Leonh. Beck, Benson, Bol, Botticelli, Bruyn, Cranach, 
Meister von Frankfurt, Mostaert, Murillo, Rubens, 
J. S. Ruisdael, Terborch 
IVarlilaß Braunseliweig Machlaß II. 
und anderer Privatbesitz 
im Aultrage einer Treuhandgesellschalt und 
einer Großbank. 
Katalog 208 3 mit 20 Abbildungs-Tafeln. 
Versteigerung (fiw. gebr. wegen Umstellung) 28. März 1935 
Rudolph Lepke’s Kunst-Audions-Haus 
Berlin W. 35 Potsdamerstraße a/b 
Jan Moslaerl Nr. 19 
Cin Uhrenmuseum in Budapest. 
Man berichtet uns aus Budapest: 
Nun soll auch unsere Stadt ein Uhrenmu 
seum erhalten. Die Zunft unserer Uhrmacher steht 
Jim Begriffe, ein solches zu errichten, das mit 200 ge 
schichtlich bedeutsamen Zeitmessern eröffnet wer 
den soll. 
Bekannte Uhrensammler, wie Aladar K a s z a b, 
der einen Bestand von kostbaren Emailuhren des 17, 
und 18. Jahrhunderts besitzt, und Graf Miklos 
Esterhazy haben ihre Beteiligung zugesagt, eben 
so der berühmte Uhrmacher Imre Rill. Ein früherer 
Kavallerieoffizier, Graf Janos B e r e n y i, der aus 
Liebhaberei der Uhrmacherkunst obliegt, wird der 
Direktor des neuen Museums werden. 
Graf Berenyi hat die Uhrensammlungen Ungarns, 
wie des Auslands, namentlich das vom Professor 
Kaftan in Wien mustergiltig geleitete Uhrenmu 
seum der Stadt Wien, nach ungarischen Stücken 
durchforscht und dabei festgestellt, daß die ersten 
ungarischen Uhren von Prager und Augsbur 
ger Meistern hergestellt wurden, Die Nachkommen 
dieser Uhrmacher Lechner, Kralik, Klenner 
und andere, die nach Budapest ausgewandert sind, 
betreiben noch jetzt das Gewerbe ihrer Vorväter. 
Der Schreibtisch Friedrichs des Srossen. 
Aus- Berlin wird berichtet: Der Besucher de® Schlosses 
Sanssouci mußte bisher in dem Schlaf- und Arbeitszimmer 
Friedrichs des Großen, das. auch das: Sterbezimmer 
geworden war, den 'Schreibtisch vermissen, an dem 
der König über 40 Jahre seines Lebens gearbeitet hatte. Schon 
bald nach seinem Tode war er von Friedrich Wi 1 h e 1 m II,, 
der da® Sterbezimmer im klassizistischen Stil umgestalten ließ, 
an den Kastellan Hackel verschenkt worden. Seither war 
seine Spur verschwunden, ibis er vor kurzem im Kunsthandel 
auftauchte, aus dem er nur dank dem raschen Eingreifen der 
Reichsregierung z u r ü c k e r w o r b « n werden (konnte. So 
steht seit einigen Tagen das geschichtlich bedeutendste Möbel 
des Schlosses als Leihgabe der .Reichsregierung wieder am 
alten Platze. Damit hat das in seinem klassizistischen Ge 
wände in der Flucht der Rokokoräume so fremd anmutende 
Sterbezimmer das prachtvollste Stück seiner alten Ausstat 
tung zurückerhalten, das unmittelbar an das Leben und Schaf 
fen des Königs erinnert. 
Wir besitzen in dem ganz aus Zedernholz höchst ge 
schmackvoll gearbeiteten, mit Ornamenten aus vergoldeter 
Bronze reich verzierten Tisch ein edles Kunstwerk, das Grat" 
Rothenburg 1746 in Paris (für den König erworben 
hatte. Es wurde zusammen mit einem anschiebbaren Doku- 
m e n t e ns c hr an k gearbeitet, der dem Schloß immer er 
halten geblieben war. Dieser glückliche Umstand erlaubte 
jetzt die einwandfreie Feststellung der geschichtlichen Herkunft 
und Bedeutung des Tisches, 
Friedrich der Große muß eine besondere Vorliebe für 
den Tisch gehegt haben, da er ihn für sein Arbeitszimmer im 
Potsdamer Stadtschloß, wo er im Winter wohnte, nacharbeiten 
ließ. Diese Nachbildung entstand aber nicht in sklavisch ge 
nauer Nachzeichnung. Der neue Tisch wurde eine freie 
Nachschöpfung, die zeigt, daß die Potsdamer Werk 
stätten, die vom König zur Pflege des heimischen Handwerks 
ins Leben gerufen waren, sich zu einer selbständigen künst 
lerischen Höhe entwickelt hatten. Eine zweite, aber gröbere 
Nachahmung ohne Bronzen befindet sich im Breslauer 
Schloß. 
63 JSilder beschlagnahmt. 
Das Deutsche Nachrichtenbüro meldet aus 
Berlin: 
Die Geheime Staatspolizei hat auf Ansuchen der 
Amtsleitung der NS-K ultu r gemeinde, 
Abteilung Bildende Kunst, in der von der Firma Max 
Perl, Unter den Linden 19, veranstalteten Auktion 
moderner Gemälde, Handzeichnungen und Graphiken 
eine große Anzahl typisch kunstboLschewikischer 
Darstellungen pornographischen Charakters beschlag 
nahmt und sichergestellt. Es handelt sich um insge 
samt 6 3 Arbeiten, zum großen Teil prominenter 
Künstler ; dets vergangenen Systems, 
Die „Kölnische Zeitung“ fügt der Meldung fol 
gende Bemerkung zu: Durch das Eingreifen" der 
Staatspolizei und dadurch, daß die NS-Kulturge- 
meinde hier die Initiative ergriffen hat, wurde ver 
hindert, daß derartige schamlose, jedes gesunde Emp-
	        

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“Jahrgang 27 (1935).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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